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1 ETF, 17,3 % Rendite in zwölf Monaten: Jetzt auf diesen interessanten Mix aufspringen?

Foto: Getty Images

Das Coronavirus hat viele Branchen infiziert. Ob es den Bereich des Reisens und des Tourismus angeht oder den Einzelhandel. Oder auch Fluggesellschaften. Ja, selbst Versicherer zeigen sich in diesen Tagen volatil. Selbst breite Indizes hat es erwischt. Wobei sich viele Regionen inzwischen wieder erholt haben.

Wer spezieller investiert hat, der hätte womöglich den Markt etwas outperformt. Oder auch nicht, je nachdem, auf welche Spezialisierung man gesetzt hätte. Der Gesundheitsbereich könnte dabei für viele Investoren interessant sein. Eben weil viele Krankheiten und die Lösungen und Produkte einfach keinen zyklischen Regelmäßigkeiten folgen.

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Ein ETF, der im Kontext des Corona-Crash etwas eingeknickt ist, auf Sicht von zwölf Monaten dennoch eine Rendite in Höhe von 17,3 % generiert hat, ist der des SPDR S&P U. S. Health Care Select UCITS ETF. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was der Passivfonds sonst noch zu bieten hat, außer eben einer Rendite von 17,3 % innerhalb von zwölf Monaten.

Der Blick auf die innere Struktur

Wie wir anhand des ETF-Namens bereits erkennen können, sind viele Dinge eigentlich geklärt. Der Name des Passivfonds verrät bereits, dass hier in Gesundheitsaktien investiert wird. Dabei folgt der ETF dem sogenannten S&P Health Care Select Sector Index. Eine Variante des S&P 500, die auf alle Akteure des Gesundheitsbereichs setzt.

Der Schwerpunkt der USA wird dabei ebenfalls ersichtlich. Tatsächlich sind rund 97,7 % aus den USA. Eigentlich scheint es fast schon überraschend, dass 1,7 % an Aktien aus Irland kommen und weitere 0,2 % aus Großbritannien. Und es sogar noch einen mickrigen Rest an Sonstigen gibt. Wobei der Sonstige-Anteil sich ähnlich zur gleich großen Cash-Position verhält.

Branchenseitig sind rund 45 % aus dem Bereich der Drug-Manufacturers und weitere 20,8 % aus dem Bereich der Medical Devices & Instruments. Weitere 15 % der Aktien beschäftigen sich hingegen mit der Theorie im Gesundheitswesen, 11 % mit Diagnostikunternehmen und rund 4 % mit dem Feld der Biotechnologie. Ein relativ runder Mix, wobei es auffallend wenig Biotechnologie gibt. Das könnte jedoch mit anderen Lösungen etwas ausgeglichen werden.

Bei den Top-Holdings existieren viele bekannte Namen aus der US-Region. Ob es Johnson & Johnson ist, Pfizer, Bristol-Myers Squibb oder auch Merck.: Wie gesagt, es ist ein breiter und zugleich prominenter Mix aus dem Gesundheitswesen, in den man hier investieren kann.

Ein paar Formalien, die man kennen sollte

Daneben existieren einige formale Dinge, die man als potenzieller Investor kennen sollte. So weist das Fondsvolumen beispielsweise rund 226 Mio. Euro auf, was doch vergleichsweise klein ist. Die kritische Masse könnte jedoch erreicht sein, sodass der Fonds nicht mehr auf einer Streichliste steht.

Dabei gibt es den Fonds in einer vollreplizierenden, das heißt physischen Variante. Allerdings bloß als thesaurierenden ETF. Dividendenjäger schauen hier leider in die Röhre.

Die Kostenquote ist mit 0,15 % vergleichsweise gering, was ein weiterer Vorteil des Passivfonds ist. Insgesamt ein solider Branchenmix eines bekannten Index, der günstig, diversifiziert und eine gebräuchliche Alternative sein kann.

Sollte man jetzt auf den ETF setzen?

Ob man auf den SPDR S&P U. S. Health Care Select UCITS ETF setzen sollte, ist natürlich eine sehr persönliche Frage. Wer jedenfalls einen starken Akzent auf den Gesundheitsbereich legen möchte, der kann hier an einer vielversprechenden Adresse sein. Zumal es hier viele starke und prominente sowie wenig zyklische Namen gibt, auf die man setzen kann.

Einen marktbreiten Ansatz wird der Passivfonds zwar nicht ersetzen. Wer jedoch nach einem Spezial-ETF sucht, der wird damit vermutlich auch nicht unbedingt rechnen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Wertpapiere. The Motley Fool empfiehlt Johnson&Johnson.

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