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Johnson & Johnson, Microsoft und Apple: 3 der sichersten Dividendenaktien der Welt

Foto: Getty Images

In den letzten anderthalb Monaten wurden Investoren daran erinnert, was man aushalten können muss, um die Vorzüge des weltbesten Reichmachers – der Aktie – genießen zu können.

Nach dem längsten Bullenmarkt aller Zeiten, der elf Jahre andauerte, sorgte die Ausbreitung der Coronaviruskrankheit 2019 (COVID-19) für den schnellsten und steilsten Absturz in einen Bärenmarkt, den es je gab. In der Spitze verlor der US-Index S&P 500 34 % an Wert, und das in nur 33 Kalendertagen.

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Zusammengefasst war es eine herausfordernde Zeit, um ein Investor zu sein.

Sichere Dividendenaktien bringen dich durch den Crash

Gleichzeitig können Investoren Mut aus der Tatsache schöpfen, dass bisher jeder Bärenmarkt in der Geschichte eine großartige Kaufgelegenheit darstellte. Zwar kann es teilweise Jahre dauern, bis sich die Börse von einem Bärenmarkt wieder erholt. Doch bisher wurde jeder noch so rasante oder tiefe Ausverkauf durch einen Bullenmarkt wieder mehr als wettgemacht. Solange Investoren ihre hochwertigen Aktien langfristig und durch dick und dünn halten, machen sie in der Regel Gewinn damit.

Doch natürlich sind nicht alle Aktien gleich. Eine Studie von J.P. Morgan Asset Management aus dem Jahr 2013 zeigte, dass Dividendenaktien renditemäßig eindeutig im Vorteil sind. Öffentlich gehandelte Unternehmen, die zwischen 1972 und 2012 begannen, eine Dividende zu zahlen, und diese regelmäßig anhoben, brachten in dieser Zeitspanne eine durchschnittliche Rendite von 9,5 % im Jahr. Zum Vergleich: Aktien, die keine Dividende zahlten, kamen in dem vier Jahrzehnte langen Zeitraum nur auf durchschnittlich 1,6 % jährlich.

Die große Frage ist: Welche Dividendenaktien solltest du im Corona-Crash kaufen?

Wenn wir bedenken, dass die Schwankungen am Aktienmarkt noch nie so stark waren wie heute, macht es Sinn, drei der bombenfestesten Dividendenaktien der Welt zu kaufen.

Johnson & Johnson

Es gibt viele Wege, um „sichere“ Aktien zu finden. Einer meiner bevorzugten Wege ist es, eines der einzigen beiden Unternehmen auszuwählen, die die Höchstbewertung (Triple A) von Standard & Poor’s bekommen haben. In den 80ern gab es noch einige Dutzend Unternehmen mit dieser Bewertung. Heute sind es nur noch zwei – und das Gesundheitskonglomerat Johnson & Johnson (WKN: 853260) ist eines von ihnen. Das bedeutet, dass Standard & Poor’s J&J eine höhere Kreditwürdigkeit zuspricht als der US-Regierung, die nur ein Double-A-Rating besitzt.

Ein Punkt, der Johnson & Johnson so erfolgreich macht, ist allein schon die Geschäftstätigkeit im Gesundheitssektor. Gesundheitsaktien werden oft als wachstumsstark und dafür rezessionsanfällig wahrgenommen. Doch die Wahrheit ist, dass wir es uns nicht aussuchen können, wann und wie wir krank werden. Das sorgt für eine ziemlich gleichmäßige Nachfrage nach Pharmazeutika, medizinischen Geräten und anderen Gesundheitsprodukten.

Johnson & Johnson hat drei Segmente, die alle eine Schlüsselrolle beim Wachstum des Unternehmens spielen. Pflegeprodukte für Verbraucher ist das wachstumsschwächste Segment, bringt dafür aber starke Cashflows. Zudem hat das Unternehmen hier eine gute Preissetzungsmacht. Das Segment Medizinische Geräte ist eine langfristige Wette auf eine alternde Bevölkerung in den USA und weltweit. Pharmazeutika bringen den größten Teil des Wachstums und der Gewinnmargen ein. Der größte Risikofaktor sind hier zeitlich begrenzte Nutzungsrechte aufgrund des Patentrechts.

Johnson & Johnson hat seine Dividende für 57 Jahre in Folge angehoben und bietet derzeit eine gute Dividendenrendite von 2,7 %.

