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5 Aktien, die trotz Corona-Crash ihre Dividende erhöht haben!

Foto: Getty Images

Haben wir aktuell überhaupt noch einen Corona-Crash? Eine Frage, die wir uns derzeit wohl mit Fug und Recht stellen können. Immerhin konnte der DAX am Mittwoch dieser Woche kurzweilig die Marke von 11.000 Zählern zurückerobern. Rein vom Aktienkurs her ist ein Großteil des Spuks damit vorbei.

Operativ haben viele Unternehmen und Aktien allerdings noch immer zu kämpfen. Das lässt den folgenden Schritt umso bemerkenswerter werden. Denn trotz operativer Einschränkungen haben die folgenden fünf Dividendenaktien in der letzten Zeit ihre Dividende erhöht. Schauen wir einmal, was Investoren sonst noch zur aktuellen Situation wissen sollten:

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1) BP

Eine erste Aktie, die gerade erst die Erhöhung der eigenen Ausschüttung bekannt gegeben hat, ist die von BP (WKN: 8505147). Der britische Ölkonzern wird demnach eine Quartalsdividende von 10,5 US-Cent auszahlen. Bei dem aktuellen Aktienkurs von 3,87 Euro (29.04.2020, maßgeblich für alle Kurse) entspricht das einer Dividendenrendite von ca. 9,95 %.

Die Höhe dieser Ausschüttung macht eines deutlich: Das Risiko bei der Aktie von BP ist hoch. Die Quartalszahlen haben einen Gewinneinbruch von ca. zwei Dritteln gezeigt. Der niedrige Ölpreis ist und bleibt ein Problem, das auch im Geschäftsjahr 2020 und den kommenden Quartalen und Monaten am operativen Erfolg zehren wird.

BP hält seit der Deep-Water-Horizon-Katastrophe und somit seit ca. zehn Jahren die eigene Dividende stets konstant und erhöht sie sogar regelmäßig. Ob jetzt allerdings der richtige Zeitpunkt für eine weitere Erhöhung ist, das kann durchaus kritisch gesehen werden.

2) W. P. Carey

Eine zweite Aktie, die erneut ihre Ausschüttung erhöht hat, ist die von W. P. Carey (WKN: A1J5SB). Der US-REIT hat zuletzt für das erste Quartal 1,04 US-Dollar an die Investoren ausgezahlt. Bei einem aktuellen Aktienkursniveau von 66,78 US-Dollar entspricht das einer Dividendenrendite von 6,22 %.

W. P. Carey ist dabei ein historisch stabiler Zahler. Seit über 20 Jahren kann der Real Estate Investment Trust mit stets stabilen, ja sogar quartalsweise wachsenden Ausschüttungen glänzen. Derzeit machen sich einige Investoren allerdings Sorgen, dass im gewerblichen Bereich die Mieterlöse durch höhere Leerstandsquoten wegbrechen.

Ob diese Sorgen berechtigt sind? Eine andere Frage, die vermutlich die kommenden Quartalszahlen beantworten werden. In Anbetracht eines Ausschüttungsverhältnisses von gegenwärtig knapp über 80 % gemessen an den 2019er-Zahlen könnte hier allerdings etwas Spielraum für schwierige Zeiten vorhanden sein.

3) Store Capital

Store Capital (WKN: A12CRU) hat immerhin vor einem guten halben Jahr die eigene Dividende ein weiteres Mal erhöht und zahlt weiterhin stabile 0,35 US-Dollar pro Quartal aus. Ein Wert, der bei einem aktuellen Aktienkursniveau von 19,91 US-Dollar einer Dividendenrendite von 7,03 % entspricht.

Dabei gilt im Wesentlichen das Gleiche wie bei W. P. Carey. Die Sorge, dass ein höherer Leerstand den US-REIT operativ belastet, ist hoch. Aber immerhin kann der von Warren Buffett geschätzte REIT seit seinem Börsengang mit stabilen und wachsenden Ausschüttungen glänzen. Ein Ausschüttungsverhältnis von ca. 70 % könnte hier ebenfalls nach unten schützen. Wobei die kommenden Quartalszahlen zeigen werden, ob das notwendig ist.

4) Realty Income

Die US-REITs gehören definitiv zu den Vorbildern bei den konsequenten Zahlungen und Erhöhungen. Realty Income (WKN: 899744) ist dabei keine Ausnahme: Die Monthly Dividend Company hat ihre Dividende inzwischen auf 0,233 US-Dollar pro Monat angehoben. Das entspricht bei einem aktuellen Aktienkurs von 55,47 US-Dollar einer Dividendenrendite von 5,04 % pro Jahr.

Realty Income hat dabei vergleichsweise viel Glück: Das Portfolio des US-REITs ist stark diversifiziert und voll mit Unternehmen, die zum Teil zur kritischen Infrastruktur gehören. Das bedeutet weniger Probleme und mehr verlässliche Mieterlöse. Ob es auch hier zu mehr Leerstand kommen wird? Dennoch möglich. Allerdings schützt hier die Tradition mit inzwischen fast 50 Jahren beständigen monatlichen Zahlungen.

5) Münchener Rück

Zu guter Letzt: Ja, auch die Münchener Rück (WKN: 843002) wird ihre Dividende erhöhen. Nach einem Hin und Her seit dem Ausbruch des Coronavirus steht zumindest für das Management fest, dass es in diesem Jahr 9,80 Euro je Aktie geben wird. Bei einem aktuellen Aktienkursniveau von 219 Euro entspricht das einer Rendite von 4,47 %. Ja, das ist noch immer attraktiv.

Die Münchener Rück zahlt damit das 51. Jahr in Folge eine stete zumindest stabile Zahlung aus. Gleichzeitig ist die Dividende erneut um 0,55 Euro erhöht worden, was auch eine künftige Messlatte für kommende Zahlungen darstellt. Eine solide Stabilität, auf die Einkommensinvestoren sich auch in Zeiten des Coronavirus verlassen können.

Zeichen der Stabilität? Ja, in vielen Fällen!

Eine starke und wachsende Dividende kann in Zeiten des Coronavirus und der wirtschaftlichen Unsicherheiten ein optimistisches Zeichen sein. Dennoch sollten Investoren die Nachhaltigkeit und Leistbarkeit der Ausschüttungen im Auge behalten. Ansonsten kann mittel- bis langfristig doch noch eine nicht ganz so glückliche Überraschung auf die Investoren warten.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück, von Realty Income, Store Capital und W. P. Carey. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von STORE Capital.

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