The Motley Fool

3 Gründe, warum die gesetzliche Rente keine sinnvolle Investition ist

Die gesetzliche Rente ist für viele noch immer die tragende Säule der eigenen Altersvorsorge. In Anbetracht einer klaffenden und sich konsequent vergrößernden Rentenlücke werden jedoch auch private Vorsorgelösungen immer wichtiger.

So mancher wird dabei womöglich versuchen, das eigene gesetzliche Rentenniveau weiter aufzubessern. Mit weiteren „Investitionen“ in diese staatliche Altersvorsorge kann man das eigene Niveau schließlich noch etwas aufbessern.

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In meinen Augen ist die gesetzliche Rente allerdings keine sonderlich gute Investition. Und ich habe drei Gründe für diese Sichtweise, über die du womöglich auch einmal nachdenken solltest. Vielleicht werden die Gründe deine Wahrnehmung ja auch verändern.

1. Das Rentenniveau sinkt

Ein erster Grund, weshalb die gesetzliche Rente eigentlich eine bescheidende Investitionsmöglichkeit darstellt, ist, weil man nicht weiß, wie viel man herausbekommen wird. Zwar existieren immer mal wieder Wasserstandsmeldungen, die einem einen Vorgeschmack auf die künftige Altersvorsorge geben können. Jedoch ist das Niveau seit Jahren und Jahrzehnten rückläufig.

Betrug das Rentenniveau im Jahre 1990 beispielsweise noch 55 %, so befinden wir uns gegenwärtig bei ca. 48 %. Für den Moment ist dieses Niveau zwar bei diesem Prozentwert gedeckelt. Allerdings sehen weitere Prognosen ein weiter rückläufiges Niveau vor. Im Jahre 2030 könnte das Niveau gängigen Statistiken zufolge bereits bei 45 % liegen.

Eine Investition in die Rente birgt daher vor allem eins: Unsicherheit und ein gewisses Maß an Zittern. Die alternde Babyboomer-Generation wird hier die Ausgangslage nicht unbedingt verbessern. Versteh mich daher nicht falsch: Die gesetzliche Rente ist besser als nichts. Allerdings ist sie dennoch mit möglicherweise sinkenden Rentenniveaus konfrontiert. Die gesetzliche Ausgangslage kann sich dabei weiterhin verändern, selbst wenn wir jetzt eine gewisse Deckelung haben.

2. Die gesetzliche Rente ist beitragsfinanziert

Ein zweiter Grund, weshalb die gesetzliche Rente in meinen Augen nicht so interessant ist, hängt mit der Art der Finanzierung zusammen. Wie du mit Sicherheit weißt, ist unsere Rente beitragsfinanziert. Im Rahmen eines sogenannten Umlageverfahrens erhält man als Rentenanwärter dabei Punkte, die den künftigen Anspruch wiedergeben.

Und dennoch: Mit deinen Beiträgen werden die Renten von heute finanziert. Wie gesagt: Im Gegenzug erhält man Rentenpunkte, die immer einem gewissen Gegenwert entsprechen. Allerdings kann sich der Wert dieser Punkte verändern. Vor allem bei einem rückläufigen Rententrend und in Anbetracht der Herausforderung der Babyboomber.

Mit den „Investitionen“ heute werden somit effektiv auch die Renten von heute finanziert. Ein System, bei dem man lediglich eine Gutschrift erhält und im Grunde ein Versprechen auf künftige Zahlungen. Bloß dass die Konditionen sich hier verändern können und man selbst wenig an dieser Ausgangslage ändern kann.

3. Die gesetzliche Rente ist gedeckelt

Zu guter Letzt sollte man außerdem bedenken, dass die gesetzliche Rente gedeckelt ist. Maximal können Anwärter dabei gemäß der Auskünfte des Internetportals vermoegenszentrum.de 2,04 Rentenpunkte pro Jahr erwerben und das über 45 Jahre hinweg. Dieser Wert ergäbe, ausgehend von einem Gegenwert je Rentenpunkt von 33,05 Euro, eine maximale Höchstrente von 3.034 Euro im Monat. Wofür übrigens ein sehr hohes Einkommen von Anfang an notwendig wäre.

Eine Deckelung in der Altersvorsorge macht in gewisser Weise natürlich Sinn, damit sie leistbar bleibt. Und dennoch: Als Investor, der möglicherweise mehr haben möchte, für den macht ein solches System wenig Sinn. Zumal eine Rente von ca. 3.000 Euro vergleichsweise wenig erscheint, um im Alter ein auch bloß ansatzweise luxuriöses Leben zu führen.

Limitierungen in einem Sozialsystem mögen daher wichtig für die Nachhaltigkeit des Systems sein, für uns als Sparer sind das jedoch Begrenzungen, denen wir uns nicht aussetzen sollten. Zumal es andere Lösungen für die Altersvorsorge gibt, die solche Begrenzungen nicht haben.

Verlass dich nicht nur auf die Rente!

In der Altersvorsorge sollte man sich daher nicht unbedingt nur auf die gesetzliche Rente verlassen. Oder gar weiter in sie investieren. Es gibt einige Einschränkungen, die dieses System unattraktiv werden lassen, wie ich dir vielleicht zeigen konnte.

Der Aktienmarkt und Dividendenaktien können zwar auch einige Risiken besitzen, gerade wie jetzt im Crash. Allerdings sind hier die Möglichkeiten zumindest unbegrenzt. Alleine deshalb machen Überlegungen dahin gehend ebenfalls Sinn.

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