The Motley Fool

So viel Geld haben ich und andere Foolishe Anleger im Crash verloren

Die Dimensionen des Crashs der letzten Wochen sind ohne Frage beeindruckend. Lag die Marktkapitalisierung des US-Index S&P 500 im Januar 2020 noch bei 26,7 Billionen US-Dollar, waren es zuletzt nur noch gut 21 Billionen. Ein Marktwertverlust von mehr als 5 Billionen Dollar in so kurzer Zeit ist definitiv beachtlich.

Zudem ist völlig unklar, wie schnell der Aktienmarkt wieder seine alten Hochs erklimmen kann: Bisher ist noch überhaupt nicht abzuschätzen, wie sich der weitere Verlauf der Epidemie gestalten wird und wie lange die für Gesellschaft und Wirtschaft extrem strapazierenden Einschränkungen noch gelten sollen. All das birgt weiteres Verlustpotenzial für die Märkte.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Ist Verlust wirklich gleich Verlust?

Allerdings müssen wir den Verlustbegriff an dieser Stelle ein bisschen genauer definieren. Denn wenn du beim Investieren die gleiche Foolishe, langfristige Strategie verfolgst wie ich, dann hast du im Crash ganz genau null Euro verloren.

Ganz richtig. Deine Verluste belaufen sich auf null Euro.

Wenn wir Fools eine Aktie kaufen, dann tun wir das mit einer sehr langfristigen Einstellung. Wir kaufen eine Aktie nur dann, wenn wir sie für viele Jahre halten wollen, um so über die Zeit am Erfolg des Unternehmens teilzuhaben. Folglich haben wir auch eine sehr langfristige Vorstellung vom Wert eines Unternehmens. Diese kann sich an unseren Erwartungen für die nächsten fünf oder zehn Jahre bemessen.

Klar ist es schwierig, über einen so langfristigen Zeithorizont Prognosen zu treffen. Und fast mit Sicherheit werden wir nie ganz richtig liegen und uns manchmal auch ordentlich vertun.

Gleichzeitig ist dieser langfristige Zeithorizont aber auch unser Vorteil. Denn er hilft uns, Ruhe zu bewahren und beim Investieren die wichtigen von den unwichtigen Faktoren zu trennen. Und die wichtigen Faktoren sind eben die, die die langfristigen Aussichten unserer Unternehmen betreffen.

Der Blick auf das Wesentliche

Werden durch das Coronavirus in zehn Jahren weniger Leute Google nutzen, um im Internet nach Informationen zu suchen? Werden sie weniger Sportartikel von Adidas kaufen? Werden sie weniger Coca-Cola trinken? Und werden sie weniger die Bezahllösungen von Mastercard nutzen? Nein.

Auf alle diese Unternehmen hat das Coronavirus mehr oder weniger starke kurzfristige Effekte. Aber an unseren langfristigen Thesen müssen wir nur in den seltensten Fällen etwas ändern. Und solange die Investitionsthese unserer Unternehmen weiterhin intakt ist, ist der langfristige Wert unserer Unternehmen unverändert.

Schutz vor Panikverkäufen

Wer jetzt, nach dem Crash der letzten Wochen, frustriert alle seine Aktien verkauft, um sich vor weiteren Verlusten zu schützen, der verkauft für einen zu niedrigen Preis und verliert gleichzeitig die Chance auf die langfristigen Gewinnmöglichkeiten. Wer nicht verkauft, macht dagegen gar keinen Verlust.

Solange du ohnehin mit einem Anlagehorizont von zehn Jahren an Aktieninvestments herangehst, ist es völlig egal, wie sich die Aktienkurse in der Zwischenzeit entwickeln. Du hast die Aktie gekauft, weil du davon überzeugt bist, dass sie nach zehn Jahren deutlich höher stehen wird – nicht nach zehn Wochen.

Und jetzt kommt das Beste am Crash: Wenn du jetzt Cash an der Seitenlinie hast, kannst du die Anteile an den gleichen Unternehmen mit den gleichen Zukunftsaussichten günstiger bekommen als in den letzten Wochen, Monaten und Jahren. Das allein macht zwar noch keine geniale Kaufchance. Aber tendenziell haben sich die Aktienkurse vieler Unternehmen nun auf ein interessantes Niveau bewegt.

Ist das die „nächste Netflix“ (und ein Corona-Gewinner)?

Wegen Corona-Isolation nimmt zurzeit ein Trend doppelt an Fahrt auf, der frühe Investoren so glücklich machen könnte wie die Netflix-Investoren der ersten Stunde: Gaming. Netflix hat seine Aktionäre bereits auf diese Entwicklung vorbereitet „Wir konkurrieren mit diesem disruptiven Trend… und wir werden ihn vermutlich verlieren…!“. Dieses Unternehmen könnte Netflix als König des Next-Gen-Entertainment entthronen. Wir möchten dir gerne alle Einzelheiten über dieses Unternehmen an die Hand geben.

Fordere unseren neuen kostenlosen Spezialreport „Die Gaming-Industrie steht vor einem neuen Schub – Das ist unsere Top-Empfehlung“ jetzt an!

Christoph Gössel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Mastercard.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!