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WPD-Pharmaceuticals-Aktie und Moleculin-Biotech-Aktie: Haben diese Firmen ein wirksames Coronavirusmittel gefunden?

Foto: Getty Images.

Seit Ausbruch des Coronavirus werden alle verfügbaren Medikamente auf ihre Wirksamkeit untersucht, denn eine Impfstoffentwicklung wird sehr wahrscheinlich mindestens noch bis Anfang des nächsten Jahres (2021) dauern. Johnson & Johnson (WKN: 853260), BioNTech (WKN: A2PSR2) und viele weitere Firmen konnten im Labor schon erste Erfolge erzielen und bauen zeitgleich eine Produktion auf.

Zu den Firmen, deren bereits existierende Mittel einen Erfolg versprechen, zählen Bayer (WKN: BAY001) mit seinem Malariamittel Resochin (Wirkstoff Chloroquinphosphat) und Gilead Sciences (WKN: 885823) mit Remdesivir. Allerdings gibt es auch hier Probleme. So könnte Resochin nur bei hohen Dosen wirken und somit unerwünschte Nebenwirkungen auslösen. Remdesivir wurde ursprünglich gegen Ebola und das Marburg-Virus entwickelt, aber am Ende nie zugelassen. Ob dieses Mittel Wirkung zeigt, wird gerade in Studien untersucht.

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Was jedoch sehr viel Hoffnung macht, ist, dass nun fast täglich neue Mittel auftauchen, die vielversprechende Ergebnisse liefern. Zuletzt war dies bei WPD Pharmaceuticals (WKN: A2PX9R) beziehungsweise Moleculin Biotech (WKN: A2ALMU) der Fall.

Dies ist Moleculin Biotech

Moleculin Biotech ist ein Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung eines breiten Portfolios an Krebsmittelkandidaten zur Behandlung von hochresistenten Tumoren und Viren konzentriert. Die Firma ist zudem an der präklinischen Entwicklung weiterer Arzneimittelkandidaten beteiligt, darunter Immun-/Transkriptionsmodulatoren sowie WP1122, einem Arzneimittelvorläufer, der zur Hemmung des Stoffwechsels und der Glykolyse fähig ist. Moleculin Biotech ist der Lizenzpartner von WPD Pharmaceuticals, das die Lizenzrechte an WP1122 besitzt.

Unverhoffter Forschungserfolg

Moleculin Biotech gab kürzlich bekannt, dass im Rahmen von In-vitro-Tests die Replikation von SARS-CoV-2 (Erreger der COVID-19-Erkrankung) durch 2-Desoxy-D-Glukose (2-DG) zu 100 % reduziert werden konnte. Die Aktie stieg daraufhin sofort bis heute um über 172 % (09.04.2020).

Forscher der Universität Frankfurt haben ihre Ergebnisse am 11. März 2020 in einem Bericht vorgestellt, der über Nature Research veröffentlicht wurde. Dabei berichten die Autoren, dass die Hemmung der Glykolyse in einer nichttoxischen Konzentrationen von 2-DG die Replikation von SARS-CoV-2 in Caco-2-Zellen vollständig verhindert.

Aber was heißt das übersetzt? Viren regen ihre Wirtszelle zu einer vermehrten Glykolyse (Umwandlung von Glukose in Energie) an. 2-DG (Wirkstoff) wirkt wie eine Art falsche Glukose. Sie wird von den Viren angenommen, kann aber nicht in Energie umgewandelt werden. WP1122 wird dabei als sogenannter Arzneimittelvorläufer von 2-DG bezeichnet.

FDA stimmt beschleunigtem Zulassungsverfahren zu

„Dies ist der Durchbruch, nach dem wir gesucht haben, nur kam er aus einer unerwarteten Quelle“, so Moleculins Vorstandsvorsitzender Walter Klemp. „Normalerweise hätten wir keinen Zugang zu solchen Daten, bis sie veröffentlicht sind, aber die Bereitschaft der Autoren, diese Daten vorab zu veröffentlichen, wird unsere Entwicklung von WP1122 zur Behandlung von COVID-19 unterstützen.“

Viel erfreulicher ist jedoch, dass die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA „den Weg für eine sehr schnelle Entwicklung von COVID-19-Therapien freigemacht hat, sodass wir in der Lage sein sollten, WP1122 zügig in die Kliniken zu bringen“, so Moleculins leitende medizinische Direktorin Dr. Sandra Silberman.

Erste Tests an Mäusen zeigten bereits eine positive Wirkung und geringe Risiken. Nun werden relativ schnell klinische Studien folgen, bevor das Mittel dann zur Zulassung bei der FDA eingereicht werden kann.

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Christof Welzel besitzt Johnson&Johnson-Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Gilead Sciences und empfiehlt Johnson & Johnson.

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