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250 Euro jeden Monat in Dividendenaktien investiert: Hilft dir das, früh in den Ruhestand zu gehen?

Foto: Getty Images

Wer vorzeitig in den Ruhestand gehen möchte, der wird hierfür natürlich einiges tun müssen. Eigeninitiative, renditestarke Investitionen und auch ein passives Einkommen dürften dabei Stichworte sein, die wichtig werden. Mit der gesetzlichen Rente hingegen wird es wohl eher einen Ruhestand geben, der von Verzicht geprägt ist. Vor allem, wenn er frühzeitig erfolgt.

Aber wie sieht es bereits mit monatlichen Investitionen in Höhe von 250 Euro aus? Wird das ausreichend sein, um mit Dividendenaktien einen signifikanten Schritt in Richtung früher Ruhestand zu gehen? Eine spannende Fragestellung, der wir im Folgenden mal aus einigen relevanten Blickwinkeln auf den Grund gehen wollen.

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Reichen 250 Euro pro Monat?

Um früher in den Ruhestand zu gehen, wird man leider natürlich kein volles Erwerbsleben von beispielsweise 40 Jahren Zeit haben, um die Dividenden anwachsen lassen zu können. Doch selbst über einen Zeitraum von beispielsweise 35 Jahren gibt es viel Zeit, um hier einige Weichen zu stellen.

Wer so beispielsweise über einen solchen Zeitraum stets die 250 Euro in Dividendenaktien investiert, der wird es auf ein Portfolio in einer Größenordnung von 105.000 Euro bringen. Und das bloß durch die Eigenleistung. Bei einer Dividendenrendite von 3 % würde das eine Dividendensumme von 3.150 Euro bedeuten, bei 4 % Dividendenrendite hingegen 4.200 Euro pro Jahr und bei 5 % Dividendenrendite ein zusätzliches passives Einkommen von 5.250 Euro. Brutto, versteht sich. Wobei diese Werte natürlich nicht ausreichend sein werden, um früh in den Ruhestand zu gehen.

Vergiss den Zinseszinseffekt durch Wachstum und Reinvestitionen nicht

Allerdings sollte man als Einkommensinvestor dabei nicht vergessen, dass zwei Stichworte dein Vermögenswachstum und entsprechend auch dein Dividendeneinkommen grundsätzlich steigern werden. Wenn wir einfach mal davon ausgehen, dass man über einen Zeitraum von 35 Jahren ein grundsätzliches Ausschüttungswachstum von 5 % erhalten wird, wird sich jedes Jahr auch dein Vermögen und dein Dividendeneinkommen entsprechend erhöhen.

Basierend auf diesen Annahmen wird aus den selbst investierten 250 Euro so beispielsweise ein Vermögen von ca. 278.000 Euro über einen Zeitraum der besagten 35 %. Dank der Macht des Zinseszinseffekts, der Reinvestitionen und des Dividendenwachstums würde sich unter dieser Annahme dein passives Einkommen stark vergrößern.

Ausgehend von einer Dividendenrendite von 3 % würde man ein passives Einkommen von 8.340 Euro pro Jahr erhalten. Bei 4 % Ausschüttungsrendite hingegen 11.120 Euro, bei 5 % 13.900 Euro. Auch das wird für die finanzielle Freiheit natürlich noch nicht ausreichend sein, zeigt jedoch, wie gigantisch dieser Schritt langfristig sein kann.

Rechne vielleicht etwas konservativer

Nichtsdestotrotz sind all das natürlich Beispielrechnungen. Diese Annahmen können so eintreten, müssen es allerdings nicht. Und auch das aktuelle Coronavirus und der Crash zeigen: Nicht alle Ausschüttungen sind sicher. Nicht einmal alle derjenigen, die seit Jahren oder Jahrzehnten historisch stabil gewesen sind. Oder gar gewachsen.

Wenn es daher um das Thema finanzielle Freiheit oder passives Einkommen geht, dann sollte man gerade als Einkommensinvestor, der von seinen Dividendeneinkünften leben möchte, etwas konservativer rechnen. Beispielsweise lediglich damit, dass 80 % der Dividenden sicher sind. Oder vielleicht auch bloß 70 %.

Diese Annahmen verringern natürlich entsprechend dein reales passives Einkommen. Allerdings wirst du langfristig vermutlich dankbar sein, wenn du hier nicht knapp kalkulierst. Sondern mit etwas mehr Spielraum.

250 Euro sind ein starker Anfang!

Abschließend scheinen 250 Euro daher nicht ausreichend zu sein, um von diesen Sparraten ein ausreichendes passives Einkommen zu generieren, das den eigenen Lebensunterhalt finanziert. Selbst wenn wir das Dividendenwachstum berücksichtigen und einen Zeitraum von bis zu 35 Jahren betrachten, so wird das Brutto-Dividendeneinkommen etwas zu wenig sein.

Allerdings ist das ein sehr pessimistischer Blickwinkel: Ein bis zu fünfstelliger Betrag an jährlichen passiven Einkünften kann gewiss so manches Rentenloch stopfen. Und wer weiß, vielleicht kann der eine oder andere ja über einige Jahre oder Jahrzehnte ja auch etwas mehr Geld beiseite legen.

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