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ETF-Sparplan vs. eigenes Aktiendepot – lerne die Unterschiede kennen

Solltest du gerade auf diesen Artikel gestoßen sein, bedeutet das, dass du entweder bereits in ETFs oder Aktien investierst oder es zumindest vorhast. Dann gehörst du zu der Minderheit in Deutschland, da es die meisten Deutschen bevorzugen, ihr Geld auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto versauern zu lassen – Null- bzw. Minuszinsen lassen grüßen.

Der langfristige Vermögensaufbau mittels Kapitalanlagen wie Aktien oder Aktienprodukte ist durchaus gutzuheißen – daher schön, dass du das hier liest!

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Spricht man hierzulande Leute auf Aktien an, hört man zumeist Analogien zu Kasinos oder Geschichten über wilde Spekulationen an der Börse. Doch damit hat die Art von Investieren, von der wir Fools überzeugt sind, nichts zu tun.

Wir möchten in großartige Unternehmen investieren, denen wir noch einiges für die Zukunft zutrauen. Unternehmen, von denen wir ausgehen, dass sie für Kunden echte Mehrwerte schaffen. Daher ist für uns zum einen die Qualität der Investitionen sehr wichtig und zum anderen verfügen wir über einen langen Anlagehorizont.

Egal ob man es bevorzugt, monatlich in einen ETF-Sparplan zu investieren, oder lieber direkt in Aktien investiert, man sollte so früh wie möglich damit anfangen. Vor allem jetzt, durch die Coronakrise, bietet es sich umso mehr an, zu vergünstigten Kursen einzusteigen.

Ob man in einen ETF oder in Aktien investiert, hängt sehr davon ab, was für ein Typ Investor man ist. Beide Arten der Geldanlage weisen grundlegende Unterschiede auf, die man kennen sollte. Diese werde ich nachfolgend kurz und bündig vorstellen, damit du dir selbst ein Bild machen kannst, was möglicherweise besser zu dir passt.

Vermögensaufbau mittels ETF-Sparplan

Entscheidet man sich für einen ETF-Sparplan, entscheidet man sich für einen passiven Vermögensaufbau. Bei der Auswahl der ETFs hat man einen einmaligen Aufwand (es lohnt sich, nicht nur auf einen ETF zu setzen) und schaltet dann üblicherweise mittels Sparplan auf Autopilot.

Das ist meiner Meinung nach keineswegs verwerflich, denn es ist weit weniger zeitaufwendig als Investitionen in Aktien. Außerdem hat nicht jeder Lust, sich durch Geschäftsberichte zu wühlen oder sich mit Finanzkennzahlen rumzuschlagen.

Effektiver als das Tagesgeldkonto ist ein ETF-Sparplan allemal, denn der breite Markt, auf den man üblicherweise mit einem ETF setzt, hat die Angewohnheit, langfristig zu wachsen. So hat der S&P 500 beispielsweise in den letzten 50 Jahren eine Rendite von insgesamt 3.374 % abgeworfen. Aus nur 1.000 US-Dollar wären nach den 50 Jahren satte 34.740 US-Dollar geworden.

Es gibt keine Garantie für das gleiche Wachstum in der Zukunft, doch ich bin davon überzeugt, dass die Rendite ähnlich hoch sein könnte und auf jeden Fall höher sein dürfte als reine Sparmaßnahmen auf dem Sparbuch.

Was man bei ETFs im Hinterkopf behalten sollte, ist allerdings, dass man auf eine größere Gruppe von Aktien setzt. Darunter befinden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Rohrkrepierer, die die Rendite negativ beeinflussen werden. Zudem werden ausgeschüttete Dividenden meistens nicht oder nicht ganz an die Investoren weitergereicht.

Vermögensaufbau mit eigenem Aktiendepot

Wenn man sich für das aktive Investieren in Aktien entscheidet, ist das gleichzeitig mit mehr Aufwand verbunden. Vor jeder Investition sollte man das Unternehmen genau analysieren und eine Investitionsthese aufstellen. Diese Investitionsthese gilt es in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, damit man sicher sein kann, dass das Unternehmen nicht von dem Pfad abgekommen ist, der einen zur Investition bewegt hat.

Bei einem ETF muss man sich mit den Aktien begnügen, die in dem Index enthalten sind, die der ETF abbildet. Mit dem eigenen Aktiendepot kann man sein eigenes Portfolio erschaffen. Man hat völlig freie Wahl, sein Depot so zu erstellen, wie man es für richtig hält. Man kann Unternehmen auswählen, die man für großartig hält und somit potenzielle Rohrkrepierer vermeiden. Ein Fehlgriff ist natürlich immer möglich, doch solange man andere Unternehmen im Portfolio hat, die den Verlust mehr als ausgleichen, ist das kein Problem.

Ausgeschüttete Dividenden erhält man in voller Höhe und kann diese entweder gleich reinvestieren oder einen Teil davon für andere Dinge verwenden – als eine Art passives Nebeneinkommen.

Mit dem eigenen Aktiendepot wird man selbst zum „Fondsmanager“ und diversifiziert es nach den eigenen Vorstellungen in Sachen Länder, Unternehmensgrößen, Branchen. Welche Aktien welche Gewichtung haben, entscheidet man ebenfalls selbst.

Beim aktiven Investieren strebt es jeder Investor an, mindestens genauso zu performen wie der Markt (wie beispielsweise der S&P 500). Schafft man es, durch großartige Investitionen den Markt zu schlagen, sind die Renditeaussichten weitaus höher als beim passiven Investieren. Und nebenbei macht es auch wirklich Spaß, wenn man sich dafür begeistern kann.

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