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Münchener Rück & Allianz: Kampf um die Dividende – müssen Investoren doch zittern?!

Es herrscht viel Unsicherheit rund um das Thema „Aktien und Börse“. Die Volatilität hat in den letzten Wochen schließlich ein rekordverdächtiges Maß erreicht. Außerdem haben viele und zum Teil auch zuverlässige Dividendenaktien ihre Ausschüttungen gekürzt oder gar ganz gestrichen. Eine schmerzhafte Krise, die Investoren derzeit trifft.

Bislang galten die Aktien der DAX-Versicherer Allianz (WKN: 840400) und Münchener Rück (WKN: 843002) zumindest dividendentechnisch als sicherer Hafen. Obwohl die Aktienkurse beider DAX-Kandidaten ordentlich nachgegeben haben, stand eines bislang immer fest: Die Dividende ist sicher und die jeweiligen Konzerne werden ihre geplanten Ausschüttungen wie geplant zahlen.

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Tradition, Dividendenhistorie und Ausschüttungspolitik haben in gewisser Weise auch verpflichtet. Allerdings könnte jetzt von anderer Front neues Ungemach drohen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren jetzt womöglich zu befürchten haben.

Kommt sogar ein Dividendenverbot?

Wie gesagt: Die Managements selbst haben dividendentechnisch für stabile Verhältnisse gesorgt. Die Münchener Rück hat in den letzten Tagen zwar mit der Beendigung der Aktienrückkäufe für Aufsehen gesorgt. Allerdings sollte die seit dem Jahre 1969 stets ungekürzte Dividende dennoch gezahlt werden.

Jetzt könnte jedoch alles anders gekommen. Die EU-Aufsichtsbehörde EIOPA habe demnach möglicherweise geplant, ein generelles Verbot von Dividenden und Aktienrückkäufen durchzubringen. Aufgrund der aktuellen und mit Unsicherheit verbundenen Gesamtsituation sollten die Eigenmittel geschont werden.

Erster Widerstand regt sich schon gegen die Möglichkeit einer solchen Maßnahme. Die deutsche Aufsichtsbehörde, die BaFin lehne demnach ein generelles Verbot ab. Zwar sei auf das jeweilige Risikoprofil und die Nachhaltigkeit der Unternehmen bei der Dividendenpolitik zu achten. Allerdings sei ein generelles Verbot jetzt noch nicht geboten.

Im Zweifel: Bloß aufgeschoben?

Ein solches Verbot könnte dabei womöglich Einkommensinvestoren vor den Kopf stoßen und würde mit Sicherheit weitere Kurskapriolen auslösen. Anstatt die Märkte zu beruhigen, würde dieser Schritt womöglich sogar das Gegenteil bewirken. Wobei es in Anbetracht der aktuellen Zeit den Versicherern natürlich etwas mehr operative Stabilität erlauben würde.

Sollte eine solche Maßnahme kommen, so könnte sie zudem lediglich aufgeschoben sein. Die Gewinne sind schließlich da und die Kapitalrückführungspläne ebenfalls, wie beispielsweise die Allianz noch einmal bekräftigte. Selbst wenn ein kurzfristiges Verbot in Kraft treten würde, so könnten die jeweiligen Dividenden und Aktienrückkäufe vielleicht nachgeholt werden. Wobei jetzt natürlich ein besonders günstiger Zeitpunkt speziell für Aktienrückkäufe ist.

Generell bleibt jedoch abzuwarten, was sich von einer solchen Möglichkeit bewahrheiten wird. Ich persönlich denke, jetzt in der Krise werden einfach viele Szenarien durchgespielt. Manche sind womöglich übertrieben und manche dienen nur dazu, um sich selbst zu profilieren. Was jedoch letztlich kommt, könnte gänzlich anders aussehen.

Es ändert nichts an der Chance!

Zudem gilt im Zweifel: Ein solches Verbot ändert generell nichts an der Chance, die die jeweiligen Aktien langfristig orientierten Investoren zu bieten haben. Die Aktien der Allianz und der Münchener Rück bleiben günstig bewertet. Tatsächlich belaufen sich die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse auf unter 10. Außerdem werden beide über kurz oder lang wieder reichlich Kapital an die Investoren ausschütten.

Beide Unternehmen sind in normalen Zeiten profitabel und waren zuletzt auf Wachstumskurs. Selbst wenn jetzt ein Verbot einen kurzfristigen Einschnitt bei Dividende und Aktienrückkäufe bedeuten würde, so könnten die Anteilsscheine dennoch einen Blick wert sein. Vielleicht sogar gerade dann, wenn für manchen Einkommensinvestor diese Kaufargumente wegfallen und die Bewertung noch preiswerter wird.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz und der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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