Microsoft

Weißt du, welches Unternehmen noch sicher ist? Genau – das zweite, das sich neben J&J ebenfalls mit einer Triple-A-Bewertung von Standard & Poor’s schmücken darf: Microsoft (WKN: 870747). Es ist nicht schwer, die Gründe zu verstehen. Microsoft beendete das letzte Quartal mit rund 134 Milliarden Dollar Cash und anderen liquiden Mitteln. Abzüglich der Schulden hat Microsoft immer noch 57 Milliarden Dollar Netto-Cash, und der operative Cashflow lag in den letzten zwölf Monaten bei gigantischen 54,1 Milliarden Dollar.

Microsofts Wachstum kommt aus der Dominanz im Altgeschäft und seiner Innovationskraft. Was Ersteres angeht, bleibt Microsofts Windows für PCs und Laptops weiter die unangefochtene Nummer eins, obwohl Unternehmen ihre Daten zunehmend in die Cloud verlegen. Die herausragenden Margen und die hohe Preissetzungsmacht, die Windows und auch Office 365 Commercial mit sich bringen, haben Microsoft stabile und starke Cashflows gebracht.

Was Innovation angeht, ruhen die Augen auf Microsofts Cloudangeboten, namentlich Azure. Die währungsbereinigten Umsätze für Microsofts Unternehmenscloud schossen im zweiten Geschäftsquartal, das am 31. Dezember 2019 endete, gegenüber dem Vorjahr um 64 % in die Höhe. Sogar die Windows-Cloud-Services brachten 27 % Wachstum.

Zwar ist Microsoft anders als Johnson & Johnson kein Dividendenaristokrat, dafür hat sich die Ausschüttung in den letzten zehn Jahren vervierfacht. Das reicht zum aktuellen Zeitpunkt für eine Dividendenrendite von 1,2 %, was für eines der größten Unternehmen des Planeten mit einer zweistelligen Wachstumsrate durchaus respektabel ist.

Apple

Eine andere außergewöhnlich sichere Dividendenaktie ist der Technologiekonzern Apple (WKN: 865985). Das Unternehmen wurde zwar von Standard & Poor’s nicht mit einer Topbewertung ausgezeichnet, hätte diese aber nicht weniger verdient: Am Ende des letzten Quartals hatte Apple liquide Mittel im Wert von 107,2 Milliarden Dollar in der Bilanz, die Nettoverschuldung lag bei 9,6 Milliarden Dollar. Der operative Cashflow lag über die letzten zwölf Monate bei wahnsinnigen 73,2 Milliarden Dollar, die Gewinnmarge betrug über 21 %.

Der größte Geschäftsbringer für Apple ist das iPhone, das im März Daten von GlobalStats zufolge ganze 60 % Marktanteil bei US-Handyverkäufern erreichte. Apples iPhone-Kundenbasis gleicht beinahe einem Kult, und das sollte für Apple in extrem starken Umsätzen resultieren, sobald der Konzern sein erstes 5G-fähiges Smartphone auf den Markt bringt.

Der andere Punkt, der Apple so großartig macht, ist seine Innovationskraft. CEO Tim Cook hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass Apple mehr werden soll als ein Produktunternehmen. Während Konsumenten noch immer stark an Apples Produkten und der Marke hängen, ist der nächste langfristige Wachstumszyklus vor allem von Wearables und Services abhängig. Wie gut, dass diese Segmente in den letzten Quartalen deutlich schneller wuchsen als die Verkäufe von iPhones, iPads und Macs.

Genau wie Microsoft ist Apple kein Dividendenaristokrat. Doch ganz ähnlich wie sein Tech-Branchenkollege hat Apple seine Ausschüttung in den letzten Jahren stark angehoben. Seit das Unternehmen im Jahr 2012 nach 17-jähriger Pause wieder mit den Dividendenzahlungen begann, stieg die jährliche Ausschüttung um 103 % und bietet aktuell eine Rendite von 1,2 %.

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Teresa Kersten, eine Mitarbeiterin von LinkedIn, einer Microsoft-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Sean Williams besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Microsoft. The Motley Fool empfiehlt Johnson & Johnson und empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 85 $ Calls auf Microsoft und Short Januar 2021 115 $ Calls auf Microsoft.

Dieser Artikel erschien am 12. April 2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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