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Wirecard-Aktie: Sofort aussteigen oder gerade jetzt investieren, um reich zu werden?!

Foto: Wirecard AG

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) muss aktuell einiges mitmachen. Das Unternehmen sieht sich gegenwärtig fast täglich mit Vorwürfen konfrontiert. Die Nachrichten überschlagen sich in meinen Augen nahezu. Das führt selbstredend zu zunehmender Skepsis, was die Geschäfte des Unternehmens angeht. Dementsprechend bleibt die Aktie auch weiterhin sehr volatil.

Der Bericht der KPMG hat nicht die erhoffte Erleichterung gebracht. Einige Fragen sind offen geblieben und bei manchen Aspekten muss man sich wirklich an den Kopf fassen. Denn offenbar haben die Compliance-Bemühungen an so mancher Stelle versagt beziehungsweise haben gänzlich gefehlt.

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Viele Anleger dürften mittlerweile verunsichert sein und sich die Frage stellen, ob man sofort aussteigen sollte, oder ob man gerade jetzt in die Wirecard-Aktie investieren sollte, um bei einer Rallye dabei zu sein. Denn sollte sich das Unternehmen von den Vorwürfen erholen, wird die Aktie aller Voraussicht nach abgehen wie eine Rakete.

Dieser Überlegung möchten wir uns in diesem Artikel widmen. Dabei werfen wir einen Blick auf die neueste Schlagzeile in Bezug auf die Wirecard-Aktie.

Wirecard erhält weitere Klage von Hedgefonds

Mittlerweile ermittelt die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) gegen Wirecard. Dazugesellt hat sich bereits die erste deutsche Anlegerklage gegen das Unternehmen. Bei dieser möchte die Rechtsanwaltskanzlei Tilp juristisch gegen den Fintech-Konzern vorgehen. Dabei wird eine Musterfeststellungsklage angestrebt, bei der einer im Namen von vielen klagt – eine sogenannte Sammelklage. Musterkläger dabei ist die Fondsgesellschaft Deka, die nach dem KPMG-Bericht den Rücktritt von Markus Braun gefordert hat.

Erst Ende letzter Woche ist bekannt geworden, dass einer der umstrittenen Drittpartner, Al Alam, seine Gesellschaft dichtmacht. Zu allem Überfluss folgt nun die nächste Klage. Diese geht von dem britischen Hedgefondsmanager Christopher Hohn aus, der Wirecard nun wegen mutmaßlicher Unstimmigkeiten in der Bilanzierung rechtlich belangen möchte. Nach TCI, dem Hedgefonds von Hohn, sind im Sonderbericht der KPMG Unstimmigkeiten enthalten, die möglicherweise eine strafrechtliche Verfolgung rechtfertigen.

Wirecard wird nach wie vor leer verkauft

Das Fintech-Unternehmen aus Aschheim weist diese Vorwürfe, wie auch all anderen bisher, zurück. Dabei weist Wirecard auch darauf hin, dass TCI als Leerverkäufer aktiv ist. Es sei, gemäß Wirecard, ein taktisches Manöver des Hedgefondsmanagers, um seine Short-Position zu unterstützen. TCI hat rund 1,5 % der ausstehenden Wirecard-Aktien ausgeliehen und leer verkauft. Dadurch spekuliert der Hedgefonds auf fallende Kurse.

Fällt die Aktie deutlich, kann der Hedgefonds diese günstiger einkaufen, als sie verkauft worden ist. Die Differenz wird als Gewinn eingestrichen. In der Vergangenheit ist immer wieder aufgefallen, dass verschiedenste Shortseller bei der Wirecard-Aktie tätig waren.

Depotrisiko oder Renditeturbo?

Dass Shortseller die Aktie von Wirecard bereits seit Monaten im Visier haben, sollte kein Geheimnis mehr sein. Das war zu Beginn der Artikelserie von Dan McCrum wohl so, und auch jetzt setzen noch viele auf fallende Kurse bei Wirecard.

Auch ich finde, dass Wirecard durchaus, wie auch der Bericht der KPMG offengelegt hat, Gelegenheiten geschaffen hat, gegen das Unternehmen zu wetten. Allerdings denke ich auch, dass das Management von Wirecard sich bemüht, nun endlich reinen Tisch zu machen. Markus Braun wurde teilweise entmachtet und im Vorstand gibt es nun einen Posten extra für Compliance.

Wenn einem die Unsicherheiten hinsichtlich der Transparenz und der weiteren Entwicklung von Wirecard zu wage sind, sollte man wohl lieber die Finger von der Aktie lassen. Denkt man jedoch, dass die operativen Tätigkeiten des Fintech-Unternehmens stetig besser werden, und ist man davon überzeugt, dass das Wachstum in einem schnellen Tempo aufrechterhalten werden kann, könnte der aktuelle Kurs eine einzigartige Gelegenheit sein, einzusteigen.

Denn sobald dieses Kapitel erfolgreich abgeschlossen werden kann, kann es für die Wirecard-Aktie langfristig nur eine Richtung geben: nach oben. Auch wenn es zwischendurch möglicherweise noch weiter nach unten gehen könnte.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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