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Schockt Wirecard-Peer Adyen beim Wachstum? Nein, zumindest nicht insgesamt!

Foto: Getty Images

Das Coronavirus lastet noch immer auf den Märkten und der Wirtschaft. Da niemand so recht das Schadensmaß im Gesamten definieren kann, sind Prognosen nur erschwert möglich. Sowie auch einzelne Abschätzungen, was das Virus für gewisse Segmente bedeutet.

Fest scheint jedenfalls zu stehen, dass der Markt der digitalen Zahlungsdienstleistungen vergleichsweise glimpflich durch diese schwierige Zeit kommen könnte. Tatsächlich wird dem Bereich sogar nachgesagt, zu den Profiteuren zählen zu können. Wohl auch, weil durch die Angst der Ansteckung mehr und mehr Verbraucher zu kontaktlosen Varianten greifen. Das könnte langfristig sogar zu veränderten Gewohnheiten führen.

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Nun hat der niederländische Peer des DAX-Zahlungsdienstleisters Wirecard (WKN: 747206), Adyen (WKN: A2PZ8R), einen ersten Einblick in das erste Quartal dieses Börsenjahres im Rahmen eines Trading-Updates gegeben. Schauen wir im Folgenden einmal, ob es hierbei einen Schock gibt. Oder weiterhin ein solides und beständiges Wachstum.

Die Zahlen im Überblick

Grundsätzlich scheint die Welt in vielerlei Hinsicht noch immer in Ordnung zu sein bei den Niederländern. So ist das Transaktionsvolumen beispielsweise im ersten Quartal auf 67 Mrd. Euro gestiegen. Ein Plus im Vergleich zum Vorjahresquartal von 38 %.

Auch die Umsätze sind dabei weiterhin ordentlich: So belaufen sich diese für das erste Quartal auf 135,5 Mio. Euro, was einem Plus von 34 % entspricht. Damit könnte es eine leichte, kurzzeitige Abschwächung gegeben haben. Das operative Ergebnis beläuft sich dabei auf 63,6 Mio. Euro, was einem Plus von 16 % im Jahresvergleich entspricht. Die operative Marge ist dabei von 56 % im Geschäftsjahr 2019 auf derzeit noch 47 % gesunken. Demnach hat Adyen doch ein kleines bisschen mit dem Coronavirus zu kämpfen. Wobei es auch größere Investitionen gewesen sind, die teilweise die Ergebnisse belastet haben.

Das Management sieht sich jedenfalls weiterhin auf Kurs und spricht von einem soliden Wachstum durch eine Fortsetzung des historischen Wachstumstrends vor allem im Januar und Februar. Dennoch gebe es auch erste Auswirkungen, vor allem im Reisesegment, wo das Transaktionsvolumen in den letzten Wochen beinahe gänzlich kollabiert ist.

Der Wachstumstrend ist intakt: Was bedeutet das für Wirecard?

Der generelle Wachstumstrend scheint dennoch intakt zu sein. Dass das Coronavirus einen teilweise erheblichen Einfluss unter anderem auf das Reisegeschäft haben wird, das hat sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. Wer sich als Zahlungsdienstleister auf dieses Segment oder auch auf den Einzelhandel spezialisiert hat, der wird die Auswirkungen entsprechend stärker spüren.

Dennoch kann auch das eine Wasserstandsmeldung für Wirecard sein. Der DAX-Zahlungsdienstleister rechnet jedenfalls noch immer optimistisch mit dem Erreichen der Ziele für das gesamte Geschäftsjahr 2020. Dabei soll erstmals ein operatives Ergebnis in einer Größenordnung von mindestens 1 Mrd. Euro erzielt werden.

Auch der DAX-Konzern hat dabei auf ein schwächeres Volumen im Reisegeschäft verwiesen. Allerdings auch gesagt, dass andere Bereiche dieses kompensieren können. Von einer Warnung zu sprechen, scheint daher übertrieben zu sein. Zumal der Markt, wie auch die Quartalszahlen von Adyen zeigen, weiterhin im Begriff ist, rasant zu wachsen.

Bald gibt es frische Zahlen bei Wirecard!

Auch bei Wirecard stehen jedoch demnächst frische Zahlen an. Neben den Ergebnissen der Sonderprüfung ist es so zunächst die Bilanzpressekonferenz für den Jahresabschluss 2019, die einen Einblick in das Geschäftsjahr 2020 ermöglichen dürfte. Ein exakteres Zahlenwerk zum ersten Quartal wird Wirecard hingegen am 12. Mai liefern. Doch eines scheint auch hierbei bereits im Vorfeld festzustehen: In Anbetracht der ambitionierten Prognosen wird der DAX-Konzern seinen Wachstumskurs wohl nicht verlassen haben.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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