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Hertz rutscht in die Insolvenz: Wie sehr wird die Sixt-Aktie profitieren?

Bild: Sixt SE

Das Coronavirus hat ein zweites prominentes Opfer binnen weniger Tage gefunden. Erst vor wenigen Tagen haben wir die Schlagzeile verdaut, wonach der US-Einzelhändler JCPenney in die Insolvenz schlittern wird. Eine Folge des Coronavirus und des einbrechenden Handels.

Jetzt gibt es einen weiteren Namen, der unter der Last des Coronavirus einbricht: Hertz. Der Autovermieter strebt ebenfalls eine Insolvenz in Eigenregie an und möchte sich finanziell sanieren.

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Schauen wir im Folgenden einmal, was Investoren hierzu wissen müssen bzw. was konkret die Gründe und die Folgen sein werden. Und wie sehr womöglich Sixt (WKN: 723132) profitieren könnte.

Die Hertz-Insolvenz im Überblick

Wie wir an dieser Stelle etwas differenzierter betrachten sollten, hat Hertz einen Insolvenzantrag nach Kapitel 11 gestellt. Betroffen davon sei das Geschäft in den USA, die europäischen und weltweiten Ableger werden jedoch voraussichtlich nicht von der Insolvenz betroffen sein. Zumindest nach derzeitigem Stand nicht.

Bei den Gründen verweist das Management auf das sehr akut, sehr stark und insgesamt sehr plötzlich wegbrechende Geschäft durch das Coronavirus. Das habe zu dramatischen Einbrüchen bei Umsätzen und Buchungen geführt. Während der Neuaufstellung im Rahmen des Insolvenzverfahrens werde der operative Betrieb allerdings aufrechterhalten, wie Hertz ebenfalls betont. Die Ausgangslage soll demnach gar nicht mal verkehrt sein.

Man verfüge immerhin noch über liquide Mittel in Höhe von einer Milliarde US-Dollar, die weiterhin für Personal und Aufrechterhaltung des Betriebs verwendet werden kann. Sogar bei der Qualität wolle man insgesamt nicht einbüßen, wie das Management kämpferisch erklärt hat.

Es werden künftig jedoch einige Standorte in den USA von der Bildfläche verschwinden. Zudem wird Hertz Personal in Höhe von bis zu 20.000 Mitarbeitern abbauen. Wobei diese Entscheidung bereits frühzeitig im März gefallen ist. Eine bemerkenswerte Wendung insgesamt, die die Sixt-Aktie mittelbar womöglich ebenfalls tangieren wird.

Wie stark wird Sixt profitieren?

Die spannende Frage dürfte dabei sein, inwieweit Sixt langfristig davon profitieren kann. Kurzfristig bleibt die Lage bei dem deutschen Autovermieter und Mobilitätsdienstleister natürlich ebenfalls angespannt. Da das familiengeführte Management jedoch Liquidität eingespart hat und keinerlei Personal abbauen will, dürfte hier die existenzielle Krise kein Thema sein.

Bei der Frage, wie Sixt profitieren kann, müssen wir daher differenziert vorgehen: Die internationalen Hertz-Ableger werden demnach jedenfalls nichts einbüßen müssen, zumindest nach aktuellem Stand nicht. Insbesondere im europäischen Markt ist Sixt allerdings mit einem Anteil von ca. 16 % bereits führend, in Deutschland beträgt der Anteil sogar ca. 35 %. Durch mögliche, wenngleich noch nicht kolportierte Hertz-Folgen dürfte das womöglich auch so bleiben.

Durch die Verkleinerung von Hertz in den USA könnte Sixt allerdings einen Boost im wichtigen amerikanischen Markt erhalten. Zuletzt konnten die Deutschen an dem gesamten 30-Mrd.-US-Dollar-Markt lediglich einen Umsatzanteil von 400 Mio. US-Dollar erreichen, wodurch sich der relative Anteil auf lediglich 1,33 % belief. Dadurch, dass jetzt jedoch womöglich einer der Top-4-Anbieter im US-amerikanischen Markt sich verkleinert, könnte das Raum für mehr Wachstum im US-amerikanischen Markt ermöglichen. Es dürfte jedenfalls spannend werden, das konkret im Auge zu behalten.

Sixt ein Profiteur?

Wenn überhaupt, dann dürfte Sixt vermutlich vorrangig in den USA profitieren. Wobei es abzuwarten bleibt, inwieweit das gelingen kann. Der US-Markt ist mit Enterprise und Avis noch immer hart umkämpft und es bleibt abzuwarten, ob der kleinere deutsche Senkrechtstarter vermehrt durchstarten kann. Fest steht jedenfalls: Das Coronavirus belastet den Markt. Und mit Hertz ist jetzt ein weiteres prominentes Opfer gefunden.

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Vincent besitzt Aktien von Sixt. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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