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Nel-Aktie mit guten Aussichten, Bosch möchte sein H2-Geschäft ausbauen und Forscher entwickeln effiziente H2-Erzeugungsform

Foto: Van Hool NV

Die Wirtschaft leidet derzeit enorm unter den Folgen der Coronaviruskrise. Allein für Deutschland werden in diesem Jahr ein Ausfall an Steuereinnahmen in Höhe von 100 Mrd. Euro und ein Wirtschaftsrückgang um 6,3 % erwartet.

Junge und kleine Unternehmen wie Nel (WKN: A0B733) könnten darunter ganz besonders leiden. Aber wie ist es der Firma bisher ergangen? Dies und weitere Wasserstoffneuigkeiten erfährst du hier.

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Nel bleibt standhaft

Nel konnte im ersten Quartal 2020 seinen Umsatz leicht von 122,4 auf 126,5 Mo. Norwegische Kronen steigern, spürte aber dennoch die Auswirkungen der Reise- und Wirtschaftsbeschränkungen. Für die weitere Arbeit ist der Auftragsbestand sehr wichtig. Er stieg zur Zufriedenheit des Unternehmens um 46 % auf 592,3 Mio. Norwegische Kronen.

Nel blieb mit -86,9 Mio. Norwegische Kronen weiterhin operativ in der Verlustzone (Vorjahr: -52,0 Norwegische Kronen). Netto verlor Nel aber nur noch 3,2 Mio. gegenüber 51,3 Mio. Norwegische Kronen im Vorjahresquartal. Das Unternehmen hat keine Mitarbeiter entlassen, um seine dynamische Entwicklung aufrechtzuerhalten. „Es wird erwartet, dass der Wasserstoffmarkt erheblich wachsen wird, und grüner Wasserstoff ist auf dem besten Weg, fossilen Wasserstoff und fossile Brennstoffe abzulösen“, so Nels Vorstandsvorsitzender Jon André Løkke.

In der Krise sind eine gute Bilanz und eine geringe Verschuldung wichtig. Nel konnte den Kassenbestand weiter von 743,2 auf 1.221,4 Mio. Norwegische Kronen (bei fast keinen Schulden) steigern, was allerdings auch an der Ausgabe neuer Aktien lag. Dabei war das überzeichnete Aktienangebot ein positives Zeichen für die weitere Sicherung der Finanzierung des Unternehmens. Investoren glauben also weiterhin an die Wachstumsaussichten.

Das kleine Wasserstoffunternehmen erhielt aber auch neue Aufträge und kann somit seinen langfristig positiven Ausblick bestätigen. Kurzfristig könnte das Geschäft allerdings von den Folgen der Viruskrise negativ beeinflusst werden.

Bosch setzt auf Wasserstoff

Unterdessen fordert Boschs Vorstandsvorsitzender Dr. Volkmar Denner neben der batterietechnischen Offensive den weiteren Ausbau von erneuerbaren synthetischen Kraftstoffen und Brennstoffzellenantrieben. „Nur unter Nutzung aller Konzepte kann Europa bis 2050 die Klimaneutralität erreichen“, so Dr. Denner. Wasserstoff spielt für ihn dabei sowohl in der Autoindustrie als auch in der Gebäudetechnik eine wichtige Rolle.

Bosch hat in der Vergangenheit schon mehrere Kooperationen mit Brennstoffzellenherstellern wie PowerCell Sweden (WKN: A14TK6) und Ceres Power (WKN: A2NB49) geschlossen, um in den Massenmarkt einzusteigen. Das Unternehmen geht davon aus, dass bis 2030 jeder achte Schwerlast-Lkw durch Wasserstoff angetrieben sein wird.

Aus Sonnenenergie wird Wasserstoff

Forschern der Rice University in Texas (USA) ist es derweil gelungen, eine effiziente und kostengünstige Methode zur Spaltung von Wasser in Wasser- und Sauerstoff zu entwickeln. Das entwickelte Modul integriert katalytische Elektroden und Perowskit-Solarzellen und erzeugt so mithilfe von Sonnenenergie Strom, der wiederum Katalysatoren betreibt, die die Wasserspaltung auslösen.

Die Sonnenlicht-Wasserstoff-Effizienz liegt bei 6,7 %. Perowskit-Solarzellen erreichen mittlerweile einen Wirkungsgrad von über 25 % und neueste Solarmodule sogar 47,1 %, sodass zukünftig wahrscheinlich sehr viel überschüssiger grüner Strom anfällt, der fast kostenfrei zur Wasserstoffproduktion eingesetzt werden könnte.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

 

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