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Fresenius und SAP: 2 Dividendenaktien, mit denen man die Coronakrise 2020 gut durchstehen kann!

Foto: Getty Images

Die Coronapandemie zieht immer größere Kreise und wird vermutlich deutlich stärkere Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben, als es viele zuvor angenommen haben. Für Deutschland wird nach Aussagen von Wirtschaftsweisen sogar eine schwere Rezession unvermeidbar. 

Aber kein Grund zur Panik! Es gibt einige Unternehmen, die auch Krisenzeiten gut durchstehen und sogar gestärkt aus einer Marktbereinigung hervorgehen können.

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Lasst uns daher mal schauen, mit welchen Aktien man eine Krise halbwegs gut meistern kann. Fresenius (WKN: 578560) und SAP (WKN: 716460) fallen mir da mit einem robusten Geschäftsmodell spontan ein.

Fresenius

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern, der Produkte und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante Versorgung von Patienten anbietet.

Besonders das Thema „Patientenversorgung“ ist aktuell durch die Coronapandemie stark in der Diskussion. Fresenius gehört hier mit seiner Kliniksparte Fresenius Helios zu den bedeutendsten Krankenhausbetreibern in Deutschland und trägt einen Teil der bevorstehenden Patientenversorgung. 

Der Konzern verfügt in seinem Krankenhaus-Netzwerk aktuell über rund 900 Intensivbetten, die kurzfristig auf 1.500 erhöht werden sollen. Auch in Spanien existieren Patientenbetten.

Finanziell sollte sich die Coronapandemie für den Bad Homburger aber nicht wirklich lohnen, da planbare und profitablere Operationen verschoben würden. Das Management der Helios Deutschland geht daher von leicht negativen, aber nicht wesentlichen finanziellen Effekten aus.

Auch auf Konzernebene sieht sich der Vorstand – trotz Corona – auf einem guten Weg, die Ziele für das Gesamtjahr 2020 zu erreichen. Demnach soll der Umsatz währungsbereinigt zwischen 4 und 7 % zulegen, das Konzernergebnis um 1 bis 5 %. 

Für Dividendeninvestoren ist die Aktie ein echtes Highlight. Die aktuell vorgeschlagene Dividende für das Geschäftsjahr 2019 von 0,84 Euro wurde um 5 % erhöht und stellt die 27. Dividendenerhöhung ohne Unterbrechung dar.

SAP

SAP ist Europas größter Softwarekonzern, gemessen an den Umsatzerlösen von 27,6 Mrd. Euro (Non-IFRS). Besonders der Cloudbereich wächst bei dem in Walldorf ansässigen Unternehmen mit Raten von zuletzt 40 % (Gesamtjahr) stark. Die Cloudumsätze gemäß Non-IFRS stellen mit 7 Mrd. Euro rund ein Viertel der Gesamtumsätze und beinhalten weiteres Potenzial.

Auch die Dividende wurde erhöht. Für das Geschäftsjahr 2019 soll mit 1,58 Euro eine Dividende gezahlt werden, die um 5,3 % über der Vorjahresdividende von 1,50 Euro liegt. Seit dem Börsengang im Jahr 1988 wurde immer eine Dividende gezahlt. Diese wurde unter Beachtung von Sonderausschüttungen nie gesenkt! Zusätzlich besteht ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 1,5 Mrd. Euro, das bis zum Jahresende 2020 ausgeschöpft werden soll.

Der Ausblick sieht weiteres Wachstum vor. So werden für das Geschäftsjahr 2020 die Cloudumsätze zwischen 8,7 und 9,0 Mrd. Euro erwartet. Die Non-IFRS-Umsatzerlöse sollen sich zwischen 29,2 und 29,7 Mrd. Euro einpendeln, was einer währungsbereinigten Wachstumsrate von 6 bis 8 % entspricht. Beim Betriebsergebnis (Non-IFRS) wird ein Wert in einer Spanne zwischen 8,9 und 9,3 Mrd. Euro erwartet – ein währungsbereinigter Anstieg zwischen 8 und 13 %.

Inwiefern die aktuelle Prognose durch die Coronapandemie revidiert werden muss, ist bisher nicht zu erahnen. Aufgrund des noch in einigen Bereichen konjunktursensiblen Geschäfts – 67 % der Umsätze im Geschäftsjahr 2019 hatten einen planbaren Charakter – könnte es gut sein, dass die Prognosezahlen angepasst werden.

Von einer Aussetzung der Dividende würde ich aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgehen, da das Aktienrückkaufprogramm zur Finanzierung bei Engpässen herangezogen werden könnte.

Die Dividende ist bei SAP genauso wie bei Fresenius jedoch kein Kaufargument, da die Dividendenrenditen relativ gering ausfallen – das Dividendenwachstum wohl aber schon eher. 

Besonders die gute Marktpositionierung spricht für beide Unternehmen. Diese könnte am Ende dafür sorgen, dass eine Krise besser durchgestanden wird, als es bei vielen kleineren Wettbewerbern der Fall ist.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Fresenius und SAP. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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