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3 Gewinneraktien – völlig unabhängig vom Coronavirus!

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Nichts kann den Markt so sehr aus dem Gleichgewicht bringen wie Unsicherheit und die Coronaviruspandemie hat dem Markt eine Riesendosis davon verabreicht:

Das ganze Land ist seit rund einem Monat größtenteils abgeriegelt und noch wissen wir nicht, wie lange das so weitergeht oder wie die Maßnahmen aufgehoben werden sollen. Wir wissen außerdem nicht, ob es eine zweite Welle geben wird, und wir wissen nicht, wie die Unternehmen unter den Auswirkungen leiden, bis wir die Berichte zum ersten Quartal haben.

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Es gibt keinen Zweifel daran, dass die „Bleib zu Hause“-Wirtschaft für starke Verschiebungen in den Bedürfnissen der Menschen gesorgt hat, was Aktien wie Zoom Video Communications und Peloton Interactive Auftrieb gegeben hat. Die besten Aktien, die du heute kaufen kannst, sind aber die, die sowohl in als auch nach der Pandemie profitieren, wenn die Verbraucher wieder in den Alltag zurückkehren. Lies weiter und lerne, warum Amazon (WKN: 906866), Okta (WKN: A2DNKR) und JD.com (WKN: A112ST) genau solche Aktien sind.

1. Amazon

Den E-Commerce-Giganten muss ich dir wahrscheinlich nicht vorstellen. Die COVID-19-Pandemie hat ein bereits extrem dominantes Unternehmen noch relevanter gemacht. Da die Läden geschlossen sind und Amerikaner sich nicht aus dem Haus trauen, haben Verbraucher die Seite förmlich überrannt, um Notwendigkeiten wie Lebensmittel, Medizin und Hygieneprodukte zu kaufen. Die Nachfrage ist so stark, dass Amazon sich gezwungen sah, die Lieferung nicht essenzieller Güter zu verspäten. Das Unternehmen stellte im März zudem 100.000 neue Mitarbeiter ein. Diese Woche kamen weitere 75.000 hinzu.

Amazon kontrollierte schon vorher rund 50 % des Onlinehandels in den USA, da das Unternehmen seine Stärken ausgespielt hat. Dazu zählen das Prime-Programm inklusive taggleicher Lieferung für Millionen Artikel sowie sein Netzwerk gigantischer Lager, die eine zügige Auslieferung und eine unerreichte Angebotsvielfalt erlauben.

Diese Vorteile werden nach dem Ende der Coronaviruspandemie nur noch weiter wachsen. Der stationäre Einzelhandel leidet, und viele Händler werden Filialen schließen oder sogar Insolvenz anmelden müssen. Das wird den Marktanteil des Onlinehandels noch weiter vergrößern, wovon Amazon ganz besonders profitieren sollte. Die Pandemie könnte außerdem neue Prime-Mitglieder anziehen. Das verstärkt Amazons Ökosystem und steigert die Erträge. Diese wiederum kann das Unternehmen in Logistik, Gesundheit und Spracherkennungstechnologie investieren.

2. Okta

Du selbst magst Okta nicht kennen – aber sehr viele Unternehmen, die du kennst, tun es. Unternehmen wie JetBlue, Major League Baseball und NVIDIA nutzen Okta für die Identitätsverwaltung. Das Unternehmen ist führend in der Zugriffssicherung über Tools wie die Multi-Faktor-Authentifizierung, das Anmeldeverfahren sicherer macht, sowie Single Sign-On, das Benutzern unabhängig vom gerade genutzten Gerät nahtlosen Zugang gewährt.

Oktas Services sind cloudbasiert. Das Unternehmen bietet absolut essenzielle Sicherheitsdienste an, auf die Unternehmen auch in schwierigen Zeiten einfach nicht verzichten können. Auch in der Coronaviruspandemie dürfte die Nutzung nicht nennenswert zurückgehen.

