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Softbank-Aktie: Weiterer Rekordverlust! Jetzt besser verkaufen oder gerade mit 1.000 Euro kaufen?

Die Aktie der Softbank (WKN: 891624) ist in Zeiten des Coronavirus alles andere als in Form. Einerseits sorgt natürlich die Korrektur beziehungsweise der Crash für einen geringeren Wert des Portfolios. Wie hoch dieser beziffert wird, das werden wir gleich sehen.

Aber auch weitere operative Probleme zehren an der Laune der Investoren. Insbesondere die unglückliche Beteiligung an WeWork sorgte weiterhin für Ungemach. Sogar ein Rechtsstreit scheint zu drohen, da die Beteiligungsgesellschaft sich zuletzt vermehrt zurückgezogen hat.

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Wie gesagt: Es ist keine einfache Zeit für die Softbank. Dazu kommt, dass die Japaner jetzt ein weiteres Quartal mit einem Rekordverlust abschließen müssen. Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, ob jetzt womöglich ein guter Zeitpunkt zum Investieren ist. Oder aber um die Reißleine zu ziehen und der eigentlich chancenreichen Aktie fernzubleiben.

Die Zahlen des Übels im Blick …

Es ist insbesondere eine Zahl, die derzeit die desaströse Performance der Softbank verdeutlicht: Nämlich umgerechnet rund 12,1 Mrd. Euro. Die japanische Beteiligungsgesellschaft hat im letzten Quartal einen solchen Verlust ausweisen müssen. Ein weiterer Rekordverlust. Nachdem man bereits im letzten Herbst und bei dem WeWork-Fiasko ein Rekorddefizit verkünden musste.

Ein weiteres Mal war der Bürodienstleister für diese durchwachsene Performance verantwortlich. Wie aus gängigen Meldungen hervorgeht, waren es weitere Abschreibungen auf diese Beteiligung, die zu dem milliardenschweren Verlust geführt haben. Aber auch andere, nicht ganz glückliche Portfoliovertreter im spekulativeren Vision Funds führten zu dem durchwachsenen Ergebnis. Uber ist beispielsweise zu erwähnen, wobei die Gründe für die schwache Entwicklung klar sind: In Zeiten des Coronavirus sind Mitfahrdienste schließlich keine gute Idee, wie wir am Aktienkurs des letzten Quartals ablesen können.

Dabei scheint die Softbank jetzt an das Tafelsilber gehen zu wollen, um Liquidität zu erhalten: Einerseits soll das Aktienpaket an Alibaba (WKN: A117ME) um ca. 11 Mrd. Euro schrumpfen, wie das „manager-magazin“ unter anderem berichtet. Zudem wird ein weiterer Teilverkauf von T-Mobile US in Erwägung gezogen. Abnehmer dürfte dabei die Deutsche Telekom sein, die ihren Status als Ankerinvestor bei diesem gemeinsamen Unternehmen weiter stärkt.

Was jetzt? Kaufen oder verkaufen?

Die wohl interessanteste Fragestellung dürfte jetzt sein, wie Investoren idealerweise agieren sollten. Dabei sollte der Verlust jedoch weitgehend ausgeblendet werden. Na klar, einige unglückliche Beteiligungen hat es in den letzten Jahren gegeben, was sich nun sehr deutlich zeigt. In Zeiten des Coronavirus und eines WeWork-Fiaskos ist das jedoch abzusehen gewesen.

Was bleibt, ist im Endeffekt die Frage, wie viel Substanz übrig bleiben wird. Dabei kann eine Zahl womöglich sehr gut helfen: Demnach beläuft sich der Shareholder-Value je Aktie noch immer auf einen Betrag in Höhe von über 10.600 (18.05.2020, maßgeblich für alle Kurse) Yen, wohingegen der Aktienkurs bei ca. 4.600 Yen steht. Rein formal betrachtet werden die Anteilsscheine daher mit einem Discount bepreist.

Allerdings gibt es einen weiteren Blickwinkel, den man berücksichtigen sollte: Dass die Softbank jetzt Alibaba-Aktien verkauft und die Beteiligung an T-Mobile US reduziert, kann als Indikator für einen weiterhin spekulativen Fokus gewertet werden. Der E-Commerce-Akteur und der Telekommunikationskonzern sind und bleiben schließlich eine stabile Basis im Portfolio der Beteiligungsgesellschaft. Hier sollten Investoren besser künftig im Auge behalten, wie es bei diesen eher defensiven, aber gleichzeitig wachstumsstärkeren Beteiligungen weitergeht.

Keine Frage: Selbst wenn die Softbank jetzt Alibaba-Aktien für rund 11 Mrd. Euro verkauft, so dürfte das Aktienpaket noch immer ca. 100 Mrd. US-Dollar wert sein. Allerdings könnte das auch ein erster Schritt sein, dem weitere folgen. Das wiederum könnte das Chance-Risiko-Verhältnis der Softbank langfristig bedeutend beeinflussen.

Chancenorientiert? Ja, aber …

Chancenorientierte Investoren können daher noch immer einen Blick auf die Softbank riskieren. Keine Frage: Die schwierigen Zeiten dürften früher oder später vorbei sein. Weder WeWork noch das Coronavirus werden langfristig bei dem diversifizierten Portfolio zu existenziellen Problemen führen. Zumal die Beteiligungen an Alibaba und T-Mobile US einen starken defensiven Kern bilden.

Dass das Management jetzt an diesen herangeht, gilt jedoch im Auge zu behalten. Sollten weitere Schritte in dieser Richtung erfolgen, könnte es ein cleverer Schachzug sein, die Investitionsthese einmal zu überdenken.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd. und empfiehlt Softbank und Uber Technologies.

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