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Erfolgreicher in ETFs investieren: 3 Dinge, die jetzt immens wichtig sind

Erfolgreiches Investieren ist kein Hexenwerk. Wer regelmäßig kauft, die Fondsanteile langfristig hält und auch schwierige Phasen überwindet, der wird langfristig eine marktübliche Rendite einfahren können. So einfach lässt sich ein solcher Ansatz zusammenfassen. Wobei gerade jetzt die Herausforderung des Durchhaltens aktueller ist denn je.

Es gibt allerdings gewisse Feinheiten, auf die Investoren in diesen Tagen vermehrt achten sollten. Solche Feinheiten sind einerseits zwar in der Korrektur wichtig, andererseits jedoch auch im kommenden Aufschwung.

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Werfen wir im Folgenden einen Foolishen Blick auf diese Feinheiten und schauen einmal, warum sie genau jetzt so bedeutend sind.

1. Die ETF-Gebühren

Ein erster Aspekt, der nicht aus den Augen verloren werden sollte, sind die Fondsgebühren. Für einige Investoren ist der niedrige Preis bei dem diversifizierten Ansatz schließlich ein wesentliches Kriterium, warum sie oder er auf ETF setzt. Jetzt ist womöglich der Zeitpunkt, die Gebühren noch einmal zu überprüfen.

So kostengünstig Passivfonds auch sind: Im Endeffekt kosten sie auch in den aktuellen, turbulenten Zeiten. Die Kosten sind einer der wenigen Fixpunkte, die der Ansatz mitbringt. In einer Schwächeperiode ist das natürlich noch einmal umso schmerzhafter.

Viele Indizes und ETFs sind schließlich inzwischen um 20, 30 % oder mehr gefallen und die Kostenquoten erweisen sich in diesen Tagen als zusätzlicher Abwärtskatalysator. Entsprechend sind niedrige Gebühren zu bevorzugen, um nicht noch weiter ins Minus zu rutschen.

Generell sind und bleiben die Gebühren jedoch ein Aspekt, der auch im weiteren Verlauf wichtig wird: Sobald die Börsen sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten wieder erholen, möchte man schließlich möglichst gut und genau von der Erholung profitieren. Wenn in auch diesen Zeiten überproportional hohe Gebühren das Ergebnis belasten, wird man als Investor weniger stark profitieren können, wobei auch kleinere Gebühren über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg einen Unterschied ausmachen.

2. Das Fondsvolumen

Eine zweite Kennzahl, auf die man als ETF-Investor jetzt wieder besonders achten sollte, ist das Fondsvolumen. Generell, so könnte man denken, ist das eigentlich eine für einen persönlich unbedeutende Kennzahl, wenn die anderweitigen Faktoren stimmen. Jetzt, im Crash, könnte dieser Wert jedoch bedeutender werden denn je.

Der Grund ist auch hier eigentlich einfach erzählt: Gerade jetzt im Crash werden viele Millionen, Milliarden oder womöglich auch Billionen aus den Märkten und ETF-Märkten genommen. Das führt bei vielen Fonds zu Einbußen und dazu, dass einige Fonds nicht mehr profitabel für die Fondsgesellschaft sind. Die Quintessenz? Sie werden gestrichen.

Eine Streichung zu diesem Zeitpunkt ist dabei das ungünstigste Szenario, das man sich als ETF-Investor vorstellen kann. Die Fondsanteile werden schließlich zu den niedrigen Kursen zurückgetauscht und als Investor verliert man womöglich Tage der Performance. Und muss weitere Zeit in die Suche nach adäquatem Ersatz aufwenden.

Das ist gewiss kein Beinbruch und ein solcher Schritt wird natürlich angekündigt. Im Endeffekt kann man sich allerdings vorbereiten und entsprechend einen Passivfonds auswählen, der dieses Schicksal aufgrund seiner Größe wohl nicht erleiden wird.

3. Der marktbreite Ansatz

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Vielleicht auch schon zum wiederholten Male: Allerdings ist ein marktbreiter Ansatz in irgendeiner Weise stets ratsam bei Passivfonds. Wer jetzt spezialisiert investiert hat, kann zwar womöglich etwas besser als der Markt abschneiden. Wer jedoch in ETFs auf Öl- oder Reise- und Tourismusschwerpunkte gesetzt hat, der wird seine Entscheidung vermutlich bereuen.

Ein marktbreiter ETF birgt dabei marktübliche Chancen und Risiken und das sollte stets die Basis eines jeden kostengünstigen Passivfonds sein. Einfach, weil man als ETF-Investor hier weiß (oder wissen sollte), dass Schwächeperioden zwar dazugehören. Jedoch langfristig Teil einer marktüblichen Rendite sein werden.

Wer daher nachts gut schlafen will und sich möglichst wenig Sorgen um seine Passivfonds machen möchte, der sollte stets marktbreite Varianten bevorzugen. Eine zu starke Spezifikation kann leider auch ins Gegenteil umschlagen und eine schlechtere Performance bewirken.

Stelle die Weichen für deinen Erfolg

Generell ist und bleibt jetzt in der Korrektur ein guter Zeitpunkt, um auch mithilfe kostengünstiger Passivfonds zu investieren. Wer dabei auf die Gebühren, das Fondsvolumen und einen marktbreiten Ansatz achtet, macht vieles richtig. Und stellt damit wichtige Weichen für seinen eigenen, persönlichen und langfristigen Vermögensaufbau.

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