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Plötzlich Zugeständnisse im Ölmarkt: Das ist die Rettung für Royal Dutch Shell & Co. – vorerst und mit Fragezeichen!

Foto: Getty Images

Die Aktien von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und anderen Ölproduzenten sind weiterhin unter Druck. Selbst auf einem gestiegenen Ölpreisniveau von jetzt wieder über 30 US-Dollar je Barrel Brent ist die Ausgangslage nicht stabil. Gewinne und freie Cashflows dürften einbrechen und die jeweiligen Dividenden zumindest aus einem langfristigen Blickwinkel heraus mit einem Fragezeichen behaftet sein.

In letzter Zeit gab es jedoch einige Annäherungsversuche. Insbesondere US-Präsident Donald Trump hat sich dabei als Retter der Märkte aufgespielt, wohl nicht aus Eigennutz. Jedenfalls erfolgt jetzt eine erste Reaktion einer Konfliktpartei, die eine wundersame Rettung offenbaren könnte.

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Schauen wir einmal, was Investoren jetzt wissen müssen. Und wo kurz-, mittel- und langfristig dennoch Stolpersteine liegen könnten.

Russland gibt sich kompromissbereit

Es ist eigentlich eine bemerkenswerte Kehrtwende, aber ausgerechnet Russland scheint in diesen Tagen klein beigeben zu wollen. Das OPEC+-Mitglied, das eigentlich maßgeblich für die Ölschwemme verantwortlich gewesen ist, gibt sich jetzt kompromissbereit. Wobei es die generelle Wirtschaftskrise ist, die nun wohl zu einem Handeln auffordert.

Staatschef Wladimir Putin habe demnach erklärt, dass man jetzt zu einer Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien und den USA bereit sei. Man stehe in direktem Kontakt zu Saudi-Arabien und er glaube, dass es notwendig sei, die Anstrengungen zu vereinen, um den Markt auszugleichen und die Produktion zu verringern. Sehr versöhnliche Töne, die es so in letzter Zeit eher nicht gegeben hat. Bei den Aussagen handele es sich um eine Mitschrift aus einem Gespräch zwischen Putin und Russlands Energieminister.

Die Menge, die dabei aus dem Markt genommen werden könnte, dürfte groß ausfallen, sofern es zu einer Einigung kommt. Gemäß vorläufiger Schätzungen Putins sei es wohl möglich, ein Volumen von ca. 10 Mio. Barrel pro Tag aus dem Markt zu nehmen. Möglicherweise etwas mehr, vielleicht auch etwas weniger, aber das ist eine entsprechende Zielvorstellung, die in diesen Tagen kursiert. Definitiv spannend, in welche Richtung der Vorstoß jetzt geht.

Es gibt gewisse Hürden

Allerdings könnte es dabei noch immer gewisse Hürden geben. Das Timing könnte zwar besser nicht sein, denn zu Beginn der neuen Woche wird es ein neues Krisentreffen der OPEC+ geben. Dass Russland nun wieder vermehrt einlenkt, könnte ein gutes Vorzeichen sein. Allerdings hängt der Deal von mehr als bloß von Russland ab.

Die spannende Frage ist nun, wie Saudi-Arabien mit diesem Angebot umgeht. Der Druck im Ölmarkt ist jedenfalls hoch und auch Saudi-Arabien gehört natürlich zu den größeren Verlierern im aktuellen Niedrigpreisumfeld. Allerdings könnte etwas Stolz oder das Demonstrieren der eigenen Macht und der Unabhängigkeit von Russland ein Aspekt sein, der eine Einigung ausbremst.

Auch dass Russland explizit die USA miteinbezieht, könnte etwas Sprengstoff beinhalten. Es scheint, als wolle man schließlich auch die Förderungen der USA miteinbeziehen in eine mögliche Förderreduzierung. Ob sich US-Präsident Trump auf einen solchen Vorstoß einlässt, bleibt ebenfalls fraglich. Er mit seinen teuren Fracking-Lösungen würde zwar am ehesten und unmittelbarsten profitieren. Allerdings ist Rationalität nicht immer seine Stärke, wenn es um eigene Marktanteile geht. Oder eben America-First, das im Ölmarkt entsprechend auf dem Rücken anderer Förderer ausgetragen werden soll.

Ein positives Signal, gewiss!

Dass Russland einlenkt, ist jedenfalls ein positives Signal für die kommende OPEC-Sitzung. Mehr allerdings auch nicht. Die ca. 10 Mio. Barrel pro Tag könnten dabei ein signifikanter Schritt sein, um den Markt zu stützen, allerdings bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahme effektiv durchgesetzt werden kann. Und auch wer bereit ist, Fördervolumina zu reduzieren.

Die USA könnten dabei einen Deal ins Wanken bringen, vor allem wenn Trump ebenfalls einstecken muss. Die kommende Woche könnte daher eine entscheidende für den Ölmarkt sein. Und eben auch für Konzerne und Dividendenperlen wie Royal Dutch Shell.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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