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5, 15 oder 30 Aktien: Welche Aktienanzahl jetzt die richtige ist!

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Ist eine richtige Diversifikation mehr Kunst oder Wissenschaft? Eine Frage, die womöglich eine gewisse Berechtigung hat. Fest steht jedenfalls, dass es empirisch bewiesen ist, dass ein breiterer Mix an Aktien das Verlustrisiko deutlich minimieren kann.

Neben einer rein quantitativen Komponente existiert hier allerdings auch eine qualitative. Dabei gilt es zu bedenken, in welche Geschäftsbereiche man investiert und welche Anteile gewisse Aktien am Gesamtportfolio ausmachen. Auch die Allokation kann ein wichtiger Aspekt sein, den es zu berücksichtigen gilt.

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Heute wollen wir uns jedoch vermehrt der quantitativen Diversifikation widmen und schauen, welche Aktienanzahl die richtige ist. Beziehungsweise, welche Aktienanzahl für wen richtig sein könnte.

Konzentrierte Risiken? Versuch 5 Aktien!

Um eines klarzustellen: Eine Diversifikation von 5 Aktien ist eigentlich ziemlich wenig. In einem solchen Portfolio, selbst wenn die jeweiligen Aktien allesamt gleich gewichtet sind, hängen von jedem Namen rund 20 % des Gesamterfolgs ab. Das führt zwangsläufig zu einem größeren Klumpenrisiko bei deinem Vermögensaufbau.

Allerdings kann solch ein Ansatz auch zielführend sein. Eben, weil der Anteil jeder einzelnen Aktie derartig groß ist. Wer beispielsweise in wachstumsstarke Aktien investiert und das Risiko nicht scheut, der kann mit lediglich 5 Aktien grundsätzlich dennoch etwas streuen. Spürt jedoch beim Vermögensaufbau dennoch besonders stark, wenn eine dieser Aktien rasant ansteigt. Sprich: Eine minimale Diversifikation bringt eben auch den Vorteil mit sich, dass erfolgreichere Performances stärker durchschlagen.

Dennoch gilt es hier, sehr vorsichtig zu sein und eben auch die Risiken zu bedenken. Insbesondere für Einkommensinvestoren oder angehende Ruheständler ist ein solcher Ansatz, der bloß auf wenigen Aktien basiert, nicht sonderlich empfehlenswert.

Ein solider Mix: 15 Aktien

Wer hingegen einen attraktiven Mix aus einem chancenorientierten Ansatz und ausreichender Sicherheit verfolgt, der könnte bei 15 Aktien an einer richtigen Stelle sein. Um es klar zu formulieren: Bei einer gleichen Gewichtung entspricht auch hier jede Aktie noch immer einem relativen Anteil von rund 6,67 % des Gesamterfolgs. Ein Klumpenrisiko lässt sich auch hier nicht leugnen. Allerdings ist der Gesamtansatz bereits bedeutend defensiver.

Hohe Kursverluste schlagen im Kontext des Gesamtportfolios dabei nicht mehr so stark durch. Allerdings spüren wachstums- und chancenorientierte Investoren auch starke Kursgewinne nicht mehr so erheblich. Wobei sich Volatilität einzelner Aktien dennoch noch bemerkbar machen wird.

Unterm Strich könnte eine solche Diversifikation als Mindestmaß für all diejenigen Investoren angesehen werden, die nicht stark konzentriert agieren wollen, aber dennoch Wert auf eine solide Auswahl legen, wo es bloß die Creme de la Creme ins Portfolio schafft. Einkommensinvestoren und Ruheständler sollten dabei ebenfalls überlegen, ob eine größere Diversifikation nicht mehr Schutz bieten kann.

Es wird defensiv: 30 Aktien und mehr

Wer hingegen in eine sehr defensive Richtung tendiert, für den können 30 verschiedene Aktien hingegen eine attraktive Möglichkeit sein. Oder aber auch mehr, denn im Endeffekt ist das alles andere als eine Obergrenze. Es gilt allerdings hierbei kritisch zu hinterfragen, wie groß die jeweiligen Positionen in einem Portfolio werden und ob sich das in Anbetracht der Ordergebühren lohnt. Oder auch, ob nicht womöglich ein kostengünstiger Indexfonds oder ETF nicht eine Alternative werden könnte.

Wer sich jedenfalls für 30 verschiedene Aktien oder auch mehr entscheidet, der lässt bewusst zu, dass einzelne Performances nicht mehr so ein starkes Gewicht erhalten. Bei gleicher Allokation erhält jede Aktie ein Gewicht von ca. 3,3 %. Dadurch können selbst starke Ausschläge einzelner Aktien in beide Richtung im Kontext des Gesamtportfolios ausgeglichen werden.

Gerade Einkommensinvestoren und Ruheständler haben mit mehr als 30 Dividendenaktien (beispielsweise) einen soliden Grundstein für passive Einkünfte und einen gut diversifizierten Vermögensaufbau gelegt. Zumindest, wenn der Mix nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ in sich stimmig ist.

Ein Kompromiss ist möglich …

Für welchen Weg du dich im Endeffekt entscheidest, das bleibt natürlich dir überlassen. Auch Kompromisse sind möglich. Oder aber verschiedene Portfolios mit verschiedenen Diversifikations-Ansätzen, innerhalb derer du ausprobierst, womit du langfristig erfolgreicher bist. Oder zufriedener, was deinen eigenen Ansatz anbelangt.

Wichtig ist, den für dich richtigen Kompromiss aus Chance und Risiko zu identifizieren und hier deinem Ansatz treu zu bleiben. Dann kommt die richtige Anzahl häufig von ganz alleine.

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