In einem Update zum ersten Quartal, das am 30. April endet, nahm das Unternehmen keine Änderung am Umsatzausblick vor. Das Unternehmen sieht zwar einige kurzfristige Probleme in der Rechnungsstellung, erhöhte aber dafür die Gewinnprognose aufgrund niedrigerer mitarbeiterbezogener Ausgaben, geringeren Marketingkosten und der Umstellung seiner Jahreskonferenz auf ein digitales Format.

Da Mitarbeiter von Unternehmen für’s Erste von zu Hause aus arbeiten werden, sollte die Nachfrage nach Oktas Sicherheitsdienstleistungen in Zukunft weiter wachsen. Heimarbeit ist für Unternehmen nicht nur eine Notwendigkeit in einer Pandemie, sondern auch eine Option zur Kostenkontrolle in einer Rezession. Sogar in einer schwachen Wirtschaft sollte Okta daher weiter wachsen.

3. JD.com

Investoren, die den Risiken der Coronapandemie im Inland entgehen wollen, sollten sich international umschauen. In China, das ab Ende Januar einen mehrere Wochen andauernden Shutdown durchführte, kehrt die Normalität wieder zurück. Einer der langfristigen Gewinner dort scheint JD.com zu sein – ein E-Commerce-Unternehmen, das einige Parallelen zu Amazon aufweist und Chinas Marktführer im direkten Onlinehandel ist. Genau wie Amazon in den USA war auch JD während des Shutdowns ein essenzieller Anbieter von Essenslieferungen und anderen Notwendigkeiten.

In seinem jüngsten Finanzbericht, der am 2. März erschien, als China das Schlimmste hinter sich hatte, sagte das Unternehmen ein Umsatzwachstum von mindestens 10 % im ersten Quartal voraus. Das ist zwar weniger als die 25 % Wachstum im Vorjahr, demonstriert aber trotzdem die Widerstandsfähigkeit während der Pandemie. Und das, obwohl JD seinen Fokus auf Dienste außerhalb seines eigentlichen Kerngeschäfts legte, etwa die Lieferung essenzieller Güter an Krankenhäuser.

Doch auch unabhängig vom Virus sieht JD wie ein klarer Gewinner aus, was an den Geschäften abseits des Onlinehandels liegt. JD Health zum Beispiel bietet Telemedizin und bot während der Pandemie kostenlose Onlinetermine an. COVID-19 hat der Telemedizin in China einen Schub gegeben, da die Technologie von umso größerem Wert ist, wenn ein persönlicher Termin bei einem Arzt schwer zu haben ist.

JDs Bemühungen im Bereich der Automatisierung bieten ebenfalls großes Wachstumspotenzial für die Aktie zu einer Zeit, in der Fabriken und Lagerhäuser vom Virus betroffen sind. Das Unternehmen eröffnete in Shanghai ein vollautomatisiertes Lagerhaus, das nur mit vier menschlichen Mitarbeitern auskommt. Das Unternehmen entwickelt außerdem Lieferdrohnen und -roboter, um den Onlinehandel weiter zu automatisieren. Ganz nebenbei geht von den elektronischen Helfern auch noch keine Ansteckungsgefahr aus.

Alle drei dieser Aktien erreichten kürzlich 52-Wochen-Hochs, was zeigt, dass die Investoren hier gerne zugreifen, während die Pandemie ihren Lauf nimmt. Unter traditionellen Bewertungsmaßstäben wirken sie teuer, doch ihre Wettbewerbsvorteile sollten den Unternehmen helfen, in der aktuellen Krise nur noch stärker zu werden, was dem langfristigen Wachstum sicher nicht schadet.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Tochtergesellschaft von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Jeremy Bowman besitzt Aktien von Amazon, JD.com und Okta. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, JD.com, NVIDIA, Okta, Peloton Interactive und Zoom Video Communications. The Motley Fool empfiehlt Aktien von JetBlue Airways und empfiehlt die folgenden Optionen: Short Mai 2020 120 $ Calls auf Zoom Video Communications, Short Januar 2022 1940 $ Calls auf Amazon und Long Januar 2022 1920 $ Calls auf Amazon. Dieser Artikel erschien am 17. April 2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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