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Wirecard: Wann steigt der Phoenix aus Aschheim über 200 Euro?

Foto: Getty Images

In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) sämtliche Anschuldigungen der Financial Times ad acta legen kann. In diesem Zusammenhang kommt dem Bericht zur Sonderprüfung der KPMG eine besondere Bedeutung zu. Denn davon wird abhängig sein, ob Wirecard in den nächsten Wochen und Monaten massiv steigen kann und Kursziele wie das Allzeithoch bei ca. 200 Euro pro Aktie anvisiert oder ob zukünftige Leerverkaufsattacken nur eine Frage der Zeit sind.

Bericht als Kriterium

Die grundlegende Voraussetzung für Kurse nahe dem Allzeithoch ist ein makelloser Bericht zur Sonderprüfung durch die KPMG. Gute Nachrichten für Anleger! Denn zum derzeitigen Zeitpunkt kann man als Anleger mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die unabhängige Prüfung durch die KPMG keine belastenden Aussagen gegen Wirecard nach sich ziehen wird. Warum bin ich mir da so sicher? Weil die Entdeckung einer wesentlichen Fehldarstellung im Jahresabschluss die Pflicht zu sofortigen Veröffentlichung ebendieser nach sich gezogen hätte.

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Da die Sonderprüfung seit Mitte Oktober 2019 läuft und laut Ankündigung Wirecards per 22.04.2020 abgeschlossen werden soll, kann man darauf schließen, dass die Jahresabschlüsse sowie das Geschäftsgebaren des innovativen Zahlungsdienstleisters authentisch sind. Meiner Meinung nach wurde der positive Ausgang der Sonderprüfung auch bereits zum Teil vom Markt eingepreist, sodass der Kurs seit dem Tief des Corona-Crashs bei ca. 80 Euro pro Aktie bereits um über 50 % auf 120 Euro zulegen konnte.

Meiner Meinung nach kommt dem KPMG-Bericht dennoch eine wegweisende Rolle für die zukünftige Entwicklung Wirecards zu. Denn um beschädigtes Vertrauen wiederzugewinnen, sollte die oberste Maxime sein, sämtliche Ergebnisse so transparent wie möglich mit den Marktteilnehmern zu teilen. Daher wäre auf der einen Seite eine ungeschwärzte Veröffentlichung sämtlicher Ergebnisse mit Details zunächst wünschenswert. Nur so könnte man die derzeitigen Anschuldigungen seitens der Financial Times vollständig entkräften.

Andererseits könnte ein überhöhtes Maß an Transparenz jedoch dafür sorgen, dass Leerverkäufer neue Möglichkeiten für Attacken vorfinden. So könnte beispielsweise jede noch so kleine Unstimmigkeit im Bericht dazu genutzt werden, die Aussagekraft von KPMG und folglich die durchgeführte Sonderprüfung zu diskreditieren.

Daher werden sowohl Wirecard als auch KPMG sehr genau abschätzen, welche Informationen mit dem Kapitalmarkt geteilt werden sollten und welche Darstellungen nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Kurse über 200 Euro nur eine Frage der Zeit?

Meiner Meinung nach sollte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich der Kurs der Wirecard-Aktie der operativen Entwicklung annähert. Eine Voraussetzung hierfür ist jedoch die Beibehaltung des scheinbar ungebremsten Wachstums. Denn Wachstumsraten von über 30 % beim Umsatz und Gewinn könnten, vor allem in Zeiten wie diesen, viele Investoren rund um die Welt beeindrucken. Des Weiteren könnte ein möglicher Kursanstieg auch von der Schließung von Leerverkaufspositionen befeuert werden, wie wir es unlängst bei der Aktie von Tesla gesehen haben.

Nichtsdestotrotz möchte ich an dieser Stelle auf die Euphoriebremse treten, denn meiner Meinung nach werden die Ergebnisse zum ersten Quartal 2020 nicht besonders aussagekräftig im Hinblick auf die Auswirkungen des Coronavirus sein. Erst die weiteren Quartale im laufenden Geschäftsjahr werden zeigen, ob die mehrfache Prognosebestätigung von Wirecard zu optimistisch war.

Dennoch sollte man zum derzeitigen Stand davon ausgehen, dass Wirecard die ambitionierten Ziele erreichen wird. Mit zunehmender Sicherheit durch die Quartalsberichterstattung gehe ich daher davon aus, dass Wirecard den DAX in den nächsten Monaten klar outperformen wird.

Ausblick

Meiner Meinung nach wird die Art der Veröffentlichung des KPMG-Sonderberichts entscheidend für die weitere Kursentwicklung sein. Hierbei wird Wirecard den Drahtseilakt zwischen einer transparenten Kommunikation und der Wahrung von kompetitiven Geschäftsgeheimnissen meistern müssen, um Investoren nachhaltige Kursgewinne bescheren zu können.

Ungeachtet der Causa rund um die Anschuldigungen durch die Financial Times gehe ich weiter davon aus, dass Wirecard eine der Perlen im deutschen Leitindex DAX ist. Wenngleich das Transaktionsvolumen und in weiterer Folge Umsätze durch die Auswirkungen der Beschränkungen durch das Coronavirus reduziert werden könnten, ist das Geschäftsmodell von Wirecard digital. Dies führt dazu, dass der innovative Zahlungsdienstleister aus Aschheim bei München zukünftige Projekte agil und flexibel anpassen kann. Eine Fähigkeit, die vermutlich viele anlagenintensive Unternehmen aus dem DAX noch schmerzlich vermissen werden.

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Michael besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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