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Warren Buffetts Entscheidung, Geld zu horten, sieht jetzt wie ein Geniestreich aus

Ende letzten Jahres kam heraus, dass Warren Buffett – der weithin als der größte Investor aller Zeiten gilt – extrem viel Bargeld auf Lager hat. Der legendäre Investor, der aus Aktien ein Vermögen von 70 Milliarden US-Dollar aufgebaut hat, wurde damals dafür kritisiert. Viele Analysten argumentierten, er sollte dieses Kapital wieder in den Markt zurückfließen lassen.

Heute ist das jedoch eine andere Geschichte. Nachdem der Aktienmarkt im letzten Monat spektakulär abgestürzt ist, sieht Buffetts Schritt, im vergangenen Jahr Bargeld zu horten, nun wie ein absoluter Geniestreich aus.

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Warren Buffetts enormer Geldberg

Ich habe im November in einem Artikel über Buffetts riesigen Barbestand geschrieben. Damals hatte sein Unternehmen, Berkshire Hathaway, gerade die Ergebnisse zum dritten Quartal veröffentlicht. Die Ergebnisse hatten gezeigt, dass Buffett Ende September einen Rekord von 128 Milliarden Pfund in bar und kurzfristigen Anlagen hatte. Das ist ein enormer Betrag.

Zu dieser Zeit stellten die Analysten der Wall Street die Logik dahinter in Frage. Zum Beispiel sagten die Analysten von UBS: „Wir sind nach wie vor überrascht, dass das Unternehmen nicht aggressiver Aktienrückkäufe getätigt hat“. Währenddessen sagten Analysten von CFRA: „Wir haben kein klares Gefühl für die Übernahme- oder Kapitalzuteilungsstrategie von Berkshire“.

Rückblickend wusste Buffett jedoch genau, was er tat. Offensichtlich sah er nicht viele Kaufgelegenheiten, da die Aktien einen großen Ansturm und hohe Bewertungen hatten.

„Die Preise sind himmelhoch für Unternehmen, die langfristig gute Aussichten haben“, sagte er in einem Brief an die Investoren im Jahr 2018. Daher wartete er geduldig auf einen attraktiveren Einstiegspunkt.

Heute sieht der Schritt, Bargeld zu horten, wie ein Geniestreich aus. Ich weise darauf hin, dass ich bereits im November sagte, dass es ein „sehr kluger Schachzug“ sei. Die Bewertungen sind jetzt viel niedriger als Ende letzten Jahres, und Buffett verfügt über sehr viel Geld, das er investieren kann. Das bedeutet, dass er in der Lage sein wird, die angebotenen Schnäppchen zu nutzen.

Fazit

Man kann hier eine wichtige Lektion von Buffett lernen, und zwar, dass man nicht immer voll investiert sein muss. Wenn der Markt stark gestiegen ist und/oder man nicht viele überzeugende Kaufgelegenheiten sieht, ist es nicht verkehrt, sein Pulver trocken zu halten und auf einen attraktiveren Einstiegspunkt zu warten. Du solltest keine Aktien kaufen, nur um welche zu kaufen.

Oftmals investierten Anfänger alles auf einmal, weil sie glauben, dass dies der beste Weg ist, die Erträge zu maximieren. Diese Strategie kann bei einem Börsencrash nach hinten losgehen. Es gibt nichts Frustrierenderes, als zu sehen, wie der Markt um 30 % sinkt, und nicht in der Lage zu sein, von den niedrigeren Aktienkursen zu profitieren.

Ein bisschen Geld am Rand zu haben, ist meiner Meinung nach immer ein guter Schritt. Das gilt vor allem dann, wenn der Aktienmarkt sich gut entwickelt hat und die Bewertungen hoch sind. Das liegt daran, dass Bargeld viele Möglichkeiten für den Fall bietet, dass die Aktienkurse fallen und sich erstaunliche Kaufgelegenheiten ergeben.

Wer, wie Buffett, jetzt, bei niedrigen Aktienkursen, Bargeld bereithält, ist sicherlich in einer guten Position.

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Dieser Artikel wurde von Edward Sheldon auf Englisch verfasst und am 27.03.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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