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1 gigantischer Fehler, den man trotz Wunsch nach passivem Einkommen nicht begehen sollte!

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Foto: Getty Images

Es gibt viele plausible Gründe, weshalb man auch als Foolisher Investor nach passiven Einkünften Ausschau hält. Ob es zwecks finanzieller Freiheit ist. Oder aber, um einen bequemeren Ruhestand zu ermöglichen. Oder auch aus sonstigen Gründen. Ein Einkommen aus Dividendenaktien kann grundsätzlich sehr attraktiv in vielen Situationen sein.

Dennoch sollte man auch beim Investieren in Dividendenaktien einen gigantischen Fehler nicht begehen. Einen Fehler, der mit der Wahrnehmung von Chancen zusammenhängt und womöglich langfristig nicht zur bestmöglichen Gesamtrendite führt, wenn man ihn macht. Schauen wir im Folgenden einmal, warum Einkommensinvestoren hier gerade bedroht sind.

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Der Fehler im Überblick

Wie gesagt: Es gibt grundsätzlich viele gute Gründe, weshalb man auf starke Dividendenaktien setzen kann. Insbesondere diejenigen, die stabil sind und als defensiv gelten, können langfristig über besonders zuverlässige oder etablierte Geschäftsmodelle verfügen. Gerade für Investoren, die auf Sicherheit setzen, kann ein solcher Aspekt grundlegend wichtig sein.

Sofern man jedoch langfristig den bestmöglichen Vermögensaufbau und ein möglichst großes Ruhestands- oder Rentenpolster anstrebt (egal ob für den Frühruhestand oder auch nicht), können defensive Dividendenaktien ein falscher Ansatz sein. Oder zumindest nicht in Reinkultur der beste Weg, den man gehen kann.

Gerade über Jahre und Jahrzehnte hinweg führen junge, dynamische Wachstumsaktien schließlich zu den besten Renditen. Hiermit ist zwar ein größeres Risiko verbunden, keine Frage. Allerdings kann eine solche Strategie bei einem diversifizierten Ansatz die besseren Renditen generieren als konservative Dividendenaktien.

Denke nicht bloß in passiven Einkünften

Der Fehler, den viele Investoren daher begehen, ist, direkt zu Beginn die Maßnahmen auch beim Weg einsetzen zu wollen. Sprich, direkt zu Beginn auf bloße stete und defensive Ausschütter zu setzen. Eben weil die Ziele für den Ruhestand auch beim Weg bereits als beste Methode für den Vermögensaufbau angesehen werden.

Im Endeffekt geht es jedoch beim erfolgreichen Investieren zunächst um eines: die größte Gesamtrendite. Das Identifizieren der langfristig besten Chancen. Und derjenigen Aktien, die potenziell die besten Renditen generieren werden. Eben über Jahre und Jahrzehnte hinweg.

Dabei können defensive Dividendenaktien eine Rolle spielen, keine Frage. Aber man sollte sich nicht nur auf solche Aktien versteifen, sondern auch auf andere Aktien achten und sicherstellen, dass einem solche Chancen nicht entgehen.

Sobald sich die Bedürfnisse wandeln und Dividenden wichtiger werden, kann man noch immer umschichten. Und gerade im Ruhestand, beispielsweise, werden defensive Aktien und passive Einkünfte wichtiger. Bis dahin, teilweise über Jahre und Jahrzehnte hinweg, können jedoch andere Wege beschritten werden, die womöglich dein Ruhestandspolster langfristig bedeutend vergrößern werden.

Bist du offen für anderes?

Auch wenn du daher eigentlich auf passive Einkünfte setzen möchtest, sollten nicht bloß Dividendenaktien dein Fokus sein. Klar kann man hier seinen Circle of Competence weitgehend definieren. Aber sollte man spannende, langfristig lukrative Wachstumsgeschichten identifizieren, sollte man auch offen hierfür sein.

Die Gesamtrendite ist und bleibt schließlich das, woran sich Investoren zunächst messen werden. Und was für den Vermögensaufbau und auch für einen bequemen Ruhestand wichtig ist. Zumal ein Vermögen auch zu einem späteren Zeitpunkt noch immer in Quellen passiver Einkünfte umgewandelt werden kann.

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