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Mit ETFs im Schlaf reich werden? Auf diese Fondsmerkmale solltest du achten!

Hand aufs Herz, wer hat noch nie darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn man von Zinsen und Dividenden leben könnte? Ein Traum, den viele Anleger verfolgen, jedoch nur wenige erreichen werden. Denn dafür benötigt man ein nicht unerhebliches Vermögen.

Solltest du als Anleger nicht geerbt haben, hängt es dann nur davon ab, wie viel du monatlich am Kapitalmarkt anlegen kannst? Nicht ganz! Denn selbst wenn du monatlich viel Geld in ETF-Sparpläne (Exchange Traded Funds) investierst, kannst du dennoch einiges falsch machen. Ich zeige dir daher, worauf du bei der Auswahl deines ETF auf jeden Fall achten solltest!

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Worin investiert der ETF?

Das wohl wichtigste Merkmal eines ETF ist der zugrunde liegende Basiswert. Hier sollten Anleger vor allem darauf achten, dass der ETF einen möglichst starken Index abbildet, der in der Vergangenheit eine geringe Volatilität (Schwankungsbreite) hatte.

Anleger könnten hier zum Beispiel auf den Nasdaq 100 Index setzen, der 100 amerikanische Technologieunternehmen abbildet. Dies ist vor allem in Zeiten der Coronakrise eine tolle Anlagemöglichkeit. Denn während der iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF (WKN: A0YEDK) in diesem Jahr mit minus 16,98 % und der iShares Core DAX UCITS ETF (WKN: 593393) sogar mit minus 22,31 % zurückliegen, konnte der iShares Nasdaq 100 UCITS ETF (WKN: A0YEDL) eine positive Rendite von 0,41 % verbuchen (Stand: 16.04.2020).

Wenngleich digitale Geschäftsmodelle durch die Coronakrise profitieren und daher langfristig Renditeunterschiede in diesem Ausmaß nicht zu erwarten sind, verdeutlicht ein einfaches Rechenbeispiel die Wichtigkeit eines starken Basiswertes.

Denn wenn ein schwacher Basiswert, der pro Jahr im Schnitt mit 4 % wächst, über eine Periode von 25 Jahren mit einem starken Basiswert verglichen wird, der in diesem Zeitraum über eine jährliche Rendite von 6 % verfügt, erkennt man deutlich den Unterschied. Während der schwache Wert über einen Kursgewinn von 166,58 % verfügt, konnte der starke Wert ein Kursplus von 329,18 % verbuchen. Daher solltest du den zugrunde liegenden Index weise wählen.

Portfoliogewichtung

Des Weiteren solltest du dir die Zusammensetzung des ETF bzw. des zugrunde liegenden Index genau ansehen. Denn es gibt passiv gemanagte Fonds, die für meine Begriffe Extrempositionen in ein oder zwei Unternehmen eingehen. Meiner Meinung nach spricht nichts für den Erwerb solcher ETFs, da man in diesen Fällen auch gleich die Aktien direkt kaufen könnte.

Auch der iShares Nasdaq 100 UCITS ETF investiert ca. 41,45 % in nur vier Unternehmen: Microsoft, Apple, Amazon und Alphabet. Diese haben auch in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass dieser ETF sämtliche Pendants übertrumpft hat. Nichtsdestotrotz besteht in diesen hohen Gewichtungen auch ein großes Risiko. Denn sollte der amerikanische Gesetzgeber ernst machen und Aufspaltungen dieser Konzerne verfolgen, könnte das für einen Crash im Nasdaq 100 Index und folglich auch in diesem ETF sorgen.

Daher solltest du als Anleger hier lieber auf Nummer sicher gehen und einen ETF wählen, der in der Vergangenheit im Schnitt eine hohe Rendite erzielt und dennoch für eine ausgeglichene Portfoliogewichtung gesorgt hat.

Gesamtkostenquote

Da der Traum von einem hohen Vermögen meist nicht über Nacht erfüllt werden kann, spielen laufende Kosten der ETFs für die langfristige Rendite eine große Rolle. Daher solltest du dir vor einer Geldanlage auch stets ansehen, welcher Prozentsatz der Anlagesumme pro Jahr vom Fonds als Gebühr eingezogen wird. Dieser Satz wird auch als Gesamtkostenquote bezeichnet und bewegt sich im Schnitt zwischen 0,10 und 0,50 % pro Jahr.

Wenngleich somit die Differenz zwischen einem teuren und einem günstigen ETF nur 0,40 % pro Jahr besteht, erkennt man bei einen Anlagehorizont von 25 Jahren massive Renditeunterschiede. So schmälert zum Beispiel eine Gebühr von 0,10 % pro Jahr die Rendite auf 25 Jahre nur um 2,53 %, während eine Gebühr von 0,50 % pro Jahr die Rendite auf 25 Jahre um 13,28 % reduziert. Ein riesiger Unterschied.

Fazit

Wie du siehst, kannst du selbst mit einer hohen Disziplin beim Sparen deine Rendite mit kleinen Unachtsamkeiten maßgeblich reduzieren. Denn über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten summieren sich selbst kleine Summen zu unglaublich großen Beträgen.

Daher macht es vor einer Geldanlage Sinn, ausreichend Informationen über den ETF zu sammeln, um etwaige Fehlinvestitionen zu vermeiden. Jedoch ist die Arbeit dann noch nicht getan, denn als Anleger solltest du regelmäßig überprüfen, ob sich deine Investments so entwickeln, wie du es dir vorstellst. Daher ist meiner Meinung nach ein ETF-Sparplan sehr wohl auch mit Arbeit verbunden. Denn im Schlaf wurden bisher nur die wenigsten reich.

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Michael besitzt keine der erwähnten Aktien. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Amazon, Apple und Microsoft und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2022 $1940 Call auf Amazon und Long January 2022 $1920 Call auf Amazon, Long Januar 2021 $85 Calls und Short January 2021 $115 Call auf Microsoft.

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