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Johnson&Johnson-Aktie: Kommt bald der erste Coronavirus-Impfstoff?

Unter normalen Umständen dauert eine Impfstoffentwicklung zwischen fünf und sieben Jahren. Da im Fall von COVID-19 jedoch die Zeit drängt, werden derzeit die einzelnen Entwicklungs- und Prüfschritte stark abgekürzt. Dennoch wird es wohl noch circa ein Jahr dauern, bis ein Impfstoff auf den Markt kommt.

Ein großer Pharmakonzern, der jedoch (aus heutiger Sicht) sehr wahrscheinlich als einer der ersten eine wirkungsvolle Impfung in sehr großen Mengen produzieren wird, ist Johnson&Johnson (WKN: 853260). Hier erfährst du, warum.

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Johnson&Johnson bereits seit Januar 2020 auf der Suche

Der amerikanische Großkonzern hat als einer der ersten bereits im Januar 2020 die Sequenz des neuartigen Coronavirus ausgelesen und forscht seither zusammen mit der Biomedical Advanced Research and Development Authority (Barda) des amerikanischen Gesundheitsministeriums und dem Beth Israel Deaconess Medical Center der Harvard Medical School an einem Impfstoff. Konkret führt die zum Konzern gehörende Janssen Pharmaceutical mit ihren Impfstoffplattfomen AdVac und PER.C6 die Arbeiten durch.

Mittlerweile wurde bereits eine Reihe an Impfstoffen entwickelt und die drei, die die beste Immunreaktion hervorrufen, zur weiteren Entwicklung ausgewählt. Zeitgleich überprüft der Konzern, ob bereits bestehende antivirale Mittel gegen COVID-19 zum Einsatz kommen könnten.

Megakonzerne wie Johnson&Johnson besitzen gleich zwei Vorteile: Erstens verfügen Sie über große finanzielle Mittel und zweitens weltweite Produktionsstätten, die im Erfolgsfall gleich Milliarden an Dosen produzieren können.

Johnson&Johnson investiert 1 Mrd. US-Dollar in die Erforschung von COVID-19. Wie üblich, erfolgen erst Tests zunächst an Tieren, bevor im September 2020 eine Phase-1-Studie am Menschen durchgeführt wird.

Dazu Johnson&Johnsons Forschungs- und Entwicklungsleiter Dr. Paul Stoffels: „Wir schätzen das Vertrauen der US-Regierung in unsere Forschung und Entwicklung. Unser globales Expertenteam hat unsere Forschungs- und Entwicklungsprozesse auf ein noch nie dagewesenes Niveau gebracht.

Unsere Teams arbeiten unermüdlich gemeinsam mit der Barda, wissenschaftlichen Partnern und Gesundheitsbehörden weltweit zusammen. Wir sind sehr zufrieden, dass wir aufgrund unserer seit Januar andauernden Forschungsarbeit einen vielversprechenden Impfstoffkandidaten identifizieren konnten.

Wir arbeiten mit einem beschleunigten Zeitplan auf den Start einer klinischen Phase-1-Studie am Menschen bis spätestens September 2020 hin. Während wir den Impfstoffkandidaten testen, stocken wir zugleich unsere weltweiten Produktionskapazitäten auf. Wir gehen davon aus, dass wir Anfang 2021 einen Impfstoff für den Notfallgebrauch zur Verfügung stellen können.“

Massenproduktion zu Beginn des nächsten Jahres erwartet

Endgültig auf den Markt kommen würde das Mittel Anfang des nächsten Jahres (2021). Johnson&Johnson baut dafür aktuell schon seine Produktionskapazitäten aus, um sofort weltweit Milliarden an Dosen produzieren zu können.

Dies sind gute Nachrichten, wie ich finde, denn nun ist für viele Entscheidungsträger der zu überragende Zeitraum greifbarer geworden. Zeitgleich wird die Produktion von Schutzmasken und Beatmungsgeräten hochgefahren, wodurch sich die Virusverbreitung und dessen schlimmste Folgen abmildern lassen.

Johnson&Johnson scheint nicht nur aufgrund eines potenziellen Coronavirus-Impfstoffes ein attraktives Investment zu sein. Der Konzern steigert bereits seit 57 aufeinanderfolgenden Jahren seine Dividendenausschüttung! Dies zeigt die hohe Substanz und Sicherheit des Konzerns. Auch Warren Buffett ist hier über Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) investiert. Aktuell liegt die Dividendenrendite noch bei 2,85 % (31.03.2020).

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Christof Welzel besitzt Johnson&Johnson- und Berkshire Hathaway-Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short March 2020 $225 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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