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Softbank & JD.com: So nutzt das Management die Krise für die Aktionäre!

Foto: Ralf Anders

Die aktuelle Korrektur an den Märkten bietet für viele Investoren großartige Chancen. Aktien, die noch vor einigen Wochen bedeutend teurer gewesen sind, können jetzt von Anlegern günstiger eingesammelt werden. Auch wenn das natürlich etwas Mut erfordert, in den Crash hineinzuinvestieren.

Allerdings sind Privatanleger nicht die Einzigen, die dieses günstige Maß ausnutzen können. Nein, auch einige CEOs und Verantwortliche hinter den Unternehmen tun jetzt viel, um von dieser günstigen Bewertung in Form von Aktienrückkäufen zu profitieren.

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Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf die Softbank (WKN: 891624) und JD.com (WKN: A112ST), die zu diesem Kreis dazuzählen. Und welche Volumina jetzt in den kommenden Wochen, Monaten oder Quartalen aus dem Markt genommen werden.

1. Softbank: Starkes Aktienrückkaufprogramm!

Ein erstes Unternehmen, das sich jetzt einem starken Aktienrückkauf verpflichtet hat, ist die Softbank. Die japanische Beteiligungsgesellschaft hat dabei angekündigt, für rund 18 Mrd. US-Dollar eigene Anteilsscheine einzuziehen. Ein historisches Aktienrückkaufprogramm, das den Investoren zeigen soll: Unsere Aktie ist unterbewertet. Wir investieren stark in uns selbst. Und wir werden gemessen an einer Marktkapitalisierung in Höhe von ca. 69 Mrd. US-Dollar (27.03.2020, maßgeblich für alle Kurse) rund ein Viertel aller Aktien aus dem Verkehr ziehen, um Werte für die Investoren zu schaffen.

So manch einem Investor mag dabei womöglich nicht schmecken, dass zu diesem Zweck einige Positionen aus dem Portfolio der Softbank veräußert werden sollen. Bis zu 41 Mrd. US-Dollar möchte die Softbank hier erlösen, um den Aktienrückkauf zu finanzieren. Und um Schulden abzubauen. Das mag womöglich zunächst wenig zielführend in der Korrektur erscheinen, wo man auch für seine eigenen Beteiligungen weniger erlösen kann.

Ein genauerer Blick könnte hier jedoch durchaus die Sinnhaftigkeit dieses Schrittes offenbaren: Masayoshi Son, der Lenker und Großinvestor der Beteiligungsgesellschaft, ist nämlich überzeugt davon, dass die Softbank mindestens das Doppelte wert ist. Einen Blickwinkel, den wir auch am Shareholder Value im Vergleich zum Aktienkurs erkennen können. Hier steht nämlich ein innerer Wert in Höhe von ca. 11.200 Yen einem Aktienkursniveau von ca. 3.900 Yen gegenüber.

Soll heißen: Selbst wenn sich die Softbank jetzt von einigen Beteiligungen zum Normalpreis im Portfolio trennt, und damit die nach eigenem Ermessen günstigere eigene Aktie mit einem Discount von ca. 65 % nach eigenem Ermessen kauft, so sollte die Rechnung langfristig aufgehen. Dieser Schritt steigert außerdem weiterhin den Wert jeder einzelnen Aktie, gemessen am Gesamtportfolio, weshalb jede Aktie sogar vom inneren Wert her noch günstiger wird. Ein womöglich cleverer Schachzug der Softbank, zumindest solange die Einschätzung des Managements hier aufgeht.

2. JD.com: Ebenfalls Investitionen in die eigene Aktie!

Ein zweites Unternehmen, das jetzt ebenfalls in die eigene Aktie investieren möchte, ist JD.com. Der chinesische E-Commerce-Akteur hat die Auswirkungen des Coronavirus zwar gut weggesteckt, tatsächlich haben sich die Anteilsscheine vergleichsweise wenig bewegt. Das könnte natürlich grundsätzlich damit zusammenhängen, dass der E-Commerce ein Profiteur des Coronavirus und der öffentlichen Einschränkungen gewesen ist.

Nichtsdestotrotz werden auch hier in den kommenden Wochen und Monaten eigene Aktien gekauft und eingezogen, um Werte für die Investoren zu schaffen. In den kommenden zwei Jahren sollen demnach eigene Anteilsscheine in einem Gesamtwert von bis zu 2 Mrd. US-Dollar vernichtet werden. Zugegebenermaßen ein kleineres Rückkaufprogramm. Allerdings eines, das auf Basis einer derzeitigen Marktkapitalisierung in Höhe von 58,6 Mrd. US-Dollar einem relativen Anteil in Höhe von 3,4 % entspricht. Klein, aber oho, wie es so schön heißt.

JD.com wird dabei leider keine Korrektur nutzen können, eben weil es keine Korrektur bei der Aktie gegeben hat. Auch diese relative Stärke könnte jedoch nicht bloß für ein etabliertes Geschäftsmodell sprechen, sondern womöglich für eine preiswerte Aktie, die in der Zeit des Coronavirus wenig nachgegeben hat. Vielleicht eine Option, über die Investoren ebenfalls einmal nachdenken sollten. Zumal das Management diese Sichtweise ebenfalls offensichtlich teilt.

Aktienrückkäufe als Mittel in der Krise

Aktienrückkäufe können in volatilen Zeiten ein hohes Maß an Zuversicht verkünden. Sofern das Management eigene Anteilsscheine kauft und einzieht, zeigt das einerseits, dass genügend liquide Mittel für eine solche Maßnahme vorhanden sind. Und andererseits, dass das Management von einer günstigen Bewertung überzeugt ist. Vor allem, wenn die Maßnahmen jetzt wie bei der Softbank besonders groß sind. Das kann Investoren aufhorchen lassen. Sowie zu der Frage führen, ob man selbst auch in diese Aktien investieren sollte.

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Vincent besitzt Aktien von JD.com. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von JD.com und empfiehlt Aktien von Softbank.

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