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5 Dividenden-Investitionstipps, mit denen man Tausende verdienen kann

Die neuartige Coronavirus-Pandemie (COVID-19) hat im vergangenen Monat viele Dividendenaktien ausgeweidet, da die Investoren befürchteten, dass die abrupten Unterbrechungen der Cashflows die Unternehmen zwingen würden, ihre Dividenden zu kürzen oder auszusetzen.

Dennoch wurde auch hier viel übertrieben, und die folgenden fünf einfachen Schritte werden helfen, Schnäppchen zu erkennen, die Tausende von Dollar an jährlichen Dividenden einbringen könnten.

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1. Erkenne die hohen Renditen

Es gibt im Allgemeinen zwei Arten von ertragsstarken Dividendenwerten: solche, die aus bestimmten Gründen, einschließlich eines zyklischen Abschwungs oder spezifischen Problemen fallen, und solche, die lediglich mit dem breiteren Markt abtauchen.

AT&T (WKN:A0HL9Z), das eine hohe Rendite von über 7 % zahlt, verlor im vergangenen Monat fast 20 % seines Wertes aufgrund von Befürchtungen über die Verzögerungen, mit denen WarnerBros. zu kämpfen hat, dem Verlust von Pay-TV-Abonnenten und möglichen Verzögerungen bei seinen 5G-Plänen. Außerdem setzte das Unternehmen einen großen Rückkaufplan aus, was die finanzielle Lage während der gesamten schwierigen Zeit verbessern soll. Daher können wir AT&T noch nicht wirklich als Hochdividendenaktie ansehen.

Die Aktie von Coca Cola (WKN:850663) rutschte im vergangenen Monat ebenfalls um etwa 20 % ab, als die Dividende fast 4 % erreichte. Dennoch steht Coca-Cola nicht vor spezifischen kurzfristigen Herausforderungen wie AT&T; die Nachfrage nach seinen Getränken dürfte während der gesamten Krise stabil bleiben, und das Unternehmen hat immer noch viele Eisen im Feuer. Mit anderen Worten, die Rendite von Coca-Cola wurde während des Ausverkaufs „versehentlich“ erhöht – was es wohl zu einem überzeugenderen Kauf macht als AT&T.

2. Auszahlungsquoten sind wichtiger als der Ertrag

Investoren sollten auch auf die Auszahlungsquote einer Aktie oder den Prozentsatz des Gewinns pro Aktie (EPS) oder des freien Cashflows achten, den das Unternehmen für Dividenden ausgibt, anstatt auf die Rendite. Wenn eine der beiden Kennzahlen zu lange über 100 % liegt, könnte die Dividende gekürzt werden.

Genau das ist auch bei Macys (WKN:A0MS7Y) geschehen, das kürzlich seine Dividende ausgesetzt hat, nachdem es eine satte Rendite von 24 % erzielt hatte. Macy’s gab in den vergangenen 12 Monaten mehr als 100 % seines freien Cashflows für seine Dividende aus, so dass es die Dividende eindeutig aussetzen musste, um die Coronavirus-Krise zu überstehen.

AT&T und Coca-Cola haben in den letzten 12 Monaten nur 51 % bzw. 81 % ihres freien Cashflow für Dividenden ausgegeben. Beide Unternehmen sind auch Dividendenaristokraten oder Mitglieder des S&P 500, die ihre Dividenden seit mindestens 25 Jahren in Folge erhöht haben, und sie werden diesen Elite-Titel wahrscheinlich auf absehbare Zeit behalten wollen.

3. Es kommt auf das Wachstum des freien Cashflows an

Wenn ein Unternehmen zu viel Geld ausgibt oder sich zu stark verschuldet, sinkt sein freier Cashflow und lähmt seine Fähigkeit, Dividenden zu zahlen oder Aktien zurückzukaufen. Vergleicht man das freie Cashflow-Wachstum von AT&T, Coca-Cola und Macy’s in den letzten zehn Jahren, wird deutlich, warum Macy’s seine Dividende ausgesetzt hat:

QUELLE: YCHARTS

Unternehmen, die regelmäßig den größten Teil ihres freien Cashflows für Rückkäufe und Dividenden ausgeben, werden wahrscheinlich auch eher die Rückkäufe aussetzen. Aus diesem Grund hat AT&T kürzlich seine Rückkäufe gestoppt, die in den vergangenen 12 Monaten 7 % des freien Cashflow verbraucht haben.

4. Achte auf den Sektor

Der jüngste Ausverkauf auf dem Markt war für bestimmte Wirtschaftszweige besonders brutal. Energieaktien wurden durch den Ölpreiskrieg zwischen Russland und Saudi-Arabien übel mitgenommen, Bankwerte wurden durch die Nullzinsen vernichtet, und Einzelhandelsaktien wurden durch Sperren und Quarantänen in Mitleidenschaft gezogen.

In diesen angeschlagenen Sektoren gibt es viele ertragsstarke Aktien, aber viele von ihnen sind Fallen statt Schnäppchen. In diesem volatilen Markt ist es sicherer, sich an Dividendenwerte in besser isolierten Sektoren wie Technologie, Basiskonsumgüter und Versorgungsunternehmen zu halten.

5. Reinvestiere die Dividenden

Schließlich solltest du deine Aktien immer in Dividendenreinvestitionspläne (DRIP) eintragen, die automatisch die Dividenden zum Kauf zusätzlicher Aktien eines Unternehmens verwenden. DRIPs helfen dir dabei, mehr Aktien zu niedrigeren Preisen und weniger Aktien zu höheren Preisen zu kaufen – was deine Gesamtdividendenzahlungen nach und nach steigert.

Dieser Unterschied mag im Laufe einiger Quartale gering erscheinen, aber die Magie des Zinseszinseffekts führt zu einer bedeutenden Differenz zwischen dem Kursanstieg einer Aktie und der „Gesamtrendite“ mit reinvestierten Dividenden. Die Coca-Cola-Aktie zum Beispiel ist in den letzten 20 Jahren um 88 % gestiegen. Wenn man alle Dividenden als Einkommen kassieren würde, entspräche das einer Gesamtrendite von 177 %. Hättest du diese Dividenden reinvestiert, würdest du stattdessen auf einer Gesamtrendite von 236 % sitzen.

Das Fazit

Dividendenaktien mögen zwar langweilig erscheinen, aber sie erzielen langfristig oft stärkere und stabilere Erträge als volatile Wachstumstitel. Anleger sollten jedoch ihre Hausaufgaben machen, Unternehmen in angeschlagenen Sektoren meiden, ihre Dividenden stets reinvestieren und eine langfristige Sicht auf den Markt beibehalten.

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Dieser Artikel wurde von Leo Sun auf Englisch verfasst und am 29.03.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.

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