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Aktien steigen, Wirtschaft schrumpft: Klingt verrückt, ist aber ganz normal

Foto: Getty Images

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist katastrophal.

Geahnt hatten es viele. Doch das historische Tief im ifo-Geschäftsklimaindex (ein Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland) liefert die Realität jetzt noch mal in ihrer ganzen Härte (Stand: April 2020).

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Gleichzeitig zeigt sich der deutsche Aktienmarkt quicklebendig. Seit dem Krisentief Ende März hatte der DAX genug Kraft, um eine Aufholjagd von über 30 % auf die Beine zu stellen (Stand: 11.05.2020).

Wie kann das sein? Bullenfalle? Fehlausbruch? Abgehobene Aktienwelt, die sich komplett von der Realwirtschaft entkoppelt hat? Jain!

Mit dem Aktienmarkt stimmt etwas nicht

Die Skepsis der Privatanleger ist hoch. Das lässt sich gut an der Entwicklung des Euwax Sentiment Index belegen. Das Stimmungsbarometer der Börse Stuttgart zeigt, ob Privatanleger eher auf fallende oder eher auf steigende Kurse im DAX setzen.

Auf Sicht der letzten drei Monate ist der Umschwung gut zu erkennen. Anfang März etablierte sich ein neutraler Optimismus. Ab dem 20.03.2020 kippte die Stimmung. Noch immer wetten die Privatanleger in Summe gegen den DAX (Stand: 11.05.2020).

Der beachtlichen DAX-Erholung scheinen die Privatanleger bisher nicht über den Weg zu trauen. Mit einem V rechnen sicher die Wenigsten. Es könnte auch ein U, ein W, oder im schlimmsten Fall ein L werden.

Aber über eine Sache scheinen sich alle einig zu sein: Mit dem Aktienmarkt kann etwas nicht stimmen, wenn die Realwirtschaft gleichzeitig eine Horrormeldung nach der anderen präsentiert.

Kann nicht? Kann doch!

Hellseher am Werk?

Klar ist: Der DAX ist nicht der Erfolgsindikator der deutschen Wirtschaft. Der DAX kann um 70 % abstürzen, obwohl mit den 30 DAX-Unternehmen alles in bester Ordnung ist. Diese Wahrheit gilt auch anders herum. Der DAX kann Höchststände erklimmen, während die deutschen Autobauer zusammen gerade einmal 100 Fahrzeuge im Monat bauen.

Das kann man für verrückt halten. Das kann sogar wütend machen. Doch die Realität ist nun mal, dass an den Börsen vor allem die zukünftigen Erträge der Unternehmen gehandelt werden.

Dieser Zusammenhang sorgt regelmäßig für glühende Gehirnwindungen bei Laien und Börseneinsteigern. Wie kann ein Kurs etwas abbilden, was noch in der Zukunft liegt? Sind hier etwa Hellseher am Werk?

Warren Buffett wird oft als „Orakel“ bezeichnet. Gut möglich, dass die Börsenlegende wirklich übersinnliche Fähigkeiten hat. Fakt ist aber: An den weltweiten Börsen tummeln sich unzählige Marktteilnehmer, die gemeinsam die Kurse machen. Der Großteil dieser Masse wird sicher nicht über hellseherische Fähigkeiten verfügen.

Die Allermeisten dürften investiert sein, obwohl sie keine hundertprozentig verlässlichen Informationen über die Zukunft haben. Was sie haben, sind Prognosen, Thesen und Gerüchte. Das ist nicht perfekt, aber in vielen Fällen gut genug.

Die Unsicherheit ist der schlimmste Feind

Es mag seltsam erscheinen. Aber dieses „gut genug“ funktioniert in normalen Zeiten recht gut. Investoren, die ihre Unternehmen sehr gut kennen, haben oft eine sehr gute Vorstellung davon, in welche Dimensionen sich die Erträge eines Unternehmens auf Sicht der nächsten 3, 5 oder 10 Jahre bewegen könnten.

Was nicht passieren darf: eine unerwartete Krise, die die Welt auf den Kopf stellt. Das einst so zielsichere Bauchgefühl verwandelt sich abrupt in dichten Nebel. Aus ziemlicher Sicherheit wird ziemliche Unsicherheit. Alle Erwartungen gehen über Bord. Alle Pläne sind nur noch Schall und Rauch.

So gesehen sind Aktienkurse vor allem eines: das Maß der Unsicherheit. Die war Ende März 2020 gigantisch groß. Niemand wusste irgendetwas über Pandemien. Niemand war vorbereitet auf Quarantäne, Schulausfall und Konsumschock.

Aber ist das heute immer noch so? Analysten haben längst enorme Mengen an Daten über die wahrscheinlichsten Szenarien geliefert. Virologen haben bessere Informationen über die wahre Gefahr. Vielleicht ist die Zukunft tatsächlich wieder ein Stück sicherer geworden. Für den Moment.

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