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WeWork will’s wissen und geht aufs Ganze: Wie reagiert die Softbank?!

Die Beteiligung der Softbank (WKN: 891624) an WeWork kann wohl bestenfalls als sehr unglücklich angesehen werden. Ein geplatzter Börsengang, hohe Verluste durch Abschreibungen auf den Wert und mindestens ein verlorenes Quartal sind bis jetzt die Bilanz des Bürodienstleisters.

Allerdings wird es womöglich noch schlimmer: Da die Softbank sich nun weiter von WeWork distanziert, geht die kriselnde Beteiligung nun aufs Ganze. Und gewissermaßen auf Konfliktkurs zu der Beteiligungsgesellschaft. Schauen wir im Folgenden einmal, was Investoren jetzt wissen müssen. Und wie die Softbank womöglich auf das Ganze reagieren wird.

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Es läuft auf eine Klage hinaus

Eigentlich hat sich der Clinch in den letzten Tagen bereits angedeutet: Da sich WeWork nach Aussagen der Softbank nicht an Vereinbarungen gehalten hat, gingen die Japaner kurzerhand weiter auf Distanz zum Bürodienstleister. Ein Deal, bei dem die Beteiligungsgesellschaft für rund 3 Mrd. US-Dollar weitere Anteile übernehmen sollte, wurde demnach aufgekündigt. WeWork hat bereits seinen Protest angekündigt.

Ein Protest, der nun in einer Klage mündet. Demnach klage WeWork gegen die Softbank und verlange, dass die geplante Übernahme beziehungsweise der ausstehende Deal für 3 Mrd. US-Dollar durchgezogen wird. Oder aber, dass Schadensersatz geleistet wird. Die Erlöse wären wohl insbesondere den Anteilseignern von WeWork zugutegekommen. Unter anderem dem ehemaligen CEO Adam Neumann sowie einigen Mitarbeitern, die ebenfalls zu den Aktionären zählen.

WeWork ist einerseits durch das Coronavirus in eine weitere Krise gerutscht. Andererseits zeigt jedoch die Klage, worum es scheinbar wirklich geht: Nicht darum, Geld für das Unternehmen einzusammeln, sondern um Werte für die noch ausstehenden Aktionäre zu investieren. Eigentlich scheint somit sehr nachvollziehbar, weshalb die Softbank sich distanziert.

Wie reagieren die Japaner

Die spannende Frage dürfte jedoch sein, wie die japanische Beteiligungsgesellschaft auf die aktuellen Wendungen reagiert. WeWork ist schließlich nicht erst seit Kurzem in einer prekären Situation, sondern im Grunde genommen seit dem geplatzten Börsengang und den signifikanten Abschreibungen. Die Softbank ist dabei der letzte Rettungsanker gewesen.

Die nun bekannt gewordene Klage könnte die Beziehungen belasten. Und es bleibt abzuwarten, ob dieser Schritt nun womöglich der berühmt-berüchtigte Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen bringt. Und die Bande zwischen Beteiligungsgesellschaft und Beteiligung nun endgültig aufzulösen vermag.

Das könnte weitere Verluste für die Softbank bedeuten, keine Frage. Durch das Fallenlassen könnte sich die Krise für WeWork weiter verschärfen. Allerdings dürfte das in den nun günstigeren Aktienkurs der Softbank eingepreist sein. Und die Investoren sehnen womöglich eher ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende herbei.

Müssen die 3 Mrd. US-Dollar gezahlt werden?

Die wohl spannendste Frage dürfte wohl im Endeffekt sein, ob die Klage rechtmäßig ist und die Softbank die 3 Mrd. US-Dollar zahlen muss. Oder aber, ob WeWork sich wirklich nicht an getroffene Vereinbarungen gehalten hat. Es bleibt abzuwarten, wie diese Causa ausgeht. Eine große Zukunft scheint dieses kriselnde Unternehmen bei der japanischen Beteiligungsgesellschaft allerdings wohl nicht mehr zu besitzen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Softbank.

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