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Solltest du jetzt diese 3 Buffett-Aktien zum Schnäppchenpreis kaufen?

Warren Buffett liebt Schnäppchen. Im Moment gibt es am Aktienmarkt recht viele Schnäppchen, aus denen er wählen kann. Auch du hast diese Auswahl!

Tatsächlich gibt es im Moment einige Aktien aus dem Portfolio von Berkshire Hathaway (WKN: 854075) und (WKN: A0YJQ2), die attraktiv bewertet sind. Fast jede Aktie in Berkshires Portfolio ist von ihren Hochs im Jahresverlauf um mindestens 20 % gefallen. Einige sind sogar noch deutlich stärker gefallen.

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Drei Aktien, die Buffett in der Vergangenheit gekauft hat und die heute deutlich günstiger gehandelt werden, sind Apple (WKN: 865985), Mastercard (WKN: A0F602) und Teva Pharmaceutical Industries (WKN: 883035). Solltest du diese Buffett-Aktien jetzt zum Schnäppchenpreis kaufen?

1. Apple

Apple ist die größte Position von Berkshire. Buffett sagte kürzlich, dass er Apple nicht einmal als Aktie sieht, sondern eher als Berkshires „drittgrößte Geschäftssparte“. Diese Geschäftssparte ist jetzt 25 % günstiger als noch vor ein paar Wochen.

Es gibt mehrere Gründe, warum der Aktienkurs von Apple gefallen ist. Das Unternehmen ist stark von China abhängig, das hart von der Coronaviruspandemie getroffen wurde. Große Teile von Apples Fertigung liegen in China, und das Land stellt den zweitgrößten Absatzmarkt dar. Das Unternehmen hat im Rahmen der Maßnahmen gegen COVID-19 die meisten seiner Apple Stores rund um den Globus geschlossen.

Doch Apple sieht aktuell nach einer großartigen Buffett-Aktie aus. Das Unternehmen besitzt Unmengen an Cash, mit denen es die aktuelle Krise locker überstehen kann. Zudem hat das Unternehmen seine Verkaufsstandorte in China schon wieder geöffnet. In den nächsten Monaten sollten weitere Regionen folgen, sobald die Neuinfektionen mit COVID-19 zurückgehen.

Apples langfristige Aussichten bleiben hervorragend. Das Service- und das Wearable-Geschäft wachsen weiter rasant. Die zunehmende Verbreitung des Hochgeschwindigkeitsstandards 5G im Mobilfunk wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine starke Nachfrage nach 5G-fähigen iPhones und iPads auslösen. Ich denke, dass jetzt der beste Moment in der jüngeren Vergangenheit gekommen ist, um ein Stück von Apple zu erwerben.

2. Mastercard

Berkshire besitzt knapp fünf Millionen Aktien von Mastercard, was im Vergleich zu anderen Positionen von Berkshire nicht wirklich viel ist. Einige könnten meinen, dass das besser so ist, da die Aktien seit ihrem Hoch Anfang Februar über 30 % verloren haben. Jedoch sollten Anleger Mastercard-Aktien nicht zu vorschnell abschreiben.

Ja, Mastercards Geschäft wird unter der Coronaviruspandemie etwas leiden. Das Unternehmen hat seinen Umsatzausblick für das erste Quartal aufgrund des Virus bereits gesenkt. Besonders die einbrechenden Ausgaben für Reisen werden Mastercards Umsätze aus Transaktionsgebühren negativ beeinflussen.

Doch die Fundamentaldaten von Mastercards Geschäftsmodell bleiben stark. Die dunklen Wolken der COVID-19-Krise werden vorüberziehen und die Leute werden wieder beginnen zu reisen und mehr Geld auszugeben. Mastercard wird also zurückkommen.

Es wird noch besser, denn die langfristigen Aussichten für das nächste Jahrzehnt sind weiter hervorragend. Der Onlinehandel wird noch lange Zeit ein großer Wachstumstreiber für Mastercard sein. Die meisten digitalen Wallets in Nordamerika und Europa bauen auf den Bezahlnetzwerken auf, die von Mastercard und seinem größten Rivalen Visa betrieben werden. Meine Prognose ist, dass Anleger in einigen Jahren auf den Corona-Crash zurückblicken und erkennen werden, dass Mastercard eine der besten Buffett-Aktien war, die man damals kaufen konnte.

3. Teva

Wahrscheinlich war es nicht Warren Buffett persönlich, der entschieden hat, dass Berkshire Aktien von Teva kaufen wird. Jedoch sah das Pharmaunternehmen in der Tat wie ein Schnäppchen aus, als Berkshires Einstieg Anfang 2018 über eine Pflichtveröffentlichung bekannt wurde.

Viele Investoren könnten diese Pharma-Aktie als noch größeres Schnäppchen sehen: Teva-Aktien haben seit ihren Jahreshochs knapp 40 % verloren. Die Aktie wird extrem günstig gehandelt: zum 3,4-Fachen der erwarteten Gewinne und zu 66 % des Buchwerts.

Diese günstige Bewertung sieht einladend aus, genauso wie die Tatsache, dass Tevas Medikamentenumsätze wahrscheinlich nicht so stark von der Coronaviruspandemie beeinträchtigt werden. Es fällt nicht schwer zu argumentieren, dass die Teva-Aktie in nicht allzu weit entfernter Zukunft wieder den Weg nach oben einschlagen könnte.

Ein Teva-Investment könnte daher verlockend sein, doch dies ist eine Buffett-Aktie, bei der ich skeptisch bin. Die Verschuldung des Pharmakonzerns ist weiterhin sehr hoch und das Unternehmen sieht sich aufgrund schwindender Umsätze bei dem Multiple-Sklerose-Medikament Copaxone Problemen ausgesetzt.

Ich denke, dass es derzeit bessere Möglichkeiten am Aktienmarkt gibt, die wesentlich weniger riskant sind.

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Keith Speights besitzt Aktien von Apple. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple, Berkshire Hathaway (B-Aktien), Mastercard und Visa und empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 200 $ Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short Januar 2021 200 $ Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Dieser Artikel erschien am 25. März 2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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