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1.000.000 Euro mit Aktien: Auch wenn es schmerzt, solche Wege musst du gehen! (Nein, leider kein ETF!)

Foto: Getty Images

Erfolgreiches Investieren kann eigentlich recht simpel gehalten werden. Wer beispielsweise mithilfe kostengünstiger ETFs und Indexfonds investiert, regelmäßig spart, die Zeit den Zinseszins arbeiten lässt und auch kurze, schmerzhafte Korrekturen aussitzt, der macht vieles richtig. Das kann ein Weg sein, um ein Vermögen aufzubauen.

Wer jedoch reich werden möchte und größere Renditen generieren will, der wird andere Wege beschreiten müssen. Einerseits die der einzelnen Aktienauswahl. Andererseits jedoch auch die größeren Risiken mit Fokus auf stärkere Chancen.

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Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf das Mindset, wie man richtig reich wird und beispielsweise die Marke von 1.000.000 Euro knacken kann. Und auf welche Wachstumsschmerzen man sich möglicherweise einlassen muss.

Kalkulierte Risiken eingehen + in Gesamtrendite denken

Das richtige Mindset ist, wie gesagt, sehr entscheidend für ein solches Vorgehen. Dafür benötigt man im Endeffekt allerdings auch Aktien, die solche Renditen langfristig ermöglichen. Man kann dabei beispielsweise auf stark unterbewertete Blue-Chip-Aktien setzen. Oder auch das entsprechend kalkulierte Risiko eingehen und auf volatile, jedoch häufig renditestarke Wachstumsaktien zu setzen.

Solche Aktien bergen häufig ein Risiko, mit dem man rechnen muss: Wenn die Investitionsthese nicht aufgeht und sich das Geschäftsmodell nicht als derart disruptiv erweist, wird eine häufig ambitionierte Bewertung wieder ausgepreist. Sprich: Es können größere Verluste auf Investoren warten. Eben wenn die Chance oder das Kalkül hinter einer Aktie nicht aufgeht. Ein Preis, den man zwangsläufig zahlen muss.

Dafür winken bei solchen Aktien jedoch Möglichkeiten, den eigenen Einsatz im Laufe einiger Jahre zu verdoppeln, zu verfünffachen, zu verzehnfachen oder auch mehr. Wichtig hierbei ist, die Gesamtrendite des Portfolios im Auge zu behalten. Und entsprechend gut kalkulierte Risiken einzugehen, um mit Blick auf die Gesamtrendite die besten langfristigen Entscheidungen zu treffen.

Das klingt alles sehr abstrakt, daher lass uns im Folgenden einmal über ein theoretisches Beispiel nachdenken: Mal angenommen, du hast zehn wachstumsstarke Aktien identifiziert, die jeweils das Potenzial beinhalten, sich in den nächsten Jahren zu verzehnfachen. Die Chance hierfür siehst du bei ca. 20 %. Im Gegenzug ist die Bewertung sehr ambitioniert und wenn diese 20%ige Chance nicht aufgeht, dann wird deine Investition vermutlich auf 50 % des Wertes einbrechen. Die Preisfrage: Würdest du hier jeweils 1.000 Euro investieren?

Chancenorientierte Investoren, die ihre Hausaufgaben machen, würden sehen, dass statistisch gesehen zwei dieser wachstumsstarken Aktien den initialen Einsatz von 1.000 Euro auf 10.000 Euro jeweils steigern werden. Die anderen 8.000 Euro können sich dabei statistisch gesehen halbieren. Im Endeffekt wird man es dennoch auf ein Gesamtvermögen von 24.000 Euro bringen. Oder eben eine Rendite von 14.000 Euro einstreichen. Oder 140 %.

Sei bereit, Verluste in Kauf zu nehmen

Es sind solche Gedankenspiele, die Investoren häufig an die Grenze ihrer Verlustbereitschaft bringen. Eine 20 %ige Wahrscheinlichkeit auf eine attraktive Rendite wird von vielen dennoch häufig gemieden. Eben, weil man in 80 % der Fälle daneben liegt. Und sich der eigene Einsatz halbieren könnte. Verluste werden dabei in deinen Gedanken überbewertet. Es kommt häufig der Gedanke an das hart verdiente Geld.

Im Endeffekt sind es jedoch solche Gedanken, ein solches Mindset und auch die Bereitschaft, Verluste einzustreichen auf dem Weg hin zu einer außergewöhnlichen Rendite, die den Unterschied ausmacht. Und die Investorenklasse von der Investorenmasse trennt. Wobei natürlich auch die Investorenmasse mit anderen Produkten solide Renditen einfahren kann.

Wer jedoch mehr will und wirklich reich werden möchte, der sollte gut kalkulierte Risiken eingehen in dem Wissen, dass die stärksten Gewinner auch für die Verlierer zahlen werden. Und dass Verluste auf einem solchen Weg leider manchmal dazugehören.

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