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Royal Dutch Shell nach Dividendenkürzung: Werden weitere Einschnitte folgen?

Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) hat es also wirklich getan: Der britisch-niederländische Öl- und Erdgasmulti hat seine eigene Dividenden gekürzt. Das erste Mal seit ca. 75 Jahren und für die meisten Einkommensinvestoren ein schwerer Schock, der zusammen mit den Quartalszahlen verkündet worden ist.

Viele, auch ich, zugegebenermaßen, werden wohl mit dem Versuch gerechnet haben, dass das Management von Royal Dutch Shell auch in dieser Krise alles daransetzen wird, die Konstanz zu wahren. Allerdings ist dem nun nicht so, was nach lediglich rund zwei Monaten der Krise verkündet worden ist.

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Statt 0,47 US-Dollar Dividende pro Vierteljahr wird es nun lediglich noch 0,16 US-Dollar pro Quartal geben. Aber ist das der Tiefpunkt bei der Aktie von Royal Dutch Shell? Eine spannende Frage, der wir im Folgenden auf den Grund gehen wollen.

Es könnte noch nicht der Tiefpunkt sein, weil …

Grundsätzlich haben die Zahlen zunächst gezeigt, dass es womöglich noch nicht der Tiefpunkt ist und weitere Kürzungen eine Folge sein können. Royal Dutch Shell hat im ersten Quartal jedenfalls einen Nettoverlust von 24 Mio. US-Dollar verkünden müssen. Das heißt, anders gesagt: Rein ergebnisseitig sind die 16 US-Cent ebenfalls noch zu viel.

Dabei ist das zweite Quartal jetzt womöglich noch viel schlimmer. Im ersten hat es wenigstens bis zur Mitte des Monats Februar solidere Ölpreise gegeben, die hier womöglich noch etwas geschützt haben. Seit Anfang April hingegen hat die Volatilität bloß noch einmal zugenommen. Und der Preis für Brent und WTI ist noch einmal deutlich gefallen. Wobei es insbesondere die Sorte WTI gewesen ist, die kurzfristig in den negativen Bereich eingetreten ist. Ein Ende der operativen Probleme scheint daher nicht in Sicht.

Die Frage nach der Leistbarkeit der Dividende dürfte Einkommensinvestoren daher weiterhin beschäftigen. Rein operativ hingegen können wir noch nicht beruhigt sein. Die derzeitige Ausgangslage im Ölmarkt lässt eher auf Schwierigkeiten schließen. Zumindest kurz- bis mittelfristig.

Royal Dutch Shell hat allerdings schon agiert

Positiv zu betonen ist allerdings auch, dass Royal Dutch Shell in der Zwischenzeit jedoch auch andere Maßnahmen getroffen hat. So wurden beispielsweise bereits die Aktienrückkäufe ausgesetzt und Investitionen verschoben. Das könnte eine wichtige Stütze sein, um die derzeitige Dividende leistbarer werden zu lassen. Oder aber, um weitere Kürzungen oder gar ein Aussetzen zu verhindern.

Zudem sollten Investoren nicht bloß ergebnisseitig den Konzern analysieren, sondern auch aus dem Blickwinkel der Mittelzuflüsse. Im ersten Quartal konnte Royal Dutch Shell hier über 12 Mrd. Euro an freien Mittelzuflüssen vorweisen. Das ist zwar auch auf weniger Investitionen zurückzuführen, zeigt jedoch, dass Liquidität zumindest kurzfristig kein Problem ist. Ob diese jedoch für die Dividende verwendet wird, ist und bleibt eine andere Frage.

Besserungen im Ölmarkt, eine größere Nachfrage oder weitere Kürzungen könnten außerdem die Perspektive aufhellen und Diskussionen über weitere Einschnitte bei den Kapitalmaßnahmen beenden. Wobei solche Schritte derzeit noch nicht abzusehen sind, was Einkommensinvestoren ebenfalls auf dem Schirm haben sollten.

Eine Überraschung mit weiteren Überraschungen?

Fest steht daher jedenfalls: Dass Royal Dutch Shell die Dividende gekürzt hat, ist eine große Überraschung für alle Einkommensinvestoren. Damit endet eine jahrzehntelange Historie und zumindest so schnell hat noch niemand mit einem solchen Schritt gerechnet.

Das könnte jedenfalls die Tür für weitere Kürzungen öffnen. Die Historie ist immerhin dahin und die Unsicherheiten im Ölmarkt vorhanden. Royal Dutch Shell scheint entsprechend nicht aus dem Schneider. Womöglich eine wichtige Signalwirkung. Selbst wenn es einige Anzeichen geben könnte, die zuversichtlich stimmen könnten.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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