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Alles spricht über Warren Buffetts Käufe: Aber wie werden sich seine bisherigen Top-Beteiligungen schlagen?

Ja, Warren Buffett wird in diesen Tagen vermutlich viel Geld von seinen 128 Mrd. US-Dollar in Cash in die Hand nehmen, um langfristig orientierte Zukäufe bei seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) zu tätigen. Er liebt es, zuzuschlagen, wenn die Gelegenheit günstig ist. Das dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein.

Eine viel interessantere Frage dürfte jedoch sein, wie sich eigentlich seine bisherigen Top-Beteiligungen schlagen. Namentlich Apple (WKN: 865985), die Bank of America (WKN: 858388) und natürlich Coca-Cola (WKN: 850663)? Eine spannende Frage, die wir im Folgenden mal etwas näher inspizieren wollen.

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Apple: Es läuft … wenn auch mit Unterbrechungen

Eine erste Aktie, die immer viel Aufmerksamkeit auf sich vereint, ist dabei natürlich Apple. Warren Buffett hat den Kultkonzern aus Cupertino erst kürzlich noch geadelt, indem er sagte, dass diese Beteiligung mehr sei als bloß ein Portfolioandidat. Er sehe den signifikanten Anteil von 5,7 % am Gesamtkonzern inzwischen eher als eigenen Unternehmensbereich von Berkshire Hathaway. Das ist wirklich interessant.

Apple mag dabei kurzfristig so seine Probleme haben: Viele Läden sind dicht. Ein neues iPhone mag in der Bedürfnispyramide generell weit hinten anstehen (vor allem in den Zeiten des Toilettenpapiers!). Durch das Coronavirus könnte für das Hardwaregeschäft eine harte Zeit anbrechen.

Ganz anders dürfte es hingegen im Servicesegment aussehen. Apple ist bereits seit einiger Zeit dabei, sein Geschäft von viel Hardware auf mehr Services zu transferieren. Der eigene TV-Streaming-Dienst Apple TV+ könnte dabei von den Einschränkungen aufgrund des Coronavirus profitieren. Genauso wie die anderen Dienstleistungen in diesem Bereich.

Keine Frage: Dieses Segment wird wohl keine schwächelnde Absatzzahlen kompensieren können. Apple wird sich jedoch mit seinen loyalen Kunden auch dieser operativ schwierigen Phase entgegenstemmen können. Warren Buffett hat die Beteiligung schließlich nicht wegen eines einzelnen durchwachsenen Quartals oder Geschäftsjahres gekauft.

Bank of America: Niedrige Zinsen belasten

Ganz anders könnte hingegen die Ausgangslage bei den Bankbeteiligungen sein. Warren Buffett hat zwar stets betont, er sei der festen Überzeugung, dass die US-Banken in vielen Jahren deutlich höher stehen werden als in den Krisenzeiten. Womöglich wird durch das Coronavirus jedoch eine neue Phase der expansiven Geldpolitik eingeläutet. Ein Umfeld, in dem viele Banken historisch gesehen nicht so profitabel gewesen sind.

Die niedrigen Zinsen seit der letzten Finanzkrise dürften dabei ein Mahnmal sein. Zwischenzeitlich hat die US-amerikanische Fed zwar die Leitzinsen teilweise deutlich erhöht. Allerdings nun, zur Unterstützung der US-Wirtschaft, deutlich auf das Niveau von fast 0 % gesenkt. Ein erneut belastendes Marktumfeld.

Keine Frage, auch die Bank of America, an der Buffett rund 10,7 % der Aktien hält, wird eine solche Phase überleben. Vor allem, wenn sie kurzfristiger Natur sein sollte. Das Geschäftsumfeld für US-Banken hat sich jedoch vermehrt eingetrübt. Es bleibt abzuwarten, wie es hier weitergehen wird.

Coca-Cola: Stabiles Geschäftsmodell mit kleinem Aber …

Womit verbinden die meisten Warren Buffett? Aus Konsumsicht vermutlich mit Eis und Coca-Cola. Auch das Aktienpaket, das der Starinvestor an dem US-amerikanischen Getränkekonzern hält, ist schließlich legendär. Einerseits wegen der üppigen Dividenden. Andererseits jedoch auch wegen der Vorliebe des Starinvestors für die Limo.

Coca-Cola sollte eigentlich relativ solide durch die Krise schippern. Im Privatkundensegment könnte es dabei sogar einen Boom geben, da viele Verbraucher jetzt horten. Allerdings hat das Unternehmen inzwischen eine Gewinnwarnung herausgegeben, wonach die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr nicht erreichbar sein werden. Der Grund, recht simpel: Die Festival- und Event-Saison hat durch das Coronavirus ein jähes Ende gefunden und führt entsprechend zu Einbußen.

Die Lieferketten scheinen jedoch intakt und auch Coca-Cola besitzt eine ideale Ausgangslage, um die Zeit des Coronavirus weitgehend unbeschadet zu überstehen. 2020 wird zwar kein Rekordjahr. Allerdings würde ich mir nicht einmal um die Nachhaltigkeit der Dividenden Sorgen machen.

Solide Positionen!

Warren Buffetts Portfolio ist und bleibt daher weitgehend krisenresistent. Es besteht zwar aus mehr als bloß Coca-Cola, Apple und der Bank of America, wobei Letztere womöglich die meisten Einschnitte zu verkraften hat. Wesentliche Top-Beteiligungen dürften jedoch aus der Gefahr sein.

Das sollte auch Investoren von Berkshire Hathaway viel Zuversicht geben. Im Endeffekt werden diese Beteiligungen in Summe schließlich maßgeblich über den Erfolg oder Misserfolg der Beteiligungsgesellschaft entscheiden.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Appel und Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short June 2020 $225 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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