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HelloFresh-Aktie nach bombastischen Quartalszahlen: Jetzt noch auf den Siegeszug aufspringen?

Foto: HelloFresh

Die Aktie von HelloFresh (WKN: A16140) gehört gewiss zu den Profiteuren des Coronavirus. Die aktuelle Kontaktsperre und die Einschränkungen im Einzelhandel führen dazu, dass weniger Verbraucher selbst einkaufen. Verbunden mit dem Trend, dass jetzt mehr Menschen selbst kochen wollen, sind Lieferservices beliebter denn je.

Dabei ist das Selbstkochen ein wichtiges Credo, das HelloFresh bedienen kann. Das Unternehmen packt schließlich für Verbraucher Care-Pakete mitsamt Rezepten, die ein einfaches, bequemes Kochen ermöglichen. Ohne eigenen Einkauf, ohne Stress. Ohne kreative Ideen, was man aus den Zutaten denn machen kann.

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Wie stark das Wachstum dieser kurzfristigen Erfolgsgeschichte ist, das offenbaren jetzt aktuelle Quartalszahlen. Lass uns im Folgenden einmal einen Blick auf diese riskieren und schauen, ob die Aktie womöglich noch immer ein Kauf ist.

Die Quartalszahlen im Blick

Wie HelloFresh im Rahmen des aktuellen Zahlenwerks demonstrieren konnte, hat es ein starkes Neukundeninteresse gegeben. Im Jahresvergleich stieg diese Kennzahl von 2,48 Mio. Abonnenten auf den derzeitigen Abonnentenstamm von 4,18 Mio. zahlende Kunden. Das entspricht einem Wachstum im Jahresvergleich von 68,4 %, was wirklich beeindruckend ist.

Die Umsätze haben eine starke Dynamik gezeigt. Hier betrug die Wachstumsrate coronabedingt 66,4 % auf 699,1 Mio. Euro. Ein starkes Wachstum für lediglich ein Quartal, wohlgemerkt. Gleichzeitig hat HelloFresh außerdem die Schwelle der Profitabilität nachhaltig durchstoßen. Das etwas eigensinnige Group-AEBITDA beläuft sich auf 63,1 Mio. Euro innerhalb dieses Quartals. Ein starker Wert nach einem Vorjahresquartalsverlust von 26,1 Mio. Euro.

Gleichzeitig liegt die operative Marge bei rund 9 %, was zeigt, dass das Geschäftsmodell trotz des Aufwands und der Versandkosten etc. vergleichsweise profitabel sein kann. Ein Zahlenwerk, das in vielerlei Hinsicht gefällt. Zumal das Unternehmen im letzten Quartal 111 Mio. Meals ausgeliefert hat. Tendenz in Anbetracht des Coronavirus weiter steigend.

Ist die Aktie jetzt ein Kauf?

Die Kernfrage ist für viele Investoren jetzt vermutlich, ob die Aktie noch ein Kauf ist, oder eben nicht. Das Zahlenwerk beweist jedenfalls, dass das operative Geschäft jetzt ein gewisses Momentum besitzt. E-Commerce im Lebensmittelbereich ist dabei in gewisser Weise die Konsequenz einer digitaler werdenden Gesellschaft. Wobei das Wachstum hier anhalten muss. Was im Endeffekt die spannende Frage ist.

Keine Frage: Derzeit ist das Geschäftsmodell mit vielen Vorteilen verknüpft. Wie gesagt: Das Coronavirus sorgt dafür, dass viele Menschen jetzt eben nicht einkaufen wollen. Oder können. Oder vielleicht auch beides, was hier ein Ausnahmewachstum beschert hat. Ob das anhalten wird, kann jedoch in Teilen bezweifeln werden. Der Preis für die HelloFresh-Boxen ist aufgrund des aufwendigen Geschäftsmodells schließlich bedeutend teurer. Ein Teil der Verbraucher könnte entsprechend in einer Post-Corona-Phase wieder vermehrt selbst einkaufen. Oder Essen gehen. Oder sich Essen direkt fertig liefern zu lassen. Ein Risiko, das nicht von der Hand zu weisen ist.

Gleichzeitig könnten jedoch einige insbesondere den Service und die Rezepte zu schätzen wissen. Vielleicht wird die Dynamik daher etwas weniger. Aber einige bestellen einfach jeden Montag. Oder jeden Donnerstag. Oder zwei Mal pro Woche. Jedenfalls in fixen Intervallen, um Kosten und Nutzen gleichermaßen Rechnung tragen zu können. Der Rezeptservice kann jedenfalls ein Vorteil sein.

Mit einer derzeitigen Marktkapitalisierung in Höhe von 5,55 Mrd. Euro erscheint das Unternehmen außerdem nicht zu teuer bewertet. Vor allem nicht auf Basis der Quartalsumsätze von fast 700 Mio. Euro. Das bedeutet im Endeffekt ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von ca. 2. Selbst für eine moderate Wachstumsgeschichte könnte das nicht zu teuer sein.

Die Kernfrage: Kann HelloFresh das Momentum aufrechterhalten?

Sofern HelloFresh sein derzeitiges Wachstumsmomentum aufrechterhalten kann, spricht wenig gegen eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte. Die Aktie könnte entsprechend einen Platz auf der Watchlist verdient haben. Ein Coronasieger ist das Unternehmen schon heute allemal.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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