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Investoren, aufgepasst: Diesen zwei DAX-Aktien dürfte die aktuelle Krise nicht allzu viel ausmachen!

Corona, ein Virus hält die Welt in Atem. So oder so ähnlich könnte es klingen, wenn sich Hollywood der aktuellen Krise annimmt und einen Film darüber produziert. Doch bis es so weit ist, dürfte noch ein wenig Zeit vergehen, denn jetzt ist es erst einmal wichtig, die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen.

Denn was da seit Anfang des Jahres auf uns zu gekommen ist, hat so bestimmt niemand vorausgesehen. Nachdem der neue Krankheitserreger in China zum ersten Mal nachgewiesen wurde, hat er sich mit rasender Geschwindigkeit rund um den Globus ausgebreitet und sowohl das wirtschaftliche als auch das gesellschaftliche Leben in den meisten Ländern komplett lahmgelegt.

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Von den Börsen wurde das Coronavirus so lange ignoriert, bis langsam klar wurde, welchen wirtschaftlichen Schaden es anrichten könnte. Als die Marktteilnehmer dies erkannt hatten, ging es dann mit den Aktienkursen ab Ende Februar in einem atemberaubenden Tempo abwärts. Mittlerweile haben sich die Aktienmärkte zwar wieder ein Stück weit erholt, für viele Unternehmen aber wird die aktuelle Krise noch lange nicht vorüber sein.

Doch es gibt Konzerne, die trotz der momentan schlechten Situation durchaus in der Lage sein dürften, die Coronapandemie relativ unbeschadet zu überstehen. Zwei von ihnen schauen wir uns im heutigen Artikel einmal kurz an.

Vonovia

In allen attraktiven Städten und Regionen Deutschlands, Österreichs und Schwedens besitzt Europas führendes Wohnungsunternehmen Vonovia (WKN: A1ML7J) rund 416.000 Wohnungen mit einem Portfoliowert von circa 53,3 Mrd. Euro. Der Konzern investiert nicht nur nachhaltig in die Instandhaltung und Modernisierung, sondern auch in den seniorenfreundlichen Umbau seiner Gebäude.

Die Vonovia-Aktie meistert die aktuelle Krise mit Bravour und notiert derzeit mit einem Kurs von 45,49 Euro (09.04.2020) nur gut 16 % unter ihrem absoluten Höchststand, den sie am 19.02.2020 mit 54,06 Euro erreichte. Es ging zwischenzeitlich zwar bis zu einem Wert von 38,60 Euro (18.03.2020) herunter, doch der Kursverlust wurde schnell wieder wettgemacht.

Aber auch Vonovia wird kurzfristig durch die Coronapandemie belastet und rechnet mit vorläufigen Mietausfällen von bis zu 40 Mio. Euro. Denn Bürgern, die ihre Miete wegen krisenbedingter Einnahmeausfälle nicht zahlen können, ist es erlaubt, diese stunden zu lassen. Und im Zeitraum vom 01.04.2020 bis 30.06.2020 darf ihnen deswegen auch nicht gekündigt werden.

Vonovia geht davon aus, dass die gestundeten Mieten natürlich irgendwann nachgezahlt werden, und sieht sein Ergebnis für das Gesamtjahr deshalb davon noch nicht belastet. Auch hat man die Dividende für das Jahr 2019 in Höhe von 1,57 Euro je Aktie bestätigt, und die Vonovia-Aktie bietet so im Moment mit 3,45 %, eine recht ansprechende Dividendenrendite.

Das Geschäftsmodell von Vonovia dürfte meiner Meinung nach der aktuellen Krise standhalten und auch nach deren Ende zuverlässige Einnahmen generieren. Wer ein solides deutsches Unternehmen für sein Depot sucht, könnte sich mit der Aktie von Vonovia also durchaus einmal etwas intensiver beschäftigen.

SAP

Gut für die Zukunft gerüstet und äußerst robust zeigt sich in meinen Augen auch unser deutsches Vorzeigeunternehmen SAP (WKN: 716460). Das ist auch kein Wunder, denn SAP ist in einer Branche tätig, der die Coronakrise wohl recht wenig anhaben kann. Denn als Marktführer für Geschäftssoftware, mit der der Konzern Unternehmen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, dass sie ihre Ziele bestmöglich erreichen, dürfte ihm wahrscheinlich auch im derzeitigen schlechten Umfeld weniger Gefahr drohen als anderen Firmen.

Wie hat sich die SAP-Aktie in der diesjährigen Krise bis jetzt verhalten? Die Papiere von SAP erreichten am 19.02.2020 mit 129,44 Euro ihren absoluten Höchststand. Betrachtet man sich ihr aktuelles Kursniveau, stellt man fest, dass die Aktie von SAP derzeit mit 110,00 Euro (09.04.2020) nur knapp 15 % darunter notiert. Daran erkennt man meines Erachtens, dass die Marktteilnehmer SAP auch in diesem schwierigen Jahr durchaus eine solide Geschäftsentwicklung zutrauen.

Allerdings hat auch SAP seine Prognose für 2020 gesenkt, da man bis ins zweite Quartal von Belastungen durch die Coronakrise ausgeht. Statt mit 8,9 bis 9,3 Mrd. Euro rechnet man beim währungsbereinigten Ergebnis im laufenden Jahr jetzt nur noch mit 8,1 bis 8,7 Mrd. Euro. Dies ist zwar erst einmal unerfreulich, doch sind es keine Zahlen, die darauf hindeuten, dass SAP in eine schwere Krise schlittert.

Ich denke, SAP könnte durch die Coronakrise wesentlich weniger belastet werden als andere Unternehmen. Denn da der Konzern 85 % seiner Einnahmen mit Softwarepaketen, dem Angebot in der Cloud und dem Verkauf von Lizenzen verdient, sollten die Umsätze weiter recht stabil bleiben. Gerade Lizenzgebühren werden wohl auch in der aktuellen Situation von den meisten Kunden weitergezahlt werden.

Interessierte Investoren, die derselben Meinung sind, könnten sich also die SAP-Aktie durchaus einmal näher anschauen und ermitteln, ob sie nicht eine Bereicherung für ihr Depot darstellen könnte.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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