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Spart die Commerzbank sich jetzt endgültig zu Tode?

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Die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100) hat seit Längerem Probleme. Im Grunde genommen befindet sie sich seit der letzten Finanzkrise in einem Abwärtskanal. Das hat inzwischen zu einem mehr als ein Jahrzehnt andauernden Abverkauf geführt, von einem Kursniveau von ca. 326 Euro, markiert im Mai 2007, zu derzeit 3,19 Euro. Man muss kein Mathe-Ass sein, um zu erkennen, dass die Aktie damit 99 % an Wert eingebüßt hat.

Jetzt, in Zeiten des Coronavirus, werden einige Probleme akuter. Das zyklische Geschäft als Geldhaus könnte sich ein weiteres Mal rächen. Des Weiteren werden die Zinsen alles andere als steigen. Ganz im Gegenteil: Die Liquidität dürfte sogar noch erhöht werden, um die Wirtschaft zu stützen.

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Für die Commerzbank alles andere als gute Anzeichen. Allerdings scheint das Management jetzt mit weiteren Sparmaßnahmen gegensteuern zu wollen. Schauen wir im Folgenden einmal, was Investoren diesbezüglich wissen müssen. Und ob sich die seit vielen Jahren kriselnde Bank jetzt womöglich endgültig ins Aus spart.

Es gibt zumindest einige Anzeichen

Genaueres wissen wir bislang zwar noch nicht, Foolishe Investoren können jedoch bereits einige Anzeichen erkennen, die auf weitere Sparmaßnahme schließen lassen. Demnach hat das Management jetzt nämlich die Unternehmensberater von McKinsey damit beauftragt, das Geschäftsmodell ein weiteres Mal unter die Lupe zu sehen. Das riecht nach Einschnitten an nicht mehr benötigten Stellen. Oder eben Stellen, die zwar benötigt werden, aber doch nicht so sehr.

Im Fokus könnte ein weiteres Mal das Filialnetz und das Personal stehen. Bereits jetzt steht fest, dass die Commerzbank ihr dichtes Netz von derzeit rund 1.000 Filialen um 200 Geschäftsstellen kürzen möchte. Weitere könnten nun dem Rotstift zum Opfer fallen. Je nachdem, was der Bericht von McKinsey im Endeffekt ans Tageslicht liefern wird.

Auch Personal dürfte dabei erneut eine Rolle spielen, wenn es einen Rotstift gibt. Warum? Nun, sagen wir einfach: Die Vergangenheit hat häufig gezeigt, dass es die beiden Weichen gewesen sind, die von Einsparmaßnahmen betroffen waren. Entsprechend bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse jetzt von den Unternehmensberatern ans Tageslicht befördert werden. Und auf welche weiteren Einschnitte Investoren sich gefasst machen sollten.

Gibt die Commerzbank sich damit den Todesstoß?

Spannend wird es jedenfalls, mitanzusehen, wie diese Maßnahmen konkret aussehen werden. Sollte am Personal und an den Geschäftsstellen gespart werden, könnte allmählich doch die Qualität leiden. Gerade in kleineren und mittelgroßen Städten zieht sich das Geldhaus schließlich immer weiter zurück. Das wiederum könnte zu weniger Kunden führen, die nach wie vor auf Präsenz vor Ort setzen möchten.

Wobei Investoren nicht außer Acht lassen sollten, dass Onlinebanking sowieso inzwischen die bevorzugte Alternative ist. Weitere Einsparmaßnahmen könnten daher ein Schritt in Richtung digitale Bank werden. Insbesondere, da der Zusammenschluss mit der Direkt-Tochter Comdirect jetzt beschlossene Sache zu sein scheint. Womöglich geschehen weitere Einsparungen daher auch aus einem solchen Kalkül. Sowie um digitale Synergien zu bergen.

Nichtsdestotrotz bleibt nach Jahren des Sparens, Sparens und noch mal Sparens inzwischen ein bitterer Beigeschmack: Die Präsenz und der Esprit des Geldhauses könnte jedenfalls verloren gehen. Womöglich auch, weil es insbesondere in digitalen Geldhäusern nicht weniger Konkurrenz gibt. Womöglich verliert die Commerzbank daher einen Teil ihres bisherigen Gesichts. Oder läuft dahin gehend Gefahr.

Kein Todesstoß, aber etwas, das es zu beobachten gilt

Von einem Todesstoß scheint die Commerzbank womöglich noch etwas weiter entfernt zu sein. Dennoch sollte es Investoren zumindest zu denken geben, dass hier immer weiter gespart werden muss und das seit Jahren eine der wenigen Konstanten gewesen ist. Wohin die Reise des Geldhauses führt, kann weiter kritisch beäugt werden.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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