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Wirecard-Aktie: Noch immer keine Ergebnisse, aber schon viel mehr Ruhe?!

Für die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) sollte der gestrige Mittwoch eigentlich ein wichtiger Termin werden. Wobei das Wörtchen eigentlich eine wichtige Rolle spielt. Denn ursprünglich ist geplant gewesen, dass der DAX-Zahlungsdienstleister dann die Ergebnisse der Sonderprüfung durch die KPMG übermittelt. Ein bereits verschobener Termin, nachdem diese eigentlich für Mitte März angekündigt waren.

Gegen 21 Uhr gab es am gestrigen Mittwoch dann erneut Ernüchterung: Die Verkündung der Ergebnisse werde sich verschieben, der DAX-Zahlungsdienstleister beziehungsweise die KPMG hätte die Ergebnisse auf den 27.04. dieses Jahres, also den kommenden Montag, verschoben.

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Doch was sind die Gründe für diese Entwicklung? Und welche Neuigkeiten gibt es dabei zu bestaunen? Spannende Fragen, die uns im Folgenden aus einem Foolishen Blickwinkel heraus etwas beschäftigen sollen.

Was wir am 27.04. erwarten können

Wie Wirecard im Rahmen der ergebnisseitig dann doch etwas kurz geratenen Ad-hoc-Meldung mitgeteilt hat, verzögere sich die Aufbereitung der Ergebnisse etwas mehr. Demnach sei der Zahlungsdienstleister von der Prüfgesellschaft, der KPMG, darüber informiert worden, dass man die Ergebnisse doch erst am 27.04. vorlegen könne. In der Zwischenzeit würden noch eingegangene Datenbestände verarbeitet und berücksichtigt werden, so der Tenor der Meldung.

Dennoch stellte Wirecard in diesem Kontext klar: Bislang hätte es in allen vier Prüfbereichen, dem Drittpartnergeschäft (TPA), Merchant Cash Advance (MCA), Digital Lending und den Geschäftstätigkeiten in Singapur sowie Indien keinerlei substanzielle Feststellungen ergeben, die Einfluss auf die Geschäftsjahre 2016, 2017 und auch das Jahr 2018 hätten. So weit die hervorragende Neuigkeit an dieser Stelle, die zwar im Wortlaut ähnlich zu der bisherigen Meldung klingen mag. Allerdings auch eine Neuheit beinhaltet.

Der bisherige Prüfstand kann schließlich auch das Drittpartnergeschäft von dem Vorwurf der Manipulation freisprechen, um das es insbesondere bei einiger Kritik ging. Zwar scheinen noch finale Unterlagen geprüft zu werden. Dass bislang keine Ad-hoc-Meldungen, Gewinnwarnungen oder Sonstiges ergangen sind, bleibt ein solides Zeichen. Genauso wie die aktuelle Wasserstandsmeldung, die vom Grundsatz her in eine ähnliche Richtung geht.

Wenige Tage des Bangens

Im Endeffekt mag die weitere Verschiebung etwas ärgerlich für diejenigen sein, die sich den 22.04. bereits rot im Kalender angestrichen haben. Effektiv führt das jedoch zu kaum einer Veränderung. Es handelt sich schließlich nicht erneut um eine wochen- oder monatelange Verschiebung. Sondern bloß um einige Tage. Oder, genauer gesagt: Drei Werktage, wenn wir den Mittwoch berücksichtigen und von einer frühen Veröffentlichung am Montag ausgehen.

Sprich, das Volumen, das jetzt noch geprüft werden kann, dürfte alles andere als bedeutend sein, sondern lediglich der Vollständigkeit dienen. Der Großteil der Prüfungen scheint bereits abgeschlossen zu sein und es konnten keine Feststellungen gemacht werden. Das ist ein tolles Zwischenergebnis, das man als Investor durchaus begrüßen kann.

Die Vorzeichen stehen entsprechend gut, dass am Montag Klarheit herrscht und es keine negativen Auswirkungen geben wird. Das Wochenende dazwischen scheint verkraftbar zu sein.

Weiterhin gilt: Die Richtung stimmt!

Bei Wirecard scheint daher die Richtung grundlegend zu stimmen: Die Ergebnisse der Sonderprüfung dürften Entlastung bringen. Das sollte wieder zu mehr Sicherheit rund um den Zahlungsdienstleister führen.

Das spricht ebenfalls dafür, dass das Wachstum alsbald wieder im Vordergrund stehen dürfte. Ein willkommener Fokus, der nach ca. einem halben Jahr der Unsicherheiten eine Trendwende einläuten könnte. Wohl auch beim Aktienkurs.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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