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10.000 € vor 15 Jahren in die Nestlé-Aktie investiert: Das wäre das noch immer beeindruckende Ergebnis!

Foto: Getty Images

Der Blick zurück offenbart häufig, wie effektiv das langfristige Investieren ist. Zins- und Zinseszinseffekt sowie aufsummierte Dividenden kreieren dabei einen starken Vermögensaufbau. Der über Jahre und Jahrzehnte noch beeindruckender wird.

Selbst oder gerade defensive Aktien sind häufig sogar solide Lieferer hoher Renditen. Defensive Geschäftsmodelle im Mix mit einem soliden, gemächlichen Wachstum schreiben selbst über Jahrzehnte hinweg und Korrekturen oder Crashs zum Trotz starke Erfolgsgeschichten. Die, wie gesagt, in der Retrospektive bloß beeindruckender werden.

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Eine Aktie, die zu diesem Kreis zählt, ist die von Nestlé (WKN: A0Q4DC). Lass uns heute einen Foolishen Blick zurück riskieren und einmal schauen, was aus 10.000 investierten Euro vor 15 Jahren geworden wären. Wobei wir zwischenzeitlich die Finanzkrise und jetzt den Corona-Crash voll abbekommen hätten.

Alleine die Aktienkursperformance ist eine Wucht

Wer vor 15 Jahren in die Nestlé-Aktie investiert hätte, der durfte sich noch über einen bedeutend niedrigeren Aktienkurs freuen. Zum damaligen Zeitpunkt und insbesondere splitbereinigt (im Jahre 2008 gab es den letzten Split) hätte man damals zu einem Kursniveau von 21,34 Euro Anteilsscheine an dem Schweizer Lebensmittelkonzern erwerben können. Aus einer Investition in Höhe von 10.000 Euro wären unterm Strich entsprechend 468 Anteilsscheine an Nestlé geworden.

Die wiederum beim heutigen Aktienkurs bedeutend mehr wert wären. Zu Beginn dieser Woche geht die Aktie von Nestlé auf einem Kursniveau von 98,00 Euro (25.05.2020, maßgeblich für alle aktuellen Kurse) in den Handel. Entsprechend wären die 468 Anteilsscheine an den Schweizern jetzt 45.864 Euro wert. Der damalige Einsatz hätte sich alleine von der Aktienkursperformance mehr als ver-4,5-facht.

Hätte es mehr geben können? Ja, durchaus. Zwar notiert die Aktie von Nestlé noch immer in der Nähe ihres Rekordhochs, allerdings konnten die Anteilsscheine zwischenzeitlich auf über 103 Euro steigen. Dabei sollten wir allerdings nicht vergessen, dass es zum Tiefpunkt des Corona-Crashs hinab bis auf knapp über 83,00 Euro ging. Entsprechend ist die aktuelle Performance eigentlich ziemlich fair vom Betrachtungswinkel. Ja, womöglich sogar etwas glücklich.

Die Dividende nicht vergessen!

Die bereits beeindruckende Aktienkursperformance wäre jedoch nicht das Einzige gewesen, das Investoren erhalten hätten. Nein, zudem hätte es noch bedeutend hohe Dividenden gegeben, die diese Performance verbessert hätten. Investoren sollten zwar bei der Nettoberechnung die hohe Schweizer Quellensteuer berücksichtigen. Allerdings ist die Historie mit einem Lauf von über zwei Jahrzehnten steter und sogar jährlich erhöhter Auszahlungen sehr bemerkenswert.

Innerhalb der letzten 15 Jahre hätte Nestlé unterm Strich eine Gesamtdividende in Höhe von 24,20 Euro ausgezahlt, was bei einem Aktienpaket in Höhe von 468 Anteilsscheinen einem weiteren Vermögenszuwachs in Höhe von 11.325,60 Euro entsprochen hätte. Alleine die Dividende hätte daher brutto zu einer weiteren Verdopplung des Einsatzes innerhalb eines Zeitraums von lediglich 15 Jahren geführt.

Gemessen am damaligen Einstandskurs in Höhe von 21,34 Euro würde die derzeitige Dividendenrendite übrigens bei rund 12 % liegen. Und die Tendenz wäre weiterhin steigend, da Nestlé noch immer auf adeligen Pfaden wandelt. Durchaus eine bemerkenswerte Entwicklung, die wir hier erkennen können.

Die Nestlé-Aktie hätte sich gelohnt!

Wer vor 15 Jahren daher 10.000 Euro in die Aktie von Nestlé investiert hätte, der könnte sich über einen bemerkenswerten Vermögensaufbau freuen. Ohne Berücksichtigung von Steuern würde der Gesamtbetrag bei rund 57.189,60 Euro liegen. Damit hätte sich der Einsatz innerhalb dieses Zeitraums fast versechsfacht.

Das wiederum hätte einer jährlichen Gesamtrendite in Höhe von 12,3 % pro Jahr entsprochen, womit die Nestlé-Aktie zumindest historisch über dem Schnitt des breiten Marktes liegen würde. Zumal wir nicht vergessen sollten, dass in dieser Zeit sowohl die Finanzkrise als auch jetzt das Coronavirus die weltweiten Börsen bewegt hat.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Nestlé.

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