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Warum die Varta-Aktie kaum etwas von der Coronaviruskrise spürt!

Bild: Clarios

Die aktuelle Krise bemerken vor allem viele kleine Selbstständige und Geschäfte. Besonders wenn nicht viele Rücklagen bestehen, droht sehr schnell das Aus oder die Privatinsolvenz. Die Staatshilfen reichen in vielen Fällen nicht aus oder kommen erst gar nicht an und ändern deshalb wenig an dieser Situation.

Vollständig vorbei ist die Krise heute noch nicht, aber wenn man sich vor Augen führt, welch große Summen derzeit in die Wirtschaft schießen und mit welchem Tempo die Medikamentensuche und Impfstoffentwicklung voranschreiten, ist heute schon absehbar, dass wir trotz eines diesjährigen sehr starken Einbruchs wahrscheinlich kein zweites 1929 erleben werden.

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Varta (WKN: A0TGJ5)-Aktien erfuhren bereits vor dem Markt im Januar einen starken Rückgang und sahen im März 2020 ihren bisherigen Tiefpunkt. Er war jedoch eher mit einer vorherigen Überbewertung als mit einer tatsächlichen Geschäftseintrübung begründbar. Dies belegen Vartas aktuelle Zahlen und der weitere Ausblick.

Varta in der Erfolgsspur

So stieg der Umsatz im ersten Quartal 2020 ohne die Akquisition von Varta Consumer Batteries um 68,2 % und mit ihr um 170,3 % auf 198,5 Mio. Euro. Der operative Gewinn verbesserte sich bereinigt um 135 % und absolut um 197 %. Erfreulich ist dabei die Steigerung der EBITDA-Marge um 2,3 auf 26 %, da sie eine verbesserte Profitabilität ausdrückt. Der Nettogewinn verbesserte sich unterm Strich um 265 % auf 24,5 Mio. Euro.

„Zusammen mit VARTA Consumer sind wir sehr gut in das neue Geschäftsjahr gestartet und haben unsere hohe Wachstumsdynamik nochmals beschleunigt. Das erfreuliche Ergebnis ist vor allem auf die anhaltend hohe Nachfrage nach unseren Lithium-Ionen-Zellen zurückzuführen. Durch den zügigen Ausbau der Produktionskapazitäten konnten wir unseren Absatz deutlich erhöhen. Zudem erweist sich unser Geschäftsmodell als sehr robust: Unsere Disziplin bei der Umsetzung der COVID-19-Schutzmaßnahmen ist sehr hoch; wir konnten daher uneingeschränkt weiterproduzieren“, so der Vorstandsvorsitzende Herbert Schein.

Solide Bilanz, starke Marktstellung und gute Perspektiven

Viel besser konnte es also im ersten Quartal 2020 für Varta nicht laufen. Der Vorstand hatte dies zwar bereits während des Kurseinbruchs kommuniziert, aber wahrscheinlich war dies für viele Anleger schwer zu glauben. Dem Unternehmen kommt in der Krise seine solide Bilanz zugute, die per Ende März 2020 mit liquiden Mitteln in Höhe von 102,5 Mio. Euro gegenüber Langfristschulden von nur 159,7 Mio. Euro ein relativ ausgeglichenes Verhältnis aufweist. Die Eigenkapitalquote liegt derzeit bei 48,3 %.

Varta befindet sich in einem Wachstumsmarkt und investiert deshalb entsprechend in seine Geschäftserweiterung. 2020 sind dafür 300 bis 330 Mio. Euro vorgesehen. Das Unternehmen kann sich aus einer Position der Stärke heraus auf weitere Wachstumsbereiche im Batteriemarkt konzentrieren, denn bei den sogenannten Microbatteries für Hörgeräte gehört es weltweit zu den führenden Herstellern. Zudem profitiert der Konzern vom Trend zu kabellosen mit Lithium-Ionen-Batterien betriebenen technischen Geräten. Dieses Segment wuchs im ersten Quartal 2020 um 75,3 % auf 118,7 Mio. Euro Umsatz.

Die Marke Varta steht für Qualität und dies schon seit 1887. Dies ist bei den Konsumenten bekannt, weshalb sie beim Kauf nicht lange überlegen, welche Batterie sie im Zweifel kaufen. Dies ist ein großer Wettbewerbsvorteil.

Noch erfreulicher ist sicherlich Vartas Ausblick, der unverändert mit 780 bis 800 Mio. Euro Jahresumsatz und einem bereinigten EBITDA zwischen 175 und 185 Mio. Euro bestätigt wurde. Dennoch kann das Unternehmen eine coronavirusbedingte Unterbrechung (beispielsweise durch Probleme bei den Zulieferern) nicht ganz ausschließen.

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