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Erfolgreicher Investieren in ETFs: Reichen 100 Aktien für eine starke Diversifikation?

Die Diversifikation spielt beim erfolgreichen Investieren in ETFs grundsätzlich eine wichtige Rolle und ist zugleich ein Vorteil des passiven Ansatzes. Durch das Streuen auf viele verschiedene Aktien werden einzelne Risiken schließlich minimiert. Und so etwas wie ein marktbreiter Durchschnitt erzielt.

Dabei ist jedoch häufig die Frage, wie viel Diversifikation ausreichend ist. Oder konkret, ob beispielsweise eine Streuung auf 100 Aktien ratsam ist, so wie sie beispielsweise ETFs auf den FTSE 100 oder auch auf globale Dividendenaristokraten häufig bieten können. Eine Frage, die uns im Folgenden etwas näher beschäftigen soll.

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Denke in Vergleichswerten

Dabei kann es grundsätzlich hilfreich sein, sich eine Frage zu stellen: Mal angenommen, du hättest ein breites Portfolio von über 100 Aktien, die du selbst ausgewählt hast. Selbst ohne Erfahrung im Börsenalltag haben zu müssen, dürfte die Antwort in vielen Fällen wohl lauten: Ja, eine Diversifikation von 100 verschiedenen Aktien ist ein hohes Maß an Diversifikation.

Es gibt zwar einige Indizes, die mehr bieten. Der MSCI World beispielsweise bietet bis zu 1.600 verschiedene Aktien. Allerdings sind 100 verschiedene Namen bereits ein Level, das vom Grundsatz her eine breite Streuung bedeutet.

Rein rechnerisch könnte jede Aktie in einem solchen Index schließlich einen Anteil von einem Prozent haben, was zusätzlich zeigt, dass ein solches Maß der Streuung recht hoch ist. Übrigens ein Blickwinkel, der uns zu weiteren Fragestellungen führt. Beispielsweise danach, was womöglich wichtiger sein könnte als die bloße Diversifikation eines Index.

Vergiss nicht die Allokation!

Generell sollten wir dabei ein weiteres Mal erwähnen, dass die Diversifikation zwar ein Gradmesser für die generelle Ausrichtung eines ETF ist. Jedoch bloß einen Teil der Wahrheit widerspiegelt. Da die jeweiligen Aktien in einem Index unterschiedlich gewichtet sind, ist entsprechend auch die Allokation zu berücksichtigen, die rein qualitativ Auskunft über die Streuung geben kann.

Oder, um es mal sehr salopp zu formulieren: Gerade bei vielen Indizes mit über 1.000 Aktien sind die letzten 500 Aktien häufig eher mit kleineren Prozentwerten vertreten, während es die ersten, großen Top-10-Beteiligungen auf einen Anteil von 10 % oder mehr bringen. Sprich: Die Top-Aktien zusammen haben häufig mehr Gewicht als die gesamte letzte Hälfte, was zeigt, dass Diversifikation alleine nicht das Mittel zum Erfolg ist.

Beim FTSE 100 beispielsweise, einem Index mit 100 verschiedenen Aktien, besitzt Royal Dutch Shell einen Anteil von ca. 10 % mit seinen A- und B-Aktien, entsprechend ist hier die Allokation wichtiger denn je. Die letzten 20 Aktien gemessen am Gewicht schaffen es hingegen auf knapp 5 % und somit nicht einmal auf die Hälfte des Gewichts dieses britisch-niederländischen Öl- und Erdgasmultis. Die Allokation im Zusammenspiel mit der Diversifikation ist daher entscheidend. So manches Mal reichen 100 Aktien dabei eben nicht. Teilweise jedoch vielleicht nicht einmal 200 verschiedene Aktien.

Die Ausrichtung anhand der Segmente

Zu guter Letzt gibt eine Diversifikation von 100 oder auch 1.000 verschiedenen Aktien nicht preis, wie ein Index in sich gewichtet ist. Die jeweiligen Segmente und Branchen sind dabei ebenfalls wichtig. Genauso wie die Fragestellung, wie zyklisch ein Index ist. Oder auch eben nicht.

Eine Diversifikation von 100 Aktien kann zu einem soliden Branchenmix führen, aber nicht in jedem Fall. Aber auch ein Index von 500 Aktien oder mehr kann aus dem Gleichgewicht sein. Daher ist das ebenfalls ein Aspekt, der nicht mit der Menge der jeweiligen Aktien zusammenhängen muss. Wobei generell Indizes mit wenigen Aktien natürlich zu größeren Schwerpunkten neigen.

Die Diversifikation sagt auch hier entsprechend wenig über die innere Qualität und Struktur aus. Einfach bloß auf die Aktienanzahl zu schielen hilft einem daher auch aus diesem Blickwinkel bloß begrenzt weiter.

100 Aktien können eine ausreichende Diversifikation sein

Unterm Strich zeigt sich: Ja, 100 Aktien können eine ausreichende Diversifikation sein. Wer sich überlegt, in 100 verschiedene Aktien zu investieren, besitzt ein breites Portfolio. Das führt grundsätzlich und vom Grundprinzip her zu minimierten Einzelrisiken.

Dennoch ist die Allokation und auch die innere Struktur des Index im Auge zu behalten. Daher ist die Frage, ob 100 verschiedene Aktien für eine ETF-Diversifikation ausreichend sind, womöglich sogar der falsche Ansatz.

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