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Siemens-Aktie nach Zahlen: Neues zu Prognosen, IPOs und Aktienrückkäufen!

Es ist weiterhin Berichtssaison und auch DAX-Konzern Siemens (WKN: 723610) hat jetzt frische Zahlen präsentiert. Wem die Kurzform reicht, dem sei gesagt, dass die Zahlen durchwachsen sind, allerdings leicht besser als prognostiziert. Zudem gibt es einen weitgehend normalen Alltag bei den geplanten Börsengängen. Die Aktienrückkäufe sind hingegen gestoppt.

Allerdings wird es vermutlich einige geben, die etwas mehr Foolishen Einblick in das Zahlenwerk und die Aussagen des Managements zu IPOs und Aktienrückkäufen erhalten möchten. Lass uns daher im Folgenden einen tieferen Blick in wesentliche Aussagen riskieren.

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Die Zahlen im Blick

Wie Siemens jetzt verkünden konnte, sind die Umsätze in etwa auf Vorjahresniveau stagniert. Das operative Ergebnis sank hingegen um 18 % und beträgt lediglich noch 1,6 Mrd. Euro. Netto fiel der Einbruch am stärksten auf: Hier konnte Siemens lediglich noch einen Gewinn in Höhe von 697 Mio. Euro einstreichen. Ein Einbruch in einer Größenordnung von 64 % im Jahresvergleich.

Für das weitere Gesamtjahr hat der DAX-Mischkonzern die eigene Prognose revidiert. Demnach könne man das bisherige Gewinnziel in einer Spanne zwischen 6,30 Euro und 7,00 Euro nicht mehr bestätigen. Das entspricht einem deutlich zweistelligen Einbruch im Jahresvergleich. Der jedoch absehbar erschien. Und sich im ersten Quartal bereits bestätigte.

Neue Erkenntnisse zu Börsengängen

Etwas mehr operativen Alltag dürfte es hingegen bei den geplanten Börsengängen geben. Wie das Management erklärte, werde Siemens Energy wie geplant im September dieses Jahres an die Börse gehen. Das sei der richtige Schritt, wie man mit Blick auf die Zahlen erklärte. Der gesamte Bereich Siemens Energy ist gemäß der Zahlen mit einem Verlust von 317 Mio. Euro in die roten Zahlen gerutscht. Etwas mehr Eigenständigkeit könnte hier womöglich eine Trendwende bringen.

Des Weiteren hat Siemens bereits den nächsten Schritt im Kontext des eigenen Konzernumbaus verkündet. Auch die Antriebstochter Siemens Flender soll demnach im kommenden Jahr an die Börse gehen. Dabei werde es voraussichtlich ein Bundle mit dem Bereich der Windenergie geben. Durchaus einige brisante Erkenntnisse.

Trotz Corona-Crash, günstigerer Bewertungen und operativen Einbrüchen scheint der Konzernumbau Priorität zu besitzen. Eine womöglich wichtige Weichenstellung, damit Siemens nach dem Einbruch mit einer klareren Struktur besser operieren kann.

Aktienrückkaufstopp: Aber nicht wegen Corona!

Zu guter Letzt werden temporär jetzt auch die Aktienrückkäufe gestoppt. Nicht allerdings, um Liquidität zu halten, wie das Management betont, sondern aus regulatorischen Gründen. Diese hätten insbesondere mit der Abspaltung von Siemens Energy zu tun.

Ursprünglich hatte Siemens geplant, für rund 3 Mrd. Euro eigene Aktien zu kaufen und einzuziehen. Nach den geplanten Börsengängen werde man diese Kapitalrückführungen allerdings weiterführen. Es scheint, als handle es sich hier wirklich bloß um eine kurzfristige Maßnahme.

Durchwachsene Zahlen, aber solide Perspektive?

Die Zahlen erscheinen durchwachsen. Aber mal im Ernst: Was haben Investoren in Zeiten des Coronavirus erwartet? Insbesondere die Ergebnisse sind eingebrochen, netto und nach Steuern besonders stark. Die Umsätze präsentieren sich hingegen weitgehend stabil im ersten Quartal. Die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr wurden hingegen kassiert.

Siemens arbeitet jedoch weiterhin an seinem Konzernumbau. Damit stellt der Mischkonzern womöglich eine wichtige Weiche, um stärker aus dieser schwierigen Zeit hervorzugehen. Das ist im Grunde die Kernmessage, die man in meinen Augen von diesem Zahlenwerk mitnehmen sollte.

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