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Zoom löst Airline-Aktien ab

Foto: Zoom Video Communications

Krisen sind Beschleuniger für bereits voranschreitende Entwicklungen. So zumindest die vielzitierte These in den vergangenen Wochen. Weltweite Ausgangssperren beschleunigen den Wandel von Off- zu Online. Nicht nur privat, auch beruflich.

Restaurants und Cafés wechseln zu Liefer- oder Abholservices, Musiker verlagern ihre Live-Auftritte auf Online-Plattformen, Fitnesstrainer streamen ihre Übungsstunden in die heimischen Wohnzimmer. Unternehmen, die sich rühmten, tagtäglich alle Angestellten an einem Ort zu versammeln, verfrachten die komplette Belegschaft ins Home-Office und Videokommunikationsplattformen lösen die Airlines ab – zumindest mit Blick auf die Marktkapitalisierung der Unternehmen.

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Einer der Superstars dabei ist ohne Frage Zoom Video Communications (WKN: A2PGJ2). Allein am 23. März wurde die Zoom-App angeblich über zwei Millionen Mal heruntergeladen. Zuvor waren es pro Tag lediglich einige zehntausend Downloads.

Mittlerweile wird Zoom Video Communications – Achtung, nicht zu verwechseln mit Zoom Technologies – an der Börse mit einer Marktkapitalisierung von 35 Mrd. US-Dollar bewertet. Trotz der jüngsten Diskussionen über datenschutzrechtliche Bedenken. Und trotz einiger namhafter Kunden, die Zoom-Calls in ihren Organisationen aufgrund dessen verboten haben.

Natürlich profitiert nicht nur Zoom von dieser Entwicklung. Auch der schon so oft abgeschriebene und bisher immer einmal mehr auferstandene Software- und Hardware-Riese Microsoft (WKN: 870747) ist mit von der Partie. Das Zusammenarbeitswerkzeug Microsoft Teams erhöhte seine aktiven täglichen Nutzer von 20 Millionen im November 2019 auf mittlerweile 44 Millionen.

Auf der Verliererseite stehen die Airlines. Die vier amerikanischen Fluggesellschaften, die auch Altmeister Warren Buffett im Portfolio hatte – Delta Air Lines, United Airlines, American Airlines und Southwest Airlines – kommen zusammen auf eine Marktkapitalisierung von nur etwas über 40 Mrd. US-Dollar. Trotz der über 150 Milliarden US-Dollar an Umsätzen, die diese Unternehmen im vergangenen Jahr gemeinsam erzielten.

Das ist die eindeutige Reaktion darauf, dass Zoom – natürlich zusammen mit vielen weiteren Kommunikationstools – die Aufgaben der Airlines kurzerhand übernommen hat. Jetteten Geschäftsleute vor einigen Wochen für persönliche Meetings um die ganze Welt, beamen sie sich jetzt gegenseitig per Video-Anruf in das privaten Wohnzimmer. Flogen letztes Ostern noch unzählige Menschen zu ihren Liebsten nach Hause, grüßt man sich während des Osterfestmahls nun virtuell.

All das wird sich in den Zahlen der genannten Unternehmen niederschlagen. Im Guten wie im Schlechten. Und ob nach der staatlichen Rettung der Airlines die heutigen Aktionäre noch Anteile an den Unternehmen besitzen werden, ist ebenfalls längst noch nicht ausgemacht.

Bleibt die Frage, wie lange dieser Rollentausch bestehen bleibt. Blickt man erneut auf Warren Buffett und Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2), dann scheint es, als ob man hier eher von einem längeren Anhalten dieses Zustandes ausgeht. Zumindest wenn man ohne weitere Hintergrundkenntnisse den teilweisen Verkauf seiner Airline-Aktien so interpretieren möchte.

Andererseits erlebt man derzeit auch, wie bereichernd es ist, Emotionen in Echt zu erleben und darauf reagieren zu können. Ganz ohne den unnatürlichen Filter eines Bildschirms. Wie groß die derzeit komplette Verschiebung am Ende tatsächlich ausfallen wird, werden wir wohl erst in einigen Monaten oder gar Jahren kennen.

Bis dahin sollten wir daran denken, dass die Börse gemeinhin zu Übertreibungen neigt – sowohl nach unten als auch nach oben. Aber auch daran, dass der vor der Corona-Pandemie schon deutlich erkennbare Trend von Off- zu Online sich durch die vergangenen und die noch vor uns liegenden Wochen sicher nicht verlangsamen wird.


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Offenlegung: Teresa Kersten, Mitarbeiterin bei LinkedIn, einer Microsoft-Tochter, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. Sven besitzt Aktien von Berkshire Hathaway und Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien), Delta Air Lines, Microsoft, Southwest Airlines und Zoom Video Communications und empfiehlt die folgenden Optionen: long Januar 2021 $200 calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), short Januar 2021 $200 puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), long Januar 2021 $85 calls auf Microsoft, short Januar 2021 $115 calls auf Microsoft, short Mai 2020 $120 calls auf Zoom Video Communications und short Juni 2020 $205 calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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