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Coca-Cola schockt mit heftigem Absatzeinbruch: Ist die königliche Dividende in Gefahr?

Wenn eine Dividendenaktie einen Lauf von 25 Jahren an steten Zahlungen und jährlichen Erhöhungen vorweisen kann, wird diese als Dividendenaristokrat bezeichnet. Ein Prädikat, das für Qualität und Zuverlässigkeit steht und gerade in der Krise gefragter sein dürfte denn je.

Nur wenig Aktien können hier einen noch größeren Meilenstein feiern: Nämlich 50 Jahre an beständigem Ausschüttungswachstum, wodurch diese Dividendenzahler als Dividendenkönige bezeichnet werden. Damit haben diese Aktien eines sehr deutlich bewiesen. Nämlich ihr generell defensives Geschäftsmodell, das einige schwierige Zeiten bereits mit Bravour gemeistert hat.

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Ein Dividendenkönig ist auch die Aktie von Coca-Cola (WKN: 850663). Doch im Moment läuft es alles andere als rund. Schauen wir im Folgenden daher einmal, ob hier womöglich die königliche Dividende in Gefahr ist.

Der Absatz ist massiv eingebrochen

Dass Coca-Cola im Rahmen der Coronakrise einige Federn lassen musste, ist bereits im Vorfeld bekannt gewesen. Der US-Getränkehersteller mit vielen legendären Marken hat inzwischen eine Gewinnwarnung bekannt geben. Die jüngste Wachstumsgeschichte werde man demnach verlassen.

Wie groß der Einbruch allerdings ausfällt, das offenbaren erst die aktuellen Zahlen. Demnach ist der Absatz des Getränkekonzerns seit Anfang April um ca. ein Viertel eingebrochen. Vor allem die gewerblichen Kunden würden demnach weniger nachfragen, die einen Großteil des Umsatzes und eben des Absatzes ausmachen. Rund die Hälfte des Gesamtvolumens entfällt auf diesen Kundenkreis.

In Zeiten des Coronavirus und der nach wie vor nicht gebannten Ausgangslage scheint sich zumindest kurzfristig keine Besserung abzuzeichnen. Die operative Ausgangslage dürfte daher angespannt bleiben, wobei dies selbst ein stärkeres und von Hamsterkäufen beeinflusstes Verhalten des Privatkundengeschäfts lediglich begrenzt kompensieren kann. Immerhin: Im ersten Quartal ging der Umsatz lediglich um 1 % zurück. Für das Gesamtjahr 2020 wagt das Management dennoch keine Prognose abzugeben, sondern verweist auf die unsichere Ausgangslage.

Ist die Nachhaltigkeit der Dividende in Gefahr?

Die für viele vermutlich spannendere Frage ist jetzt womöglich, ob die Dividende des US-Getränkekonzerns ernsthaft in Gefahr ist. Wobei die Antwort hier gar nicht so einfach zu finden ist.

Mut macht jedenfalls, dass das Ausschüttungsverhältnis etwas Spielraum für einen operativen Einbruch lässt. Selbst bei den derzeitigen Quartalsausschüttungen in Höhe von 0,41 US-Dollar und dem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,09 US-Dollar beläuft sich das Ausschüttungsverhältnis auf 78 %. Das könnte bereits den operativen Einbruch abbremsen.

Dabei kam Coca-Cola außerdem im Gesamtjahr 2019 auf einen freien Cashflow je Aktie von 2,18 US-Dollar, wodurch sich das Ausschüttungsverhältnis auf ca. 75 % belaufen würde. Selbst wenn das Zahlenwerk und der freie Mittelzufluss ebenfalls im Gesamtjahr um ein Viertel einbrechen würde, wäre die Dividende gerade so leistbar.

Zudem wird Coca-Cola aufgrund seiner starken und historisch zuverlässigen Dividendenhistorie nicht direkt bei den ersten operativen Schwierigkeiten diesen Lauf einbrechen lassen. Das macht ebenfalls Mut, dass der inzwischen 58 Jahre anhaltende Wachstumslauf fortgesetzt wird, auch wenn die Zeiten schwieriger werden.

Zumal das eigentliche Geschäftsmodell von Coca-Cola defensiv und vor allem aufgrund der starken Marke sehr stabil verläuft. Nach den Coronazeiten spricht daher vieles für eine Rückkehr zur alten Stärke. Und entsprechend soliden und weiterhin wachsenden Dividenden, die auch dann wieder nachhaltiger sind.

Coca-Cola: Jetzt eine spannende Aktie?

Die aktuelle Unsicherheit könnte daher im Grunde genommen eine ideale und vor allem günstigere Ausgangslage geschaffen haben. Derzeit kommen die Anteilsscheine von Coca-Cola bei einem Aktienkursniveau von 45,38 US-Dollar (21.04.2020) wieder auf eine Dividendenrendite von 3,61 %. Ein preiswertes Bewertungsmaß, das Foolishe Dividendenjäger durchaus interessant finden könnten.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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