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1.000 € investieren? Auf diese DAX-Aktie würde ich jetzt setzen, um Dividende + Performance zu erhalten!

Foto: Getty Images

Ist der DAX noch immer preiswert bewertet? Im Kontext rückläufiger Zahlen und einem Index, der zwischenzeitlich mit der Marke von 11.000 Zähler gekämpft hat, darf man durchaus ins Zweifeln geraten. Allerdings existieren stets und zu jeder Börsenzeit gewisse Vertreter, die preiswert sein könnten. Vor allem, wenn man einige Jahre oder Jahrzehnte Zeit hat.

Stabile Dividenden und die Aussicht auf einen operativen Turnaround können dabei zwei Aspekte sein, die langfristig wichtig werden. Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf die BASF (WKN: BASF11)-Aktie. Sowie auf die Frage, warum 1.000 investierte Euro in die Anteilsscheine jetzt ein idealer Mix aus Dividende und Kursperformance sein könnten.

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Die Konstanze: Die stabile Dividende

Eine Investition von 1.000 Euro kann dabei grundsätzlich viel Dividende ermöglichen. Aus 1.000 investierten Euro werden so beispielsweise bei einem aktuellen Aktienkursniveau von 43,24 Euro (15.05.2020, maßgeblich für alle Kurse) rund 23 Anteilsscheine. Ja, dabei bleibt sogar ein marginaler Betrag für die Ordergebühren übrig.

Ausgehend von einer geplanten Dividende in Höhe von 3,30 Euro erhalten Investoren aus dem Stand ein zusätzliches passives Einkommen in Höhe von 75,90 Euro. Die derzeitige Dividendenrendite beträgt dadurch weit über 7 %, was grundsätzlich eine attraktive Basis ist.

Die Dividende scheint auch weiterhin sicher zu sein, zumindest nach dem Willen des Managements. Gemäß der hauseigenen Dividendenpolitik möchte der Vorstand auch weiterhin mindestens stets eine konstante Dividende auszahlen. Die eigentlich Jahr für Jahr angehoben werden soll. Dass man sich an dieser Maxime hält, beweist das aktuelle Börsenjahr. Hier wurde trotz eines erneut eingebrochenen Ergebnisses je Aktie die Dividende moderat um weitere 0,10 Euro je Aktie angehoben. Mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 2,98 Euro sollten Investoren allerdings das Ausschüttungsverhältnis im Auge behalten.

Der Weg zum Turnaround

Des Weiteren sollten Investoren bedenken, dass hier langfristig noch immer ein Turnaround lauern könnte. Die Aktie notiert auf dem derzeitigen Kursniveau noch immer weit unter ihrem Allzeithoch. Ausgehend von einem Aktienkurs von 97,55 Euro, markiert Anfang des Jahres 2018, beträgt der Abschlag rund 55 %.

Derzeit machen sich zwar die operativen Probleme noch bemerkbar. Coronavirus, Handelskonflikt und weitere konjunkturelle Sorgen haben zu einem starken Einbruch im Zahlenwerk geführt. Wobei der Gewinn je Aktie in Höhe von 2,98 Euro den Tiefpunkt markiert.

Sollten Coronavirus und Handelskonflikt sich jedoch in Luft auflösen und auch die Konjunktur sich erholen, so könnte BASF mittel- bis langfristig an alte Erfolge anknüpfen. Im Geschäftsjahr 2017 kam der DAX-Chemiekonzern beispielsweise auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 6,62 Euro und sollte dieser Wert ein weiteres Mal erreicht werden, wäre die Bewertung vergleichsweise preiswert. Zumal der Jahresumsatz trotz operativer Einbrüche noch immer bei 64,58 Euro liegt, wodurch sich ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,67 ergibt.

Die Bewertungslage könnte aus einem langfristigen Blickwinkel heraus daher preiswert sein. Sowie die Aktie konjunkturell bedingt womöglich am Tiefpunkt. Das könnte langfristig eine interessante Ausgangslage sein.

Eine DAX-Aktie für 1.000 Euro?

Keine Frage: Die Aktie von BASF ist und bleibt weiterhin zyklisch. Und es könnte hier kurzfristig noch immer ein wilder Ritt werden. Wenn das Coronavirus erneut zuschlägt oder ein weiterer Shutdown droht, wird die Volatilität hier vermutlich ein weiteres Mal zuschlagen.

Aus einem langfristigen Blickwinkel heraus ist die Dividende jedoch stabil und konstant, die Bewertung im historischen Vergleich günstig und es existiert ein gewisses Turnaround-Potenzial. Mit 1.000 Euro könnte hier eine spannende, dividendenstarke Chance lauern.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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