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Allianz-Aktie: Neues zu Dividendenstreit, Aktienrückkäufen und Hauptversammlung!

Die Aktie der Allianz (WKN: 840400) schippert eigentlich recht solide durch die Zeit der Coronakrise. Das Management hat unlängst zwar erklärt, dass man kein Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2020 wird erreichen können. Angesichts der niedrigeren Bewertung im Zuge der marktbreiten Korrektur schien das jedoch eingepreist.

Zumindest die Kapitalrückführungen und die günstige Bewertung waren dabei wohl ein Sicherheitspuffer, der hervorragend ausgespielt werden konnte. Wobei es in letzter Zeit einige Diskussionen vor allem um die Dividende und die Kapitalmaßnahmen gegeben hat. Sowie die Frage, wann und wie die Ausschüttungen bezahlt werden sollen.

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Doch es gibt Antworten: Einige werden uns als Investoren gefallen, andere vermutlich nicht. Schauen wir mal, was die Allianz uns jetzt mitzuteilen hat.

Dividende top, Aktienrückkäufe flop!

Wie die Allianz nun zu Beginn der neuen Woche erklärt hat, halte man weiterhin an der Dividende fest. Demnach sollen wie geplant 9,60 Euro je Anteilsschein an die Investoren ausgezahlt werden. Die wiederum bei einem derzeitigen Aktienkursniveau von ca. 160 Euro (06.04.2020, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite von rund 6 % entsprechen würden. Damit wird sich der Versicherer nicht an die Empfehlung der europäischen Aufsichtsbehörde halten. Ein gutes, stabiles Zeichen für die Investoren.

Einschränkungen wird es hingegen bei den Aktienrückkäufen geben. Wie der DAX-Versicherer im Rahmen einer weiteren Unternehmensmitteilung bekannt gegeben hat, werde man die zweite Tranche über 750 Mio. Euro zunächst aussetzen. Eine Maßnahme, die eigentlich sehr schade ist. Gerade jetzt zu den günstigeren Kursen wäre ein Rückkauf besonders effizient, da mehr Anteilsscheine eingezogen werden könnten. Das würde die Basis der ausstehenden Aktien grundsätzlich verringern.

Allerdings, und auch das sollten Investoren bedenken: Generell plant das Management der Allianz, vor allem über Zukäufe zu wachsen. Die finanziellen Mittel, die für eine Rückkaufmaßnahme veranschlagt worden sind, könnten jetzt womöglich für Übernahmen verwendet werden. Vielleicht wird das sogar mittel- bis langfristig bessere Werte für die Investoren schaffen. Mal abwarten, welche Maßnahmen hier noch folgen werden.

Die Hauptversammlung steht

Neues gibt es außerdem von den Plänen zur diesjährigen Hauptversammlung. Demnach werde die Allianz eine verkürzte und digitale Hauptversammlung am 6. Mai dieses Jahres starten. Damit ist eine wichtige Grundvoraussetzung geschaffen für die Auszahlung und den Beschluss der Dividende.

Nicht zeitkritische Inhalte würden demnach auf die Hauptversammlung des kommenden Jahres verschoben, was eines sehr deutlich zeigt: Wir befinden uns weiterhin in einer Ausnahmesituation. Allerdings hat der DAX-Versicherer hier einen hervorragenden Weg gefunden, um trotzdem handlungsfähig zu bleiben. Und die Dividenden an die Investoren zahlbar zu machen.

Aufatmen, Investoren!

Die Investoren der Allianz können entsprechend in diesem Jahr aufatmen. Auf die Dividende für dieses Jahr muss nicht zwangsläufig aufgrund der Restriktionen oder der Vorgaben der Aufsichtsbehörden verzichtet werden. Damit wird der DAX-Versicherer sein Jahrzehnt stabiler und wachsender Auszahlungen weiter ausbauen.

Die Aktienrückkäufe hierbei sind ein verzichtbares Übel und womöglich ein Entgegenkommen gegenüber der Aufsichtsbehörde. Wobei abzuwarten bleibt, ob diese nachgeholt werden oder ob die finanziellen Mittel anderweitig eingesetzt werden. Es ist jedenfalls schade, dass jetzt nicht zu den maximal günstigen Kursen eingekauft werden kann.

Mit einem derzeitigen Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 8,5 wäre die Allianz-Aktie schließlich ein günstiger Schnapper. Doch wo das Management patzen muss, kommst du womöglich ins Spiel. Denn wir als Privatinvestoren haben schließlich weiterhin die Möglichkeit, diese fundamental günstige und dividendenstarke Aktie zu kaufen.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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