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Wirecard-Aktie: 3 Gründe, warum das dreistellige Kursniveau erst der Anfang ist

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) hat in den letzten Tagen und im freundlichen Gesamtmarkt einen bemerkenswerten Meilenstein erreicht: Sie hat ihre Dreistelligkeit zurückerlangt. Derzeit notieren die Anteilsscheine des DAX-Zahlungsdienstleisters bei 111,90 Euro (08.04.2020, maßgeblich für alle Kurse). Ein Kursniveau, von dem man inmitten des Crashs weit entfernt gewesen ist.

Kurzfristig erscheint dabei vieles möglich und ein gewisses Abwärtspotenzial ist natürlich nicht ausgeschlossen. Langfristig sind jedoch meiner Meinung nach höhere Kursniveaus durchaus wahrscheinlich. Warum? Gute Frage! Lass uns im Folgenden einen Foolishen Blick auf einige relevante Aspekte werfen.

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1. Der Bericht steht noch aus

Ein erster Grund, weshalb es mit Wirecard weiter aufwärtsgehen könnte, ist natürlich die Beseitigung der kurzzeitigen Unsicherheiten. Oder, ganz konkret formuliert: Noch immer steht der Abschlussbericht der Wirtschaftsprüfer von KPMG aus. Ein Bericht, der die Aktie wie ein Befreiungsschlag beeinflussen könnte.

Mit diesem Bericht wird Wirecard sein Zahlenwerk für das besagte kritisch beäugte Jahr 2017 zum zweiten Mal testiert haben. Das sollte Kritiker zum Schweigen bringen und mehr Fokus auf den operativen Alltag ermöglichen.

Bislang gab es dabei erste Wasserstandsmeldungen, die gezeigt haben, dass Wirecard wohl wenig zu befürchten hat, was diese Ergebnisse anbelangt. Zwar sind die Prüfungen zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig gewesen, aber immerhin: Der DAX-Konzern hat bis heute noch keine Ad-hoc-Meldung herausgeben müssen. Ein gutes Zeichen, dass wir hier nicht doch noch negativ überrascht werden.

2. Die Quartalszahlen bestätigen die Prognose

Ein zweiter Grund, der für weiter steigende Kurse sorgen dürfte, hängt außerdem mit frischen Zahlen zusammen. Wirecard hat in diesem Jahr erneut bestätigt, dass die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nicht revidiert werden muss. Demnach rechnet man noch immer mit einem operativen Ergebnis zwischen 1,0 und 1,12 Mrd. Euro, was erneut einem starken zweistelligen Wachstum entsprechen würde.

Frische Quartalszahlen, die das Erreichen dieser Zielgröße wahrscheinlich werden lassen, könnten dem DAX-Konzern ebenfalls einen Kurskick verleihen. Zumal eine solche Prognose und das Erreichen dieser Zielmarke die Bewertung erneut preiswert erscheinen lassen würde.

Wirecard wird derzeit schließlich mit einer Marktkapitalisierung von ca. 14 Mrd. Euro bewertet. Trotz zweistelliger Wachstumsraten beliefe sich die 2020er-Bewertung somit lediglich auf das ca. 14-Fache des operativen Ergebnisses. Noch immer sehr preiswert, wenn du mich fragst.

3. Es könnte Überraschungen geben

Zu guter Letzt sollte man außerdem nicht die Macht der Überraschung bei dem Zahlungsdienstleister unterschätzen. Bereits des Öfteren konnte das Management hier ein Ass aus dem Ärmel ziehen. Egal ob es eine gigantische strategische Partnerschaft oder ein neues Produkt gewesen ist. Oder weitere Dinge, die die Investoren verzückt haben.

Auch die jeweiligen Prognosen unterliegen für viele Investoren immer einem gewissen Vorbehalt. In vielen Jahren konnte das Management unterjährig die eigenen Zielvorgaben sogar noch hochschrauben. Sicher, in dieser Handelsperiode und in Zeiten des Coronavirus würde ich mich hierauf nicht zwingend verlassen. Allerdings besteht mittelfristig wohl auch weiterhin die Möglichkeit, dass zumindest die Prognose bis Ende des Jahres 2025 zu konservativ erscheint.

Wirecard ist und bleibt jedenfalls eine dynamische Wachstumsgeschichte und die Annahmen des Managements bisweilen doch eher tiefgestapelt. Das könnte für weiteres Überraschungspotenzial sorgen, das ebenfalls für Kursausschläge sorgt.

Wirecard: Nach wie vor eine spannende Aktie

Die Aktie von Wirecard ist und bleibt somit eine spannende Angelegenheit. Sofern die Ergebnisse der Sonderprüfung stimmen und das Wachstum sich wie geplant fortsetzt, ist bereits ein wichtiger Grundstein für höhere Kursniveaus gelegt. Überraschungen können mittelfristig möglich sein. Ob es im Jahr 2020 weitere geben wird, bleibt jedoch abzuwarten.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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