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Warum die Novavax-Aktie die BioNTech-Aktie gerade in den Schatten stellt!

Foto: Getty Images.

Viele Anleger konzentrieren sich derzeit auf das forschende Biotech-Unternehmen BioNTech (WKN: A2PSR2), dass mit seiner COVID-19-Impfstoffentwicklung schon relativ weit fortgeschritten ist. Erste klinische Untersuchungen haben bereits begonnen. Dabei hat es mit Pfizer (WKN: 852009) und Shanghai Fosun Pharmaceutical (WKN: A1J68D) zwei mächtige Partner gewonnen, die später bei der Bereitstellung großer Impfstoffmengen Unterstützung leisten werden.

Aktuell findet weltweit ein Wettrennen statt, welches Land und welche Firma zuerst einen wirksamen Impfstoff bereitstellen wird, um sich so wirtschaftliche Vorteile zu sichern. Dazu gehören Unternehmen wie Sanofi (WKN: 920657), GlaxoSmithKline (WKN: 940561), Johnson&Johnson (WKN: 853260), AstraZeneca (WKN: 886455), Sorrento Therapeutics (WKN: A1W8DY), Novavax (WKN: A2PKMZ), Moderna (WKN: A2N9D9) und Inovio Pharma (WKN: A115GK).

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Doch heute (12.05.2020) stach ein Wert ganz besonders hervor: Die Novavax-Aktie stieg an nur einem Tag fast 103 % (12.05.2020). Doch was steckt dahinter?

Novavax erhält Zuschüsse

Hauptgrund für den starken Kursanstieg ist die gute Nachricht, dass Novavax von der Koalition für Epidemievorsorge (CEPI) 384 Mio. US-Dollar für die weitere Impfstoffentwicklung erhalten wird. Dies ist die bisher größte Summe, die die Organisation jemals an eine Einzelfirma vergeben hat. CEPI sitzt in Oslo und ist eine Allianz aus Regierungen, der WHO, Forschungseinrichtungen, der Industrie und Geldgebern, um die Forschung und Entwicklung von Impfstoffen zu fördern.

Novavax arbeitet im Vergleich zu BioNTech bisher nicht mit Partnern zusammen und könnte somit selbst stärker profitieren. Mit dem Zuschuss aus dem Regierungstopf möchte es Studien der Entwicklungsphasen eins und zwei finanzieren und bis Ende des Jahres die Produktion für 100 Mio. Impfdosen ausbauen.

Das Unternehmen hat bereits im März 2020 4 Mio. US-Dollar von der CEPI erhalten, um die Impfstoffsuche zu beschleunigen. Anfang April 2020 konnte es dann bereits mit seinem Kandidaten NVX-CoV2373 einen Erfolg vermelden, der sich bei Tierversuchen als wirksam erwies und deshalb als Hoffnungsträger gilt.

NVX-CoV2373 ist im Gegensatz zu BioNTechs genbasiertem Impfstoff ein Totimpfstoff mit gentechnisch hergestelltem Virusantigen. Der Patient bekommt also Teile des Virus injiziert, sodass der Organismus Antikörper bilden und somit eine Abwehr herstellen kann.

Novavax wird später als BioNTech (ab Mitte Mai 2020 in Australien) mit ersten klinischen Untersuchungen beginnen, deren Ergebnisse im Juli 2020 erwartet werden. Studien der Phase zwei werden dagegen später in mehreren Ländern durchgeführt. Sollten sie erfolgreich sein, könnte Novavax noch einmal Geld von der CEPI erhalten, um endgültig eine Zulassung zu erhalten. Mit einer Massenproduktion wird aber frühestens Ende 2020 gerechnet, die 2021 ausgebaut werden würde.

Erfolgreiches erstes Quartal 2020

Daneben konnte Novavax trotz Verlust in Höhe von -25,9 Mio. US-Dollar (Vorjahresquartal: -43,2 Mio. US-Dollar) im ersten Quartal 2020 ein besseres Ergebnis als erwartet erzielen. Dagegen sank der Umsatz von 4,0 auf 3,4 Mio. US-Dollar, was zeigt, wie klein die Firma immer noch ist. Über die vergangenen Jahre erzielte sie bisher nur Verluste. Dies könnte sich nun mit einem Impfstoff vielleicht ändern, sodass die Aktie entsprechend gestiegen ist.

Die Novavax-Aktie stand Mitte Dezember 2019 (bei Virusausbruch) noch bei 3,70 Euro und heute bei 41,05 Euro, hat sich also innerhalb von nur fünf Monaten verelffacht (12.05.2020). BioNTech-Aktien sind im gleichen Zeitraum hingegen „nur“ knapp 41 % gestiegen (12.05.2020), obwohl es in der Impfstoffentwicklung schon vor Novavax liegt.

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Christof Welzel besitzt Inovio Pharma- und Johnson&Johnson-Aktien. The Motley Fool empfiehlt Aktien von Johnson&Johnson.

 

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