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Was tun, wenn der Börsencrash noch mal anderthalb Jahre dauert?

Foto: Public Domain

Am 19. Februar dieses Jahres markierte unser heimischer Leitindex ein letztes Mal ein Rekordhoch. Für den Moment heißt es daher, dass ein Zählerstand von 13.789 Punkten den bisherigen Bestwert markiert. Wovon wir uns selbst bei einem derzeitigen Indexstand von 10.659 Punkten noch immer relativ weit entfernt finden.

Allerdings war die Volatilität in der Zwischenzeit schon bedeutend höher. Im Rahmen einer Korrektur, die wohl unter dem Namen Corona-Crash in die Börsengeschichte eingehen wird, verlor bedeutend mehr an Wert. In der Spitze konnte die Marke von 8.000 Zählern bloß knapp behauptet werden, was einem Minus von insgesamt 42 % in der Spitze bedeutete.

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Die Königsfrage ist nun jedoch, ob es mit dem Crash vorbei ist. Allerdings macht die Historie wenig Mut, denn die Korrektur könnte sich noch einmal verschlimmern und womöglich sogar anderthalb Jahre andauern. Glaubst du nicht? Dann lass uns im Folgenden einen Blick in die Geschichte des DAX werfen, der heute stellvertretend für viele andere Indizes herhält.

Lass uns zurück zur Finanzkrise springen …

Wenn wir beispielsweise die letzte Wirtschaftskrise, die Finanzkrise, in den Fokus rücken, so können wir erkennen, dass hier die Korrektur bedeutend länger anhielt. In der Spitze ging es von Dezember des Jahres 2007 und einem Indexstand von ca. 7.950 Punkten hinab auf 3.950 Zähler. Allerdings wurde dieses Korrekturmaß erst im März des Jahres 2009 erzielt.

Unterm Strich bedeutet das: Bis sich die letzte Finanzkrise an ihrem Tiefpunkt eingependelt hat, sind rund ein Jahr und vier Monate vergangen, was ein bedeutend längerer Zeitraum als die bisherigen zwei Monate ist. Das könnte einerseits dafür sprechen, dass wir ein höheres Maß an Volatilität noch erleben werden. Zumal auch jetzt in Zeiten des Coronavirus kein Ende der Krise erkennbar ist.

Ein zweiter Grund, der für etwas mehr Volatilität sprechen könnte, ist außerdem das Ausmaß des Crashs. Wie wir mit Blick auf die obigen beiden Werte erkennen können, hat hier das Korrekturmaß ca. 50 % betragen, was grundsätzlich für weitere Volatilität und eine Abwärtsdynamik sprechen könnte. Wobei der DAX mit der Dotcom-Blase sogar eine noch bedeutendere Korrektur hinter sich hat: Hier betrug die Abwärtsdynamik sogar über drei Jahre und unser Leitindex hat rund zwei Drittel an Börsenwert verloren.

Sowohl das Korrekturausmaß als auch die zeitliche Dimension könnten daher dafürsprechen, dass wir erst die Spitze des Eisbergs sehen. Wobei das genau jetzt die Königsfrage ist, auf die viele eine Antwort suchen.

Wie sollten Investoren mit einer solchen Situation umgehen?

Die viel wichtigere Frage ist nun allerdings, wie man als Investor mit der Korrektur umgeht. Beziehungsweise mit dem Fall, dass der Crash noch weitere Monate, vielleicht sogar noch über ein Jahr anhalten sollte. Und die ganz einfache Antwort auf diese Frage: Man sollte auch hier eine Perspektive wählen, die die Chance in den Vordergrund stellt.

Wenn die Börsen in den nächsten Monaten oder im nächsten Jahr weiter korrigieren oder zumindest tief stehen, so bedeutet das in erster Linie mehr Zeit. Mehr Zeit, um viele Aktien günstig einzukaufen. Und Zeit wiederum ist gleichsam verbunden mit der Möglichkeit, weiteres Geld zu verdienen oder zu sparen, das zu günstigeren Kursen investiert werden kann.

Eigentlich ist es daher das Beste, was passieren kann, dass der Tiefpunkt noch etwas anhält. Oder vielleicht erst kommt. Das zögert die Chance über weitere Wochen und Monate hinaus, wodurch man durchdachter investieren kann. Und eben mehr investieren kann.

Das kann langfristig das Renditepotenzial bedeutend erhöhen. Denn wie auch die letzten Korrekturen beziehungsweise Crashs gezeigt haben, wird es früher oder später einen Tiefpunkt geben. Und ab diesem Zeitpunkt neigen die Börsen erneut dazu, länger zu steigen als zu fallen. Selbst einige Monate oder Jahre mit tieferen Aktienkursen können daher psychologisch eine Belastungsprobe sein. Allerdings auch die Chance, deine zukünftigen Renditen gigantisch zu steigern.

Was sind ein paar Monate oder Jahre …

Über alldem schwebt im Endeffekt eine Frage: Was sind einige Monate oder auch ein, zwei Jahre mit weiterer Volatilität? Eine Belastungsprobe? Ja, vielleicht. Wer sich jedoch auf die Möglichkeiten konzentriert, wird schnell feststellen, dass Chancen in einer solchen Phase eigentlich überwiegen. Wie gesagt: Es ist eigentlich eine Frage der Perspektive.

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