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Oh Schreck: Intensivieren sich die Ermittlungen der BaFin bei Wirecard jetzt etwa?

Foto: Getty Images

Wirecard (WKN: 747206) hat mit seinem Prüfbericht hohe Wellen geschlagen. Alleine die Aktie ist seitdem ordentlich zweistellig korrigiert. In einem Gesamtmarkt, der sich zuletzt wieder deutlich positiv entwickelte, ist das ein gigantisches Zeichen für den mit dem Prüfbericht der KPMG verbundenen Vertrauensverlust.

Das hat bereits die BaFin alarmiert, die zwischenzeitlich erklärt hat, dass man die Äußerungen des Managements im Vorfeld des Berichts etwas genauer unter die Lupe nehmen möchte. Eine brisante Wendung, die sich jetzt womöglich intensivieren könnte.

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In den letzten Tagen können Investoren sogar die Worte Anzeige oder Staatsanwaltschaft lesen. Aber was sollte man hierzu wissen? Eine spannende Frage, der wir im Folgenden einmal aus einem Foolishen Blickwinkel auf den Grund gehen wollen.

Die BaFin erklärt ihr Vorgehen

Im Grunde genommen sind es Äußerungen, die niemand Geringerer als BaFin-Chef Felix Hufeld jetzt getätigt hat. Demnach werde sich seine Behörde die letzten Entwicklungen etwas genauer ansehen und es hätten mehrere Prüfungen stattgefunden, so der Funktionär der Börsenaufsicht. Gemäß der Informationen, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen, wollte Hufeld dabei nicht konkretisieren, ob es auch zu einer Sonderprüfung durch die Börsenaufsicht komme. Dem anscheinend größtmöglichen Druck- und Prüfmittel der Aufsichtsbehörde.

Die inhaltlichen Prüfungen sind eigentlich inzwischen bekannt: Die Börsenaufsicht untersucht demnach, ob es im Prüfbericht und dem Verhalten im Vorfeld Mängel gegeben hat. Beispielsweise ist die Möglichkeit des Zurückhaltens veröffentlichungspflichtiger Informationen dabei ein Thema. Oder auch ob es Falschinformationen gegeben hat. Ein solcher konkreter Ansatz hatte sich abgezeichnet.

Auch das Thema Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ist dabei noch hypothetisch. Ein solches Vorgehen komme schließlich lediglich dann in Betracht, wenn es Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten gegeben habe oder Fragen nicht geklärt werden konnten. Die BaFin bringt somit etwas Druck in die ganze Angelegenheit. Inhaltlich ist ihr Ermittlungsrahmen jedoch weitgehend unverändert.

Müssen sich Investoren jetzt fürchten?

Eine Sonderprüfung wäre für Wirecard alles andere als toll an dieser Stelle. Und auch für Investoren könnte das erneut Druck nach sich ziehen. Allerdings haben die inhaltlichen Mängel des Prüfberichts generell bereits gezeigt, dass dieses Thema vermutlich noch nicht überstanden ist. Auch an dieser Front hat sich an der Ausgangslage entsprechend wenig verändert.

Zudem bleibt abzuwarten, ob Wirecard und sein Management etwas zu befürchten haben werden. Und es bleibt im Endeffekt der rechtlichen Würdigung der Äußerungen im Vorfeld überlassen, wie man diese interpretiert. Unternehmenschef Braun beispielsweise hat gesagt, dass es keinerlei Anlass gebe, die nachträglich Korrekturen erfördern würden. Auch die KPMG konnte zumindest keinerlei substanziellen Sachverhalte finden, die Korrekturen rechtfertigen würden. Allerdings insbesondere im Drittpartnergeschäft auch nicht gegenteilig beweisen, dass alles gebucht und bilanziert worden ist. Genau dieses Verschweigen dürfte dabei der Casus knacksus sein, den es rechtlich zu bewerten gilt.

Wie gesagt, der Druck steigt. Im Endeffekt könnte es für Investoren allerdings gut sein, wenn die BaFin ihrerseits Ermittlungen anstellt. Auch wenn es von behördlicher Seite erfolgt: Eine rechtliche Würdigung der ganzen Causa könnte Wirecard und den Investoren einen weiteren Blickwinkel geben. Wie auch immer der letztlich aussehen mag.

Es wird weiter ermittelt …

Fest steht jedenfalls: Die Unsicherheit bei Wirecard ist noch immer hoch. Die Ermittlungen der BaFin zeigen, dass das Thema noch nicht abgehakt ist. Und dass das Wachstum des DAX-Zahlungsdienstleisters leider noch immer nicht im Vordergrund steht. Wer investiert bleibt und an die Erfolgsgeschichte glaubt, der sollte sich jedenfalls auf weitere Unsicherheiten einstellen. Und womöglich auf einen volatilen Ritt, je nachdem, was künftig durch die Behörden ans Tageslicht gefördert wird.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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