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Chancen in der Krise: 1 ETF mit 50 Dividendenaktien zu 5,08 % Rendite!

Foto: Getty Images

Mit dem heutigen Tag sind laut World Health Organisation 1.991.562 Menschen mit dem Coronavirus (Covid-19) infiziert, von denen 130.885 starben. Dies entspricht einer Sterberate von 6,57 %. Im Vergleich: Bei einer normalen Grippe sterben unter 0,01 % der Infizierten. Wir sollten das Virus also nach wie vor nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Wie lange dauert die Krise noch?

Auf der anderen Seite suchen die Menschen nach einer Richtschnur. Wann könnte das Schlimmste vorüber sein? Derzeit verdoppelt sich die Infiziertenzahl etwa alle zwölf Tage. Würde diese Geschwindigkeit so anhalten, wäre bereits im September 2020 die Bevölkerungsmehrheit infiziert, sodass die sogenannte Herdenimmunität eintritt. Dies ist also wahrscheinlich der späteste Zeitpunkt, an dem der Schrecken sein Ende haben könnte.

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Er könnte aber auch schon früher enden, nämlich dann, wenn die Menschen sehr vorsichtig sind. Ein Impfstoff kommt hier also in jedem Fall viel zu spät. Aber was hat dies nun alles mit Investments und ETFs zu tun?

Investoren versuchen genau auf diesem Weg herauszufinden, wann die Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnen könnte. Wahrscheinlich werden wir also eine kurze, dafür aber sehr starke Rezession erleben. Wenn wir nun bedenken, dass die Börse immer etwa ein halbes Jahr vorausschaut, könnte das Szenario „Krisenende September 2020“ wahrscheinlich sein.

Investieren in der Krise

Investieren in der Krise scheint für die meisten Anleger mit sehr viel Risiko verbunden zu sein, weil in diesem Moment kein Licht am Ende des Tunnels erkennbar ist und viele Menschen in Panik geraten. Historisch gesehen bieten Krisen aber immer die besten Einstiegsgelegenheiten, und dies wird auch diesmal so sein.

Selbst wenn Fonds und Aktien in diesem Jahr keine Dividenden zahlen, sichert nur der tiefe Einstieg die hohen zukünftigen Dividendenrenditen im Jahr 2021 und in allen Jahren darüber hinaus. Und wer möchte schon darauf wetten, dass Unternehmen zukünftig keine Ausschüttungen mehr vornehmen?

Fonds sind eine Möglichkeit

Eine Möglichkeit, von der aktuellen Situation zu profitieren, sind Fonds oder ETFs. So beispielsweise der Invesco S&P 500 High Dividend Low Volatility UCITS ETF (WKN: A14RHD). Er hat zwar in der Spitze zuletzt über 40 % an Wert verloren, notiert aber deshalb nun auch zu einer Ausschüttungsrendite von 5,08 % (16.04.2020), die quartalsweise ausgezahlt wird.

Wer also heute nur etwas investiert, wird wahrscheinlich über die kommenden zehn Jahre (allein mit den Dividenden) eine Rendite von 50,8 % erzielen. Sollten die Ausschüttungen aber weiter steigen, wie es bei steigenden Unternehmensgewinnen die Regel ist, könnte die Rendite aus Dividenden sogar noch höher ausfallen.

Wo liegen die Risiken? Wie bei Fonds und Aktien üblich, können sie kurzfristig auch noch tiefer sinken. Dies ist nicht ausgeschlossen, muss aber aufgrund des oben beschriebenen Szenarios nicht sein. Hinsichtlich der Risikoverteilung spricht aber auch einiges für den Fonds. So investiert er physisch (also direkt in die Unternehmen), meidet Aktien mit sehr hohen Risiken, investiert nur in S&P-500-Unternehmen, streut über 50 verschiedene Wert, gewichtet einzelne Werte derzeit maximal mit 3,2 % und streut über viele verschiedene Branchen hinweg. Dazu gehören große, bekannte und wichtige Firmen wie Gilead Sciences (WKN: 885823), AT&T (WKN: A0HL9Z) oder General Mills (WKN: 853862).

Deshalb sollte der Fonds auch eine gute Chance besitzen, die Krise zu überstehen und wieder zu steigen. Die jährlichen Gebühren liegen gerade einmal bei 0,3 %.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien und ETFs. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Gilead Sciences.

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