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So reich wärst du heute, wenn du 10.000 $ in Starbucks Börsengang investiert hättest

Der Name ist heute ein Synonym für Kaffee, aber das war nicht immer der Fall. Starbucks (WKN: 884437) war eine unbedeutende regionale Kaffeekette, als sie im Juni 1992 an die Börse ging. Damals hatte sie etwas mehr als 100 Geschäfte. Heute hat sie 32.000 Standorte in ihrem globalen Imperium.

Die Aktien von Starbucks schlugen an der Wall Street mit 17 US-Dollar auf, was bedeutet, dass wir mit einer Investition von 10.000 US-Dollar stolze Besitzer von 588 Aktien geworden wären. Und wenn man geduldig und diszipliniert genug gewesen wäre, um über all die Jahre dabeizubleiben, hätte man jetzt ein Vermögen – wie wir weiter unten noch ausführlicher sehen werden.

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Aber wie hätten die Anleger wissen können, dass das olle kleine Starbucks eine lebensverändernde Investition sein würde, wenn sie daran festgehalten hätten? Wichtige Hinweise lassen sich eigentlich auf den ersten Blick erkennen.

Wachstum der guten Art

Wie bereits erwähnt, startete Starbucks 1992 mit nur 107 Standorten, aber von da an ging es schnell bergauf. Am Ende des Geschäftsjahres 1997 hatte es bereits 1.381 Filialen. Manchmal entschuldigen Managementteams von Restaurantketten ein schlechtes Umsatzwachstum auf vergleichbarer Ladenfläche damit, dass sie sich auf das Wachstum der Standorte konzentrieren würden und nicht auf solche Vergleiche. Aber Starbucks zeigt, dass die besten Investitionen beides bieten. Das Unternehmen begann 1989 mit der Messung auf vergleichbarer Basis und konnte diesen Wert bis 2007 jedes Jahr steigern.

Außerdem war Starbucks schon sehr früh profitabel. Das Unternehmen kam 1990 erstmals in die Gewinnzone und 1992, seinem ersten Jahr als börsennotierte Aktiengesellschaft, erwirtschaftete es einen Nettogewinn von 4,1 Millionen US-Dollar, bei Einnahmen in Höhe von 93 Millionen US-Dollar. Im Jahr 2011 verdiente es zum ersten Mal mehr als 1 Milliarde US-Dollar.

Der Blick auf die Rentabilität des Unternehmens war ein guter Grund, den Börsengang von Starbucks zu kaufen. Und wachsende Ertragszahlen auf vergleichbarer Basis trotz der schnellen Expansion in neue Märkte waren ein weiteres starkes Kaufsignal. Es war ein Anzeichen dafür, dass das Starbucks-Produkt überall Anklang fand, wohin es auch ging, und dass eine ganze Welt darauf wartete.

Eine noch ungenutzte globale Chance

Im Jahr 1996 war Starbucks auf über 1.000 Standorte angewachsen. Aber diese befanden sich alle in Nordamerika. Die Dinge änderten sich im vierten Quartal des Geschäftsjahres 1996, als es seine ersten beiden Standorte in Tokio eröffnete. Das war ein Vorzeichen für die Zukunft. Heute nähert sich Starbucks 14.000 internationalen Standorten und wächst international immer noch mit einer Rate von 9,5 % im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020.

Der größte Teil des internationalen Geschäfts von Starbucks findet in China statt und macht Ende 2019 70 % der vom Unternehmen betriebenen internationalen Standorte aus. Und es ist immer noch der am schnellsten wachsende Markt des Unternehmens. Allein im vergangenen Jahr kamen über 600 Standorte hinzu, was einem Wachstum von 17 % entspricht.

Auch in China könnte das Wachstum noch lange anhalten. Dabei ist zu bedenken, dass es in den USA fast 9.000 vom Unternehmen betriebene Standorte gibt, verglichen mit etwas mehr als 4.000 in China. Da China die bevölkerungsreichste Nation der Welt und die nominell zweitstärkste Wirtschaft ist, ist es nicht abwegig zu glauben, dass Starbucks die Anzahl seiner Filialen im Land langfristig verdoppeln könnte.

Kaffee war ein Produkt, nach dem die Welt durstig war. Und es war ein guter Grund, den Börsengang von Starbucks zu kaufen.

Aber es gab auch große Herausforderungen auf dem Weg

Für Starbucks war es nicht immer einfach und es gab sicherlich Zeiten, in denen es verlockend war, zu verkaufen. Von Mai 2006 bis November 2008 verlor die Aktie über 75 % ihres Wertes. Kundenaufkommen und Rentabilität begannen zu sinken, was dazu führte, dass das Unternehmen im Jahr 2009 800 US-Standorte schließen musste.

Aber durch die Konzentration auf Kostenkontrolle, Investitionen in die Digitalisierung und die Verbesserung des Produkts dauerte es nicht lange, bis Starbucks sich als Unternehmen erholte und seine Aktien verlorene Höchststände zurückgewannen. Diejenigen, die am Tiefpunkt im Jahr 2008 verkauften, haben seitdem eine Verelffachung verpasst.

Das ist vergleichbar mit dem Rückgang der Starbucks-Aktien um fast 40 % von Februar bis März dieses Jahres, als die COVID-19-Pandemie das Geschäft in China erschütterte. Zu diesem Zeitpunkt waren 80 % der Standorte in China geschlossen, und dann breitete sich das Virus auf den Rest der Welt aus. Infolgedessen gingen die weltweiten Unternehmen im letzten Quartal um 10 % zurück. Und es wird wahrscheinlich im laufenden Quartal noch schlimmer werden.

Für Starbucks-Aktionäre war es verlockend, auszusteigen. Aber wer konträr genug war, um sich das Leben in einer Welt nach der Pandemie vorzustellen, und auch mutig genug, um seine Anteile weiter zu halten, dessen Starbucks-Position hat sich bereits um 36 % von den Tiefstständen im März erholt.

Der Kaffee wird weiter fließen

Dies sind einige der Gründe, warum man in all den Jahren Starbucks-Aktien gekauft und gehalten hätte. Und wenn wir es tatsächlich getan hätten? Dann hätten wir nach sechs Aktiensplits knapp über 37.000 Aktien im Wert von 2,8 Millionen US-Dollar im Depot. Und nicht nur das: Diese Aktien würden uns über 60.000 US-Dollar an jährlichen Dividenden auszahlen – das ist das Sechsfache der anfänglichen Investition als jährliches Dividendeneinkommen. Ich denke, dass das die Königsklasse der Dividendenaktien darstellt, wenn man bedenkt, dass man hier jedes Vierteljahr mehr als seinen ursprünglichen Einsatz ausgeschüttet bekommt.

Solche lebensverändernden Investitionen sind zwar selten, aber es gibt sie. Ich hoffe, es gelingt dir, die richtigen Lehren aus der Geschichte von Starbucks zu ziehen, um heute die Gewinner von morgen zu finden und dann nie zu verkaufen.

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Dieser Artikel wurde von Jon Quast auf Englisch verfasst und am 09.05.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.
Jon Quast hat keine Position in einer der genannten Aktien. The Motley Fool besitzt Aktien von Starbucks und empfiehlt Starbucks.